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Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen


Die Fachhochschule Bielefeld erhält am Standort Minden 500 neue Studienplätze für die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). ... mehr


Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Fachhochschule Bielefeld befindet sich in Minden, Westfalen mit den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Projektmanagement Bau. Eine Umstellung aller Diplom- studiengänge auf ein sechssemestriges Bachelorstudium erfolgte zum Wintersemester 2006/2007. Das neue Angebot eines aufbauenden Masterstudiengangs Integrales Bauen erfolgte zum Wintersemester 2008/2009 (sehen Sie hier die Akkreditierungs-Urkunden).

Im Fachbereich werden in der zentral gelegenen vollständig erneuerten Artilleriekaserne in modern ausgestatteten Räumen und sehr gut ausgerüsteten Laboren und Rechnerpools 650 Studierende berufsfeldbezogen ausgebildet. Die Studierenden schätzen die Überschaubarkeit des Campus, die persönliche Atmosphäre am Fachbereich und die individuelle Betreuung und Förderung durch Lehrende und Mitarbeiter, was in Rankings zu Spitzenbewertungen führte (sehen Sie hier Pressemitteilungen zu den letzten CHE-Rankingergebnissen unseres Fachbereichs Artikel 1, Artikel 2).
Aktuelle Sonder-Veranstaltungen am Fachbereich
Steigende Nachfrage im Bereich Bauwesen

Die seit 1995 andauernde Baukrise hat viele Studieninteressierte davon abgehalten, ein Bauingenieurstudium aufzunehmen. Die Zahl der Studienanfänger halbierte sich innerhalb von zehn Jahren bis zum Jahre 2006 auf nur noch 6.400. Bei der wieder anziehenden Baukonjunktur und den rückläufigen Studierenden- und Absolventenzahlen zeichnet sich inzwischen eine Bauingenieurlücke ab: Nach Schätzung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie werden Bauunternehmen, Planungsunternehmen und Verwaltung in den nächsten Jahren durchschnittlich 4.500 Nachwuchsingenieure einstellen. Im Jahr 2010 werden diesem Bedarf nach Verbandsangaben nur noch 3.800 Absolventen gegenüberstehen.

Die ungünstigen Konjunkturdaten der Bauindustrie der letzten Jahre haben viele Studienanfänger von einem Bauingenieurstudium abgeschreckt. Das ist jedoch ein Vorteil für diejenigen, die sich davon nicht entmutigt haben lassen und antizyklisch studieren. Sie finden nach ihrem Studienabschluss einen Markt vor, in dem das Arbeitsangebot die Nachfrage übersteigen wird. Besteht außerdem starkes Interesse am Ausland, ist die Ausbildung zum Bauingenieur ein hervorragendes Sprungbrett für Auslandstätigkeiten. Die Ausbildung deutscher Ingenieure genießt im Ausland nach wie vor ein hohes Ansehen. Absolventen des Bauingenieurwesens, die in der Regelstudienzeit studiert haben und örtlich ungebunden sind, können nach Aussagen von Personalfachleuten gelassen in die Zukunft sehen (sehen Sie hier Pressemitteilung Artikel 1).