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| Über uns
Forschungsschwerpunkt Fotografie und Medien
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Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt
»Fotografie und Medien«
Center of Research Photography and Media
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Sitz:
Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Gestaltung
Lampingstr. 3, 33615 Bielefeld.
Tel +49 521 106-7615 (Dekanat)
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> 30. Bielefelder Fotosymposium
Undisziplinierte Bilder. Fotografie als dialogische Struktur
> Historie der Bielefelder Symposien über Fotografie und Medien
> Alle Bielefelder Fotosymposien
> Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt
> Aufgaben und Ziele
> Arbeitsgebiete
> Status
> Mitglieder des Schwerpunktes und ihre Fachgebiete
> Anbindung
> Technische Ausstattung
> Transfer-Angebote
> Kooperationspartner (Auswahl)
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| Historie der Bielefelder Symposien über Fotografie und Medien |
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Mit Beginn der Studienrichtung Foto-/ Film-Design im Oktober 1979 fand das erste Bielefelder Symposium über Fotografie statt. Die Veranstaltung eröffnete die Diskussion um ein praxisorientiertes Hochschulstudium mit seinen hier vermittelten Sparten Foto-Design, Bildjournalismus und Künstlerische Fotografie. Die Symposien waren von Anfang an als jährliches Periodikum geplant. Dabei ging es besonders um:
| > | | Beiträge zu aktuellen Fragen der ästhetischen Theorie und Praxis der Fotografie und der ihr verwandten Medien, |
| > | | Erfahrungsaustausch zwischen Hochschule und Berufsfeld und darum, |
| > | | Theorie und Praxis in ihrer gleichrangigen Bedeutung für die Medienentwicklung einem fruchtbaren Dialog zuzuführen. |
Alle Bielefelder Symposien über Fotografie und Medien
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Forschungs- und Entwicklungs- schwerpunkt |
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Der Fotografie kommt in der Geschichte der Medien eine wichtige Vorreiterrolle zu: Sie ist das erste massenwirksame Mittel der visuellen Kommunikation auf technisch-apparativer Basis, sie war Vorläuferin des Films und der daraus folgenden optisch-elektronischen Kanäle Video und Fernsehen. Als besondere Nachrichtenform ist sie ästhetisch wie technisch hoch entwickelt und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Als Kunstform hat sie sich etabliert und Eigenständigkeit erlangt.
Ihre Entwicklung hat aber gegenwärtig eine kritische Phase in Verbindung mit der elektronisch-digitalen Bildverarbeitung erreicht. Im Unterschied zu früheren, „historischen“ Bildern stellt das technische Bild nicht nur Ereignisse dar, sondern es stellt auch Ereignisse her. Das technische Bild erhält dabei – gegenüber dem Wort – eigene Bedeutung. Man spricht von einer „Visuellen Zeitenwende“. Durch seine Allgegenwart wird das technische Bild oft auch zum Auslöser politischen Bewusstseins und Handelns.
Mehr denn je stehen „Wahrheit und Treue“ des Fotos zur Debatte, der Unterschied zwischen Abbildung und Bild-Erfindung hebt sich zunehmend auf. Der geschilderte Prozess wirkt sich aber nicht nur negativ aus, sondern er setzt auch neue Kräfte frei. Er führt zu einer Neubesinnung darüber, was das fotografische Bild eigentlich ausmacht und was es leistet. Seine Inhalte, Formen und Aufgaben ändern sich, es geht neue Verbindungen ein. Mit seiner Digitalisierung entstehen neue Produktionsformen, Rezeptionsweisen, Märkte und Berufsbilder.
Die historische Situation legt nahe, den Weg der Fotografie wie der neuen technischen Bildmedien allgemein, forschend und gestaltend an der Hochschule zu begleiten. Der kritische und zugleich schöpferische Umgang mit dem Technischen Bild unserer Zeit steht daher im Mittelpunkt des Forschungs- und Entwicklungsschwerpunktes Fotografie und Medien. Ästhetische Theorie, Geschichte und künstlerische Praxis der Fotografie und verwandter Medien bilden zusammengenommen seinen Gegenstand.
Sein Programm richtet sich besonders auf die Behandlung wissenschaftlicher Einzelfragen und erweiterte visuelle Studien im Zusammenhang mit künstlerischen Entwicklungsvorhaben. Dabei geht es um Erprobung und Anwendung neuer Bildsprachen für Print- und Netzmedien und die Untersuchung ihrer kommunikativen Funktionen in Publizistik, Design und Kunst.
Ein Mittel zur Erreichung dieser Ziele sind die seit 1979 jährlich durchgeführten „Bielefelder Symposien über Fotografie und Medien“, die, z. T. mit internationaler Ausrichtung, inzwischen weit über die Region hinaus bekannt geworden sind.
