FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Erwerbsarbeit (ehemals) pflegender Angehöriger – Hindernisse und Unterstützungsmöglichkeiten (EePA)

Vereinbarkeit Erwerbstätigkeit und Pflege, Ambulante Pflege, Pflegende Angehörige, Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit, Altersarmut


Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Projektleitung
Prof. Dr. Norbert Seidl
+49.521.106-7418

norbert.seidl@fh-bielefeld.de

Vertretung
Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck
+49.521.106-7424

aenne-doerte.jahncke-latteck@fh-bielefeld.de

Projektbeteiligung
Deutsches Rotes Kreuz Soziale Dienste OWL gGmbH, Bielefeld
Zentrum für Pflege und Gesundheit GmbH, Bielefeld

Projektfördererung
Fachhochschule Bielefeld

Laufzeit
01.08.2016 – 30.06.2017

Kurzbeschreibung
Angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Hilfe- und Pflegebedarfs sind gute Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege eine zentrale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aufgabe. Aktuell und in Zukunft besteht eine gesellschaftliche Notwendigkeit, an einer verstärkten Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und häuslicher Pflege durch pflegende Angehörige zu arbeiten.

Dabei ist zu beachten, dass durch den demografischen Wandel ein zunehmender Versorgungsbedarf von immer mehr Älteren durch immer weniger jüngere Menschen zu bewältigen sein wird. Ob bzw. inwiefern dieser Wandel durch Prozesse grenzüberschreitender Migration eine Relativierung erfahren wird, ist nicht seriös vorhersagbar. Durch eine Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und häuslicher Pflege wird zudem einer Altersarmut der Pflegenden vorgebeugt, die insbesondere Frauen betrifft.

Im Rahmen des Projektes werden fördernde und hemmende Faktoren aus Sicht aktiv pflegender und ehemals pflegender Angehöriger für eine Wiederaufnahme oder Neuaufnahme der Erwerbstätigkeit identifiziert werden. Des Weiteren sollen Faktoren ermittelt werden, die eine Erwerbstätigkeit während der Pflegezeit begünstigen oder erschweren. Der methodische Zugang erfolgt mittels qualitativer und quantitativer Methoden. Auf Grundlage der Forschungsergebnisse werden Empfehlungen ausgesprochen, die eine Erwerbstätigkeit trotz Pflegearbeit der pflegenden Angehörigen bzw. deren Wiedereinstieg in die Erwerbarbeit fördern.

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