Prof. Dr. Cornelia Muth: Erwachsenenbildung als transkulturelle Dialogik

10.01.2011

U_Muth_TranskulturelTranskulturelle Dialogik versteht sich als erwachsenenpädagogisches Handlungskonzept für inter- und transkulturelle Verständigungsprozesse.
Das Konzept, das schon in den 90er Jahren von Cornelia Muth entwickelt
wurde, ist weiterhin das erste und einzige für die deutschsprachige Erwachsenenbildung
und hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Vielmehr
zeigt sich heute in Hinblick auf die gesellschaftlichen Bedingungen,
welchen politischen und sozialen Beitrag MultiplikatorInnen in der inter- und
transkulturellen Bildung weiterhin leisten können. Zu deren transkultureller
Übergangsfähigkeit gehört eine Bewusstheit, die radikale Pluralität
und Respekt für die "Andersheit der Anderen" (Martin Buber) entfaltet.
Hierbei bezieht sich die Autorin auf die Dialogphilosophie Martin Bubers.
Damit weist sie auch auf religiöse, hier jüdische Dimensionen für das Erkennen
existentieller Konfl ikte, die den Rahmen der Vielfalt von Lebensformen
bedingen wie herausfordern.
Cornelia Muth ist Professorin für Erziehungswissenschaft und Sozialphilosophie/
Ethik am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule
Bielefeld.

"Erwachsenenbildung als transkulturelle Dialogik" ist bei WOCHENSCHAU WISSENSCHAFT erschienen.