FH-Vokabeln

studaz

Abkürzungen und Begriffe, denen Sie an der Hochschule immer wieder begegnen:

Wenn Ihnen etwas unverständlich ist, das hier nicht erklärt wird, dann schreiben Sie doch eine Mail mit dem entsprechenden Begriff, wir recherchieren und ergänzen… Folgen Sie den Links im Text, gelangen Sie zu der jeweiligen Information auf den Internetseiten der Fachhochschule Bielefeld bzw. des Fachbereichs Sozialwesen.

Die Fachchinesischbeauftragte des Fachbereichs erreichen Sie unter: anna_bella.eschengerd@fh-bielefeld.de

AStA: Der Allgemeine Studierendenausschuss www.fh-asta.de/ist in den Hochschulen der meisten deutschen Bundesländer das geschäftsführende (exekutive) und mit der Außenvertretung betraute Organ der (verfassten) Studierendenschaft. Er stellt die studentische "Regierung" oder auch die eigentliche Studierendenvertretung im engeren Sinne dar. Der AStA wird in der Regel vom Studierendenparlament gewählt und besteht aus einer/m oder mehreren Vorsitzenden sowie einer Reihe von ReferentInnen für verschiedene Aufgabengebiete.

ASW . oder Ang.Soz.Wiss: Masterstudiengang Angewandte Sozialwissenschaften

B.A.: Der Bachelor(of Arts) (sprich Bätschalor, in Ostwestfalen Bätschaloa) geht auf das lat. Baccalaureus, "(Jung)Geselle", zurück und ist der erste akademische Grad des gestuften Hochschulstudiums und zugleich staatliche Abschlussbezeichnung einer grundständigen wissenschaftlichen Erstausbildung, dem in der mehrstufigen Hierarchie von akademischen Abschlüssen der Master-Abschluss und danach der Doktorgrad folgt. Am Fachbereich Sozialwesen können Sie Ihren Bätschaloa in den Studiengängen Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit machen.

CP oder ECTS: Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studierenden an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (engl. credits), das sind Anrechnungseinheiten, die in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden. Diese Art der Bewertung von Leistungen an Hochschulen findet sich vorwiegend in den Bachelor- und Master-Studiengängen an Hochschulen.

Dekanat: Der Dekan leitet den Fachbereich. Das macht bei uns Prof. Dr. Holger Hoffmann. Seine Stellvertreterin ist Prof. Dr. Ingrid Hentschel, sie ist Prodekanin.

Dezernate: Die Hochschulverwaltung der Fachhochschule Bielefeld sorgt für die Erfüllung der Aufgaben der Fachhochschule in Planung, Verwaltung und Rechtsangelegenheiten. Dabei hat sie auf eine wirtschaftliche Verwendung der Haushaltsmittel und auf eine wirtschaftliche Nutzung der Einrichtungen der Fachhochschule hinzuwirken.

Auch die Verwaltungsangelegenheiten der Organe und Gremien werden ausschließlich durch die Hochschulverwaltung wahrgenommen. Sie unterstützt insbesondere die Dekaninnen und Dekane bzw. die Dekanate bei ihren Aufgaben.

Die Hochschulverwaltung ist in sechs Dezernaten organisiert.

Dipl.: Das Diplom (von griechisch δίπλωµα diploma "zweifach gefaltetes (Schreiben)") ist eine Urkunde über Auszeichnungen (Ehrenurkunde), außerordentliche Leistungen und Prüfungen (Abschlussprüfung) an akademischen Bildungseinrichtungen. Das Diplom wird ab August 2012 endgültig zweimal gefaltet in die Schublade gesteckt, dann ist der letzte Zeitpunkt für die verbliebenen Diplomstudierenden der Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik am Fachbereich Sozialwesen, diesen dann historischen akademischen Grad durch erfolgreichen Abschluss ihres Studiums zu erwerben. Viel Erfolg!

F.S.R.: Der Fachschaftsrat. www.fh-bielefeld.de/fsr4 Die Interessenvertretung der Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen erfolgt durch den Fachschaftsrat, welcher aus fünf gewählten VertreterInnen der Studierenden besteht. Unter dem Begriff Fachschaft versteht man dabei oft umgangssprachlich auch nicht alle Studierenden des Fachbereichs, sondern den Fachschaftsrat oder dessen Büro in Raum 145.

