FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

ESEMO - Entwicklung selbstüberwachender energieoptimierter Montagesysteme

Automatisierungstechnik, Regelungs- und Steuerungstechnik, modellbasierte Diagnose


Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld

 

Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Dirk Weidemann, FB IuM
Tel.: 0521-106-7212
dirk.weidemann@fh-bielefeld.de

 

Vertretung
Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Kramer, FB IuM
Tel.: 0521-106-7209
ulrich.kramer@fh-bielefeld.de

 

Projektbeteiligung
ITQ GmbH, Duisburg
Böllhoff Automation GmbH, Bielefeld
Fluidon GmbH, Aachen
FH Bielefeld Kompetenzplattform: KOPF Vernetzte Simulationen

 

Laufzeit: 01.09.2011 - 28.02.2014

 

Projektförderung
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des NRW / EU Ziel 2 -Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 - 2013" (EFRE): Wettbewerb "Automotive+Produktion.NRW" 2009

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Kurzbeschreibung
Der Faktor Energie gewinnt auch bei Montagesystemen zunehmend an Bedeutung, da in Folge der stetig steigenden Energiekosten diese einen signifikanten Anteil an den gesamten Fertigungskosten darstellen. Eine Möglichkeit den Energieverbrauch bei Montagesystemen zu senken, besteht in der Wahl geeigneter konstruktiver Maßnahmen sowie Materialien. Ein weiterer, wesentlicher Einflussfaktor auf den Energieverbrauch von Montagesystemen ist die gewählte Betriebsstrategie. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Betriebsstrategie durch softwaretechnisch realisierte Regelungs-, Steuerungs- und Überwachungsfunktionen beeinflusst wird.
Vor diesem Hintergrund soll im Projekt ESEMO für Maschinen aus dem Bereich Montagetechnik ein durchgängiges, strukturiertes Regelungs-, Steuerungs- und Überwachungskonzept entwickelt werden, welches einen energieoptimierten Betrieb von Montagesystemen gewährleisten. Der Lösungsansatz basiert dabei im Wesentlichen auf modellbasierten Überwachungsfunktionen (Diagnosefunktionen) zum Energiemonitoring und den darauf aufbauenden Optimierungsfunktionen, die auf der Maschinensteuerung integriert werden.
Dies ermöglicht eine energetische Optimierung nicht nur von Neu- und Weiterentwicklungen, sondern auch eine Nachrüstung bereits bestehender Systeme ohne Veränderung des mechanischen Aufbaus. Am Beispiel eines Fügesystems werden die Projektpartner den beschriebenen Lösungsansatz realisieren.