FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
03.05.2021

Überregionaler digitaler Girls‘ Day am Campus Gütersloh

Zwölf Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren aus ganz Deutschland bauten ihr „Magic Rainbow Light“ im Rahmen des Mädchen-Zukunftstags.

Screenshot Teilnehmerinnen GirlsDay

Für das Projekt „Magic Rainbow Light – Lasse dein Zimmer in neuem Licht erstrahlen“ bekam jede Teilnehmerin im Vorfeld des Girls‘ Day ein kleines Paket von der FH Bielefeld nach Hause geschickt. In dem Paket waren alle wichtigen Materialien für den Bau einer eigenen Lampe enthalten. Diese wurde  am 22.04.2021 gemeinsam in einer Videokonferenz zusammengebaut. „Mit Schmirgelpapier wurde das Holz bearbeitet, mit Leim alles zusammengefügt und ein kleiner Stromkreis aus Batterie, Schalter, Widerstand und Farbwechsel-LED aufgebaut“, berichtet Rebecca Goebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schüler*innenlabor des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. „Im Anschluss blieb noch ausreichend Zeit um die Lampe individuell zu gestalten. Von Stickern bis Glitzerpulver und Acrylfarbe, die zwölf Mädchen konnten zu allen Bastelmaterialien greifen, die ihnen gefielen. Dabei sind viele ganz unterschiedliche Lampen entstanden“, so Goebel weiter. Das Feedback der Mädchen war sehr positiv. „Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne kreativ arbeite und mein Zimmer auch schon mit LEDs dekorieren wollte. Der Workshop heute hat mir daher sehr viel Spaß gemacht und ganz nebenbei bekommt man ein Gefühl für die FH Bielefeld. Ein Gutes!“, so das Fazit einer zufriedenen Schülerin.

Bei der Vorbereitung des Girls‘ Day Angebots des Schüler*innenlabors experiMINT diGiTal am Campus Gütersloh war schnell klar, dass es trotz Online-Format kein Angebot sein sollte, bei dem die Teilnehmerinnen ausschließlich vor dem Bildschirm sitzen. Es sollte auch etwas mit den eigenen Händen gebastelt werden. „Unser Gefühl war, dass solche Angebote im Moment fehlen und etwas wirklich mit den eigenen Händen zu bauen ist immer eine ganz andere Erfahrung, als nur digital zu arbeiten. Darin wurden wir auch dadurch bestätigt, dass das Angebot sehr schnell ausgebucht war“, ist Goebel sicher. „Wir waren gespannt, wie gut das gemeinsame Basteln per Videokonferenz klappt, da wir dieses Format das erste Mal ausprobiert haben. Unser Resümee ist, dass es gut funktioniert und allen Spaß gemacht hat.“, berichtet Vanessa Prott-Warner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Campus Gütersloh. Das Team der FH Bielefeld ist sich deshalb sicher, dass der Workshop nicht das letzte Mal stattgefunden hat.

Text: Rebecca Goebel