FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Entwicklung und Untersuchung neuartiger Spulengeometrien und -topologien in Verbindung mit nanotechnologischen Konzepten zur Optimierung von Induktionskochfeldern (NanoInduktion)

Spule, Induktionskochfeld, Energieübertragung, berührungslose Induktion, Kochen

Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Projektleitung
Prof. Dr. rer. nat. Christian Schröder, IuM

+49 (0) 521 10671226

christian.schroeder@fh-bielefeld.de


und
Prof.in Dr. rer. nat Sonja Schöning, IuM

+49 (0) 521 1067285

sonja.schoening@fh-bielefeld.de


Projektbeteiligung
imperial-Werke oHG, Bünde
Universität Bielefeld

Laufzeit
01.06.2016-31.05.2019

Projektförderung 

bmbf Logo 2011                                               

BMBF Forschung an Fachhochschulen 2015

fhprofunt Logo 2011

 

Kurzbeschreibung
Die berührungslose Übertragung von Energie mittels Induktion stellt ein hoch aktuelles und spannendes Forschungsthema dar. Das Kochen mit Hilfe von Induktion ist eine aktuelle Anwendung, die sich zunehmend als Alternative zu anderen Garverfahren durchsetzt. Probleme mit Streufeldern und inhomogener Erwärmung des Kochgeschirrs erfordern jedoch eine umfassende technologische Neuorientierung, damit Induktionskochen in Zukunft noch energiesparender, komfortabler und sicherer wird. Ziel des Projekts NanoInduktion ist es, mit Hilfe neuartiger Spulengeometrien und -topologien in Kombination mit nanotechnologischen Werkstoffkonzepten für einen Technologiesprung bei der Entwicklung von Induktionskochfeldern zu sorgen. Mit Berechnungsmethoden aus der Magnetresonanztomographie soll ein Simulationswerkzeug entwickelt werden, das zu gewünschten Magnetfeldverläufen passende Spulenanordnungen berechnet. Ergänzend hierzu sollen magnetische Nanopartikeldispersionen präpariert und untersucht werden, die, eingebracht in diese Spulenanordnungen, die Magnetfeldverläufe gezielt beeinflussen, um Streufelder zu minimieren.

Darüber hinaus soll das Kochgeschirr mit Hilfe von Nanopartikeldispersionen und Dünnschichtsystemen modifiziert werden, um eine optimale Feldabsorption, Wärmeerzeugung und Homogenisierung der Wärmeverteilung zu erreichen. Die Umsetzung der Forschungsergebnisse erfolgt mit dem Industriepartner über den Aufbau von Funktionsmustern unter Verwendung von Serienbauteilen