Hochschulrat: Der Hochschulrat. Seit Juni 2008 ist der Hochschulrat der Fachhochschule Bielefeld im Amt. Der Hochschulrat besteht aus acht Mitgliedern, darunter fünf Externe, die in verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft tätig sind oder waren und auf Grund ihrer hervorragenden Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Hochschule leisten können. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Der Hochschulrat berät das Präsidium und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus. Er ist berechtigt, alle Unterlagen der Hochschule einzusehen und zu prüfen. Der Hochschulrat tritt mindestens viermal im Jahr zusammen.

M.A.: Der Master(of Arts) (aus engl. master, das auf lat. Magister "Lehrer", "Vorsteher", "Meister" zurückgeht) ist ein akademischer Grad, den Hochschulabsolventen als Abschluss einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung erlangen.

Das Masterstudium "Angewandte Sozialwissenschaften" dauert vier Semester (und ergänzt ein grundständiges Studium. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss oder ein Abschluss in einem traditionellen, einstufigen akademischen Studiengang (Magister, Diplom). Der Masterstudiengang ist interdisziplinäre und anwendungsorientiert ausgerichtet. Zu jedem Wintersemester können max. 30 Studierende ihr Masterstudium am Fachbereich Sozialwesen aufnehmen.

Die Abschlussbezeichnung "Master" und eine neue Studienstruktur wurden in vielen Ländern Europas im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses eingeführt, dessen Ziel die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist.

Mensa: Mmmm - lecker! Die Futterstelle der Hochschule. Unsere in der Kurt-Schumacher-Straße ist besonders gut. Letztes Jahr ist sie in einer deutschlandweiten Umfrage weit vorne platziert gewesen. Besonders ist hier die Azubi-Küche, da kriegt man köstlich à la carte aufgetischt zum moderaten Preis.

Modul: Das Modul ist bei Bachelor- und Master-Studiengängen an Hochschulen eine Lehreinheit, die aus mehreren Lehrveranstaltungen zu einem gemeinsamen Teilgebiet eines Studienfachs besteht. Ein Modul dauert in der Regel ein bis drei Semester. Jeder Bestandteil eines Moduls - dazu gehören auch mündliche oder schriftliche "Modulabschlussprüfungen" - wird entsprechend dem mit der Teilnahme verbundenen Zeitaufwand mit Credit Points (Studien- oder Leistungspunkten) nach dem European Credit Transfer System gewichtet und in einer "Modulabschlussbescheinigung" benotet.

Modulbeauftragte: Das sind Lehrende, die für die Teilgebiete der Studienfächer zuständig sind. Für Soziale Arbeit sind das:

1

Propädeutik
Prof. Silvia Pöld-Krämer

2

Sozialarbeitswissenschaft (Sozialarbeit/Sozialpädagogik)
- Grundlagen
Dipl.-Soz.Arb. Bettina Hartung-Klages

3

Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld
Prof. Dr. Sebastian Bamberg

4

Gesellschafts- und kulturwissenschaftliche Bezüge
der Sozialen Arbeit
Prof. Christoph Rust

5

Rechtliche, Verwaltungs- und Sozialmanagementbezüge
der Sozialen Arbeit
Prof. Silvia Pöld-Krämer

6

Sozialarbeitswissenschaft (Sozialarbeit/Sozialpädagogik)
- Vertiefung
Dipl.-Soz.Arb. Bettina Hartung-Klages

7

Beratung und Management

Prof. Dr. Michael Stricker

8

Bildung und Erziehung, Kultur und Interkulturelle Arbeit
Prof. Dr. Erika Schulze

9

Prävention und Rehabilitation, Integration und Inklusion
Prof. Dr. Brigitte Hansen

P1

Praktikum

Prof. Dr. Edith Burger
Fachlehrerin Güler Arapi

P2

Praxisprojekt

Prof. Dr. Edith Burger
Fachlehrerin Güler Arapi

Modulbeauftragte für den Studiengang Pädagogik der Kindheit sind:

 

Modul

1

Propädeutik
Prof. Dr. Edith Burger

2

Grundlagen der Pädagogik der Kindheit
Prof. Dr. Gebhard Theis

3

Grundlagen der kindlichen Entwicklung
Prof. Dr. Wolfgang Beelmann

4

Kulturwissenschaftliche und medienpädagogische Zugänge
zur Pädagogik der Kindheit:Spiel, Gestaltung, Bewegung
Prof. Christoph Rust

