Visuelle und virtuelle Realität

Virtuelle Realität bezeichnet die Darstellung nicht existenter Objekte in immersiven Umgebungen.


Beispielhafte VR Szenarien im Bauwesen können etwa folgende sein: Der Innenraum eines projektierten Theatersaales wird von außen auf die sechs Flächen eines Caves projiziert. Ein Betrachter befindet sich im Zentrum umgeben von den Projektionsflächen. Der Navigation des Beobachters sind Audiodateien unterlegt. Auf einer Panoramaleinwand wird ein geplantes Brückenbauvorhaben visualisiert.Topographie und bestehende Bebaung werden mit Verfahren der visuellen Realität aus Bilddaten abgeleitet. Aber auch in weniger aufwändigen VR Umgebungen ist die Abbildung von Computermodellen in Echtzeit ein bedeutendes Planungsinstrument.

Zur Anwendung der genannten Verfahren sind Kenntnisse in der geometrischen Modellierung und Methoden zur photorealistischen Abbildung Voraussetzung. Digitale Bildbearbeitung, Photogrammetrie, Internettechnologien und die Handhabung von Rechnerclustern gehören zum weiteren Rüstzeug.

 

Studierende können am VR Lab an PC Workstations den Einsatz von Modellierungs- und Visualiserungssoftware erlernen. An Hardware stehen Scanner, digitale Kameras, Rechnercluster, stereoskopische Betrachtungseinrichtungen und eine Panorama-Multiprojektion zur Verfügung. 

 

Das LABOR FÜR VISUELLE UND VIRTUELLE REALITÄT der FH Bielefeld präsentiert in wechselnden Ausstellungen Computermodelle in einer 3D-Box vor dem AudiMax in Minden. Die Betrachtung der Bilder erfolgt durch Bildtrennung nach dem dem Prinzip des Linsenstereoskops.

 

Am Labor für visuelle und virtuelle Realität werden Verfahrensentwicklungen zur Aufnahme, Modellierung und Verwaltung der Gebäudedaten mit Open Source Software und offenen Standards entwickelt und angewandt.
Unter Verwendung des Planetenbrowsers Google Earth kann das erste Modell des Testfeldes Minden betrachtet werden:
Testfeld Stadtmodell Minden

 

 

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