Konzept für ein Messe-Cafe

Was macht ein Café für Studenten attraktiv? Und wie muss eine erfolgreiche Werbung dafür aussehen? Diese Fragen beantworten Studenten der Fachhochschule derzeit in einem Praxis-Projekt. Für die Messe »my job-OWL« entwickeln sie genau das: ein Studentencafé. Im kommenden März findet die größte Berufsmesse der Region zum fünften Mal im Messezentrum in Bad Salzuflen statt. Zu den Besuchern zählen dann auch Studenten, die Kontakte mit Unternehmen knüpfen wollen. »Für uns ist es deswegen sehr interessant zu wissen, was die Studenten von uns als Veranstalter erwarten«, sagt Melanie Welzel, Geschäftsführerin der Agentur G&W Messekonzept, die die Messe ausrichtet. So sei der Kontakt zu den Studenten der FH Bielefeld genau passend gekommen. Jeweils im fünften Semester absolvieren diese beim Studiengang Wirtschaftspsychologie eine Praxisphase, in der sie mit einem Unternehmen kooperieren und für dieses an einem realen Projekt arbeiten. Bereits seit einigen Wochen feilen Melina Diedrich, Annette Remmers, Nadine Wagemann, Sophia Cuesta, Franziska Pfennig und Maximilian Greil zusammen mit Dr. Carolin Meier, Vertretungsprofessorin im Studiengang Wirtschaftspsychologie mit dem ,Schwerpunkt Markt- und Werbepsychologie an der FH, und Melanie Welzel an einem Konzept für das Studentencafé, das an den drei Messetagen vom 2. bis 4. März eingerichtet werden soll. Sind es die bequemen Sessel und das Ambiente, die die Hochschüler anziehen? Oder eher der Austausch mit anderen Studenten über Angebote, Praktika und Vorträge? »Die Arbeit ist wissenschaftlich sehr fundiert«, betont Carolin Meier. Eine Vorstellung, wie das Café schließlich aussehen soll, hat das Team schon erarbeitet. Mit Hilfe eines Fragebogens, den möglichst viele Studenten ausfüllen sollen, wollen sie nun herausfinden, ob sich dieses mit den tatsächlichen Erwartungen deckt. Und in einemzweiten Schritt werden die angehenden Wirtschaftspsychologen auch ein Marketing- und Werbekonzept entwickeln, das unter anderem über das soziale Netzwerk Facebook laufen soll, sowie ein Logo und einen Handzettel gestalten. Bislang ei es eine wertvolle Erfahrung, so praxisnah zu arbeiten, sagt Maximilian Greil. »Die Motivation ist einfach größer, weil man an einem realen Projekt mitwirkt.« Um das Café betreiben zu können – zum Teil wollen sie während der Messe dort auch selbst arbeiten –, sind die Studenten derzeit noch auf der Suche nach Sponsoren, erklärt Annette Remmers. Wir freuen uns über Unternehmen aus der Region, die uns unterstützen wollen.«
Quelle: Westfalen-Blatt-Ausgabe (Nr. 274) vom Freitag, 25. November 2011
