FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Zuverlässige Kommunikation unter Berücksichtigung von Umgebungseinflüssen bei der Nutzung funkbasierter Technologien (Zukunft)

Elektromagnetische Verträglichkeit, EMV, Absorberkammer, Funksystem, IoT, Internet of Things, Gebäudeautomation, Schirmdämpfung, Streckendämpfung, Smart Devices, Antennen, Wearables

 

Fachhochschule Bielefeld
Campus Minden
Artilleriestr. 9
32427 Minden

ProjektleitungFAR-Schema
Prof. Dr.-Ing. Sven Battermann

Laufzeit
01.10.2016 – 30.06.2018

Projektfördererung
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     BMBF Forschung an Fachhochschulen 2015

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MIWF NRW

 

 

 

Kurzbeschreibung
Je nachdem in welcher Umgebung Funk-Komponenten verwendet werden, kann es zu erheblichen Einflüssen auf den Kommunikationskanal kommen. Im Bereich der Gebäudeautomation wird eine Beeinflussung beispielsweise durch die Dämpfung des Gebäudes in Stahlbetonbauweise verursacht. Im industriellen Umfeld sind das Reflexionen durch metallische Flächen in Form von Maschinen. Auch die kontinuierlich steigende Zahl funkbasierter Systeme führt zu einer gegenseitigen Beeinflussung. Zur Verringerung und Berücksichtigung dieser Effekte sind die Eigenschaften der Komponenten und die Einflüsse der Umgebung bei der Auslegung dieser Systeme möglichst genau zu bestimmen.
Die Messung der Emission eines Gerätes wie auch der Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern erfolgt typischerweise in einer Vollabsorberkammer. Hierbei handelt es sich um einen Faraday‘schen Käfig, der im Innern mit Absorbern ausgestattet ist, um Reflexionen der Felder an den metallischen Wänden zu vermeiden und eine definierte Messumgebung zu schaffen. Mit dem Erwerb einer Absorberkammer und der dazugehörigen Messtechnik ist die Untersuchung funkbasierter Systeme und der elektromagnetischen Verträglichkeit möglich. In Ergänzung zu den bereits vorhandenen Messmöglichkeiten an der Hochschule können mithilfe dieser Investition auch weitere Größen erfasst werden. So können neben der Charakterisierung der elektromagnetischen Umgebung auch Kanal- und Reichweitenuntersuchungen für verschiedene Funktechnologien ermittelt werden.
Die Messtechnik soll an der Fachhochschule in laufende und geplante Forschungsprojekte eingesetzt werden, in denen Funkübertragung zum Einsatz kommt. Weiterhin sind mit ihr entwicklungsbegleitende Untersuchungen und Optimierungen an Geräten und Antennen möglich. Neben dem Einsatz in der Lehre bietet die Investition erhebliches Potenzial zur Akquirierung neuer Projekte auf innovativen Gebieten. Beispielhaft sind Messmöglichkeiten für Materialuntersuchungen zu nennen, die auch für andere Fachbereiche der Fachhochschule von Interesse sind und damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern.