FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Entwicklung und Evaluation eines internet-basierten Interventionsinstruments zur Reduktion der „Wissens-Verhaltens“-Lücke

Internetapplikation, Umweltverhalten, Reduktion CO2, intelligente Datenanalyse

 

Fachhochschule Bielefeld
Abteilung Minden
Fachbereich Technik
Ringstr. 94
32427 Minden

 

Projektleitung
Prof. Dr. -