5

Gesellschaftswissenschaftliche Bezüge der Pädagogik
der Kindheit und Grundfragen der Gesundheit
von Kindern
Prof. Dr. Erika Schulze

6

Beratung, Recht und Sozialmanagement:
Bezüge zur Kindheit
Prof. Dr. Michael Stricker

7

Pädagogik der Kindheit: Vertiefung
Prof. Dr. Cornelia Giebeler

8

Entwicklung und Entwicklungsförderung in der Kindheit
Prof. Dr. Elke Schubert

9

Spiel, Gestaltung und Bewegung
Prof. Dr. Ingrid Hentschel

10

Interkulturelle Lebenswelten
Prof. Dr. Cornelia Giebeler

P1

Praktikum
Prof. Dr. Edith Burger
Fachlehrerin Güler Arapi

P2

Praxisprojekt
Prof. Dr. Edith Burger
Fachlehrerin Güler Arapi

 

PdK: Der Bachelorstudiengang Pädagogik der Kindheit

Prüfungsordnung: So wird's gemacht! Die Prüfungsordnung legt die Rahmenbedingungen für eine Prüfung an einer Hochschule fest. Sie ist rechtsverbindlich, ihre Einhaltung kann vor einem Verwaltungsgericht eingefordert werden. Auf Basis von je einer Prüfungsordnung gibt es in der Regel jeweils eine Studienordnung, die den Aufbau des Studiums beschreibt, das zum erfolgreichen Ablegen der entsprechenden Prüfungen befähigen soll.

Rückmeldung: Die sollten Sie nicht vergessen… Alle eingeschriebenen Studierenden - auch diejenigen, die derzeit beurlaubt sind - sind verpflichtet, sich innerhalb der von der Fachhochschule Bielefeld festgesetzten Frist zurückzumelden, wenn sie ihr Studium fortsetzen möchten. Versäumt eine Studierende bzw. ein Studierender diese Rückmeldung, erfolgt eine Exmatrikulation zum Ende des laufenden Semesters.

Zur Rückmeldung sind der Studien- und der Semesterbeitrag zu entrichten. Hierzu wird allen eingeschriebenen Studierenden ein Brief mit einem vorbereiteten Überweisungsträger zugesandt, gleichzeitig erfolgt eine Information per E-Mail.

Semester: Ein Semester (lat.: semestris 'sechsmonatig, halbjährig' von sex 'sechs' und mensis 'monat') ist eine seit dem 15. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für ein Studienhalbjahr an Hochschulen.

Semesterticket: Das Semesterticket Das Semesterticket ist ein Gruppenfahrschein für alle Studierenden der Uni Bielefeld und anderer Bielefelder Hochschulen. Es besteht aus zwei Bestandteilen, aus dem OWL-Semesterticket und dem NRW-Ticket. Das OWL-Ticket gilt rund um die Uhr im öffentlichen Nahverkehr der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL), das NRW-Ticket für alle "normalen" Busse, Stadtbahnen und Nahverkehrszüge in den weiteren Verkehrsverbünden Nordrhein-Westfalens.

Alle Studierenden bezahlen den Preis, der jährlich angepasst wird, für diese Konditionen bei der Einschreibung oder Rückmeldung mit einem Teil ihres Semesterbeitrags.

Im Sommersemester 2011 gibt es erstmalig an der FH ein gemeinsames Ticket für OWL und NRW. Anders als ursprünglich angekündigt ist es leider doch notwendig, im Sommersemester weiterhin den Studierendenausweis mit zuführen, ansonsten kann es zu Problemen mit dem kontrollierenden Personal der Verkehrsbetriebe kommen.

Senat: Der Senat ist im Wesentlichen für folgende Angelegenheiten zuständig:

SozA: Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

SoSe: Das Sommersemester beginnt in jedem Jahr individuell im Frühjahr und endet im Sommer/Herbst desselben Jahres.

Studienordnung: Die Studienordnung für ein Studienfach an der FH Bielefeld legt die Rahmenbedingungen und Regelungen für ein ordnungsgemäßes Studium fest. Anhand der Studienordnung können die Studierenden ihr Studium planen und Stundenpläne für jedes Semester erstellen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in den dazu gehörigen Prüfungsordnungen geregelt. Eine Studienordnung ist also gegenüber der dazugehörigen Prüfungsordnung subsidiär, das heißt nachrangig.

SWS: Eine Semesterwochenstunde (kurz SWS) wird an Hochschulen benutzt, um den Zeitaufwand des Studenten für eine Lehrveranstaltung anzugeben oder das Lehrdeputat des Dozenten zu messen. Dabei bedeutet die Angabe "1 SWS", dass die entsprechende Veranstaltung für die Dauer eines Semesters wöchentlich 45 Minuten lang gelehrt wird.

Eine Zeitangabe von 4 SWS für ein Fach bedeutet also, dass man während eines Semesters dieses Fach jede Woche für 4 Vorlesungsstunden à 45 Minuten (3 Zeitstunden) hört. Es gibt auch Veranstaltungen, die nur ein halbes Semester unterrichtet werden. Bei solchen Veranstaltungen bedeutet dann die Angabe 4 SWS, dass während dieser Zeit pro Woche 6 Zeitstunden (2 × 4 × 45 Minuten) für dieses Fach verwendet werden.

Semesterwochenstunden geben den konkreten Umfang einer Lehrveranstaltung wieder; die Vor- und Nachbereitung wird dabei nicht mit berücksichtigt. Üblicherweise ist insgesamt mindestens das Doppelte der reinen Präsenzzeit pro Veranstaltung als Arbeitszeit (Workload) einzurechnen. Dies bedeutet vereinfacht, dass eine einstündige Vorlesung eine Vor- und Nachbereitungszeit im Umfang von etwas mehr als einer Stunde erfordert.

Von den meisten Hochschulen wird eine Gesamtbelastung von 20 bis 25 Wochenstunden pro Semester empfohlen.

Studienverlaufsplan: Beispielhafter Plan für einen idealtypischen Studienverlauf. Der Studienverlaufsplan ist nicht zwingend verbindlich, sondern gestattet Variationsmöglichkeiten für Ihren individuellen Studienverlauf. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Modulkatalog und der Prüfungsordnung. Die Informationen zu Ihrem Studiengang finden Sie im Internet unter http://www.fh-bielefeld.de/fb4/studierende/ Wählen Sie den entsprechenden Studiengang, dort sind Studienverlaufsplan, Prüfungsordnung und Modulkatalog hinterlegt.

StuPa: Das Studierendenparlament. Als höchstes Gremium der studentischen Selbstverwaltung wir einmal jährlich - meist im Mai - das Studierendenparlament von den Studierenden der Fachhochschule gewählt. Jeder Fachbereich kann dabei aufgeschlüsselt nach den aktuellen Studierendenzahlen eine gewisse Anzahl von Sitzen im StuPa besetzen. Gewählt wird meist über freie Fachschaftslisten. Das StuPa trifft sich monatlich, in der Regel am ersten Montag im Monat, zu seiner Sitzung, die im Gebäude der Zentralverwaltung (AZE, Einschreibestelle, Raum 207) stattfindet. Ein dreiköpfiger Vorstand leitet die Sitzungen und führt die Geschäfte.

Das StuPa entscheidet über den Haushalt der Studierendenschaft, legt die Höhe des Beitrag der Studierenden fest (enthalten im Semesterbeitrag, der bei der Rückmeldung zu zahlen ist), ist zuständig für das Semesterticket und alle weiteren wichtigen Fragen der studentischen Selbstverwaltung. Es bestimmt den Umfang und die Zusammensetzung des AStA und wählt dessen Vorstand. Die Referentlnnen des AStA werden bestätigt. Die genauen Regelungen zum StuPa finden sich in der Satzung der Studierendenschaft und der Geschäftsordnung des StuPa.

Tutor: Tutoren (von lat.: tutor 'Vormund', 'Beschützer') sind am Fachbereich Studierende, die mit der Unterrichtung und Leitung anderer beauftragt sind. Diese spezielle Form des Kurses nennt man Tutorium. Bei den TutorInnen finden Sie Tipps und Unterstützung sowie Lerngruppen von Studierenden für Studierende.

WiSe: Wintersemester. Das Wintersemester beginnt jedes Jahr individuell im Herbst / Oktober und endet im Frühjahr des darauffolgenden Jahres. Darum wird das WiSe immer mit zwei Jahreszahlen angegeben. Das hat dann schon mal so ausgesehen: WiSe 2010/11

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