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Durch die Umstrukturierung des Fachbereiche der Fachhochschule Bielefeld wurden die Lehreinheiten Mathematik und Produktentwicklung des ehemalige Fachbereich Mathematik und Technik Teil des neuen
Fachbereiches Ingenieurwissenschaften und Mathematik.
Gegründet wurde er 1994 in den modern ausgestatteten Räumen der ehemaligen
Richmond-Kaserne. Hier bilden praxiserfahrene Professoren und Mitarbeiter Studierende in den Bachelorstudiengängen Angewandte Mathematik, Produktentwicklung Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen und
Apparative Biotechnologie
aus. Ab dem Wintersemester 2008/2009 kommen noch der Masterstudiengang Optimierung und Simulation
sowie der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen hinzu.

(bei den Studiengängen Produktentwicklung Mechatronik
und Wirtschaftsingenieurwesen und Apparativer Biotechnologie ist das 7. Semester ein fakultatives Praxissemester als Vorbereitung zum Masterstudium)
Ein wesentliches Ziel bei der Einrichtung des neuen Fachbereichs war die im Vergleich zu herkömmlichen Studienangeboten verstärkte Förderung der Fähigkeit zur Problemanalyse in der Ausbildung. Dieses Ziel erforderte ein neuartiges Konzept in
den beiden Lehreinheiten:
Lehreinheit Mathematik
- Im Studiengang Angewandte Mathematik wird die Trennung zwischen mathematischer Theorie und praktischer Durchführung durchbrochen; die Numerik und der erforderliche Umgang mit dem Rechner sind in die Vermittlung der mathematischen Theorie integriert.
Lehreinheit Produktentwicklung Mechatronik
- Im Studiengang Produktentwicklung Mechatronik fördern Projektarbeiten bereits mit Studienbeginn Kreativität, aktives Lernen im Team sowie die Fähigkeit, fächerübergreifende Lösungen zu erarbeiten.
- Im Studiengang Apparative Biotechnologie wird ein breites Spektrum interdisziplinärer Kompetenzen vermittelt auf deren Basis die Studierenden erlernen Analysegeräte speziell für biotechnologische Anwendungen zu entwickeln und zu optimieren
- Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden ingenieurwissenschaftliche mit wirtschaftswissenschaftlichen Fächern kombiniert. Dadurch entstehen Generalisten mit Überblick, die technischen Sachverstand und ökonomische Urteilskraft miteinander verbinden.
Durch diese Kombination aus mathematischen, natur-, wirtschafts-wissenschaftlichen und technischen Grundlagen sowie anwendungsbezogenem Basiswissen erwerben Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge die erforderlichen Fähigkeiten für einen erfolgreichen Berufsstart.
- In weiterführenden Anwendungen und aktuellen Forschungsschwerpunkten in
den Ingenieurwissenschaften kommen in vielen Fällen mathematische Methoden zum
Einsatz. Dies bildet die fachliche und konzeptionelle Grundlage für den neuen
interdisziplinären Masterstudiengang
Optimierung und Simulation. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf
Theorie und Anwendungen von Optimierungs- und Simulationsprozessen.
Im Wintersemester 2006/2007 wurde mit der Umstellung auf Bachelor,
bzw. Master-Studiengänge begonnen. Die bisherigen Diplomstudiengänge werden nicht mehr angeboten.
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