RFID in der Hochschulbibliothek
Bis zum Umzug an die neuen Fachhochschulcampi in Bielefeld und Minden plant die Hochschulbibliothek eine umfassende Verbesserung ihrer Services durch Ausstattung der umzuziehenden Bestände mit RFID-Technologie. RFID ermöglicht die Selbst- und Stapelverbuchung von Medien sowie eine verbesserte Diebstahlsicherung. In der Fachbibliothek Kurt-Schumacher-Straße ist die Technologie bereits seit 2008 im Einsatz.
Welche Vorteile bringt RFID mit sich?
Welche Daten werden auf den RFID-Chips gespeichert?
RFID (Radio Frequency Identification) bedeutet Identifizierung mit Hilfe eines Funksignals. RFID ist eine Methode, um Daten durch den Einsatz von Frequenzen im Radiowellenbereich berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können. In Bibliotheken wird RFID eingesetzt, um die Nutzerservices durch Selbstverbuchung (d.h. Medienausleihe und -rückgabe in Selbstbedienung), Stapelverbuchung und optimierte Mediensicherung zu verbessern. RFID-Systeme für Bibliotheken bestehen aus speziellen Chips, mit denen die Medien versehen werden, und entsprechenden Lesegeräten in Ausleihterminals und / oder Sicherungsgates.
Welche Vorteile bringt RFID mit sich?
Die RFID-Technik hilft, die Dienstleistungen der Bibliothek gleich in mehrfacher Hinsicht zu verbessern:
- Sie können Medien einfach und zeitsparend selbst ausleihen und zurückbuchen: es können mehrere Medien gleichzeitig verbucht werden (Stapelverbuchung), Wartezeiten bei der Ausleihe und Rückgabe entfallen bzw. werden reduziert.
- Das Fachpersonal hat mehr Zeit für Informations- und Beratungsdienstleistungen.
- Die Diebstahlsicherung wird optimiert und damit auch die Verfügbarkeit von Literatur.
Welche Daten werden auf den RFID-Chips gespeichert?
Gespeichert werden folgende Angaben: Mediennummer, Bibliothekskennzeichen, Entleihstatus (entliehen / nicht entliehen), Entleihbarkeit, Angabe, ob es sich um ein mehrteiliges Medium handelt, bei Teilen eines mehrteiligen Werkes die Nummer des jeweiligen Teils.
Es werden weder personenbezogene Daten noch Angaben wie Titel, Autor etc. zu den Medien auf dem Chip gespeichert. Eine direkte Zuordnung von Medien und Entleiher/in via RFID-Chip ist somit nicht möglich. Alle Daten auf den Chips können nur mit dem passenden Lesegerät, der gleichen Frequenz und mit der richtigen Leseentfernung ausgelesen werden.
Informationen zu RFID in Bibliotheken finden Sie auch im Bibliotheksportal.
Für weitere Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.