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| Aufgaben und Ziele |
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| > | | Erweiterte Visuelle Studien zur Fortentwicklung des fotografischen Bildes unter Einbeziehung elektronischer Mittel; Untersuchung und Anwendung neuer Formen fotografisch-elektronischer Bilddokumentation und Bilderfindung. |
| > | | Erkundung und Erprobung Generativer Bildsysteme in Publizistik, Design und Kunst. |
| > | | Fortentwicklung der Theorie der Fotografie und der Medien und deren Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Wechselbeziehung zwischen traditionellen und neuen Bildmedien, Künsten und Design. Beiträge zur Philosophie der Medien (Ästhetik, Ethik). |
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| Arbeitsgebiete |
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| > | | Ästhetische Theorie und Praxis der technischen Bildmedien und ihrer Geschichte; Darstellung in Form von Symposien, Ausstellungen und Publikationen. |
| > | | Visuelle Untersuchungen zur realistischen und bildgebenden Fotografie unter Einbeziehung elektronischer Werkzeuge; Intermedia-Projekte. |
| > | | Erprobung und Anwendung neuer Bildsysteme in Publizistik, Design und Kunst. |
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| Status |
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Der Forschungsschwerpunkt Fotografie und Medien wurde 1984 durch die Fachhochschule Bielefeld gegründet (Amtl. Bekanntmachungen der FH Bielefeld v. 4.7.1984), 1993 staatlich durch das Land NRW anerkannt (Amtl. Bekanntmachungen der FH Bielefeld vom v. 27.9.1993) und mit Mitteln des Bundes und des Landes NRW gefördert. Die Arbeiten wurden auch mit Drittmitteln unterstützt.
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Mitglieder des Schwerpunktes und ihre Fachgebiete |
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Sprecher
Prof. Dr. Martin Roman Deppner, Medientheorie
Stellvertreter
Prof. Roman Bezjak, Fotografie
Prof. Dr. Andreas Beaugrand, Theorie der Gestaltung
Dipl.-Ing. Wim Johan Boes, Technik der Bildmedien
Prof. Uwe Göbel, Grafik-Design, Konzeption und Entwurf
Dipl.-Ing. Kai Lange, Technik der Bildmedien
Prof. Karl Müller, Gestaltungslehre, Mediengestaltung
Prof. Emanuel Raab, Fotografie und Bildmedien
Prof. Suse Wiegand, Plastik und Objekt
Prof. Dr. Anna Zika, Theorie der Gestaltung
Prof. (em.) Jörg Boström, Fotografie
Prof. (em.) Karl Martin Holzhäuser, Fotografie
Prof. (em.) Gottfried Jäger, Fotografie, Generative Bildsysteme
Peter Nixdorf, Technischer Mitarbeiter
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| Anbindung |
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Personell, organisatorisch und räumlich ist der Schwerpunkt mit dem achtsemestrigen Diplomstudiengang Gestaltung, Studienrichtung Fotografie und Medien, im Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld verbunden.
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| Technische Ausstattung |
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Foto-, Film- und Video-Aufnahmestudios,
Schwarzweiß- und Farblabors für Silberhalogenidfotografie,
Studio für digitale Fotografie,
Studios für Video,
Studio für Trickfilm,
Tonstudio,
Hochschulgalerie,
Fotografische Sammlung, Diathek, Videothek.
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| Transfer-Angebote |
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| > | | Konzeption und Durchführung von Symposien und Vortragsveranstaltungen zur Theorie und Praxis der Fotografie und der technischen Bildmedien. |
| > | | Mediengestaltung. Fotoprojekte. Dokumentation und künstlerische Entwicklungen. Ausstellungen. |
| > | | Katalog- und Buchgestaltung. Filme, Videos, Multimedia-Projekte (z. B. „Animato“ 1995; „Color Code“ 1998). |
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Kooperationspartner (Auswahl) |
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Hochschulen
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Universität Bielefeld. FSP Mathematisierung-Strukturbildungsprozesse. Lehrstuhl Prof. Dress, Fakultät Mathematik (Ringvorlesung, Multimediatag 1996).
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Folkwang Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Essen. Lehrstuhl Prof. Reitz, Komposition (Projekt „Animato“, 1995).
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Hochschule für Musik Detmold. Lehrstuhl Prof. Steffens, Komposition (Projekt „Spielstrategien“, 1977-1988).
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Temple University. Tyler School of Art, Elkins Park, PA., USA (Studenten- und Ausstellungsaustausch, 1985-2002).
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Academie voor Schone Kunsten Gent, Belgien (Studenten- und Ausstellungsaustausch 1975-1997).
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Hoogeschool voor de Kunsten, Utrecht, Niederlande (Ausstellungsaustausch 1997).
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RMIT University – Royal Melbourne Institute of Technology, Melbourne (Professoren- und Studentenaustausch 1997-2003).
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Kultureinrichtungen und Verbände
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Kunsthalle Bielefeld
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Bielefelder Kunstverein
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Daniel-Pöppelmann-Haus Herford
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Kupferstich-Kabinett Dresden
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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
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Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig Köln
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Deutsche Gesellschaft für Photographie, Köln (DGPh)
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Deutsche Fotografische Akademie, Leinfelden-Echterdingen (DFA)
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Bund Freischaffender Foto-Designer, Stuttgart (BFF)
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Fördergemeinschaft Fotografische Ausbildung, Bielefeld (FFA)
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Bund Bildender Künstler Ostwestfalen-Lippe (BBK)
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Murnau-Gesellschaft, Bielefeld
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Fördereinrichtungen und Unternehmen
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Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn (Internationales László Moholy-Nagy-Symposium, Bielefeld, 1995)
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Weidmüller-Stiftung, Detmold (Ringvorlesung „Visualisierung“ SS 1996)
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Bundesministerium für Forschung und Technologie (Programm: Anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen 2000-2002)
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Vogelsänger-Studios für Fotografie und Medien, Bielefeld
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Firma Staff, Leuchtenfabrik, Lemgo
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Heinz Nixdorf Forum, Paderborn
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Dr. August Oetker, Bielefeld
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Kölner Messegesellschaft, Köln
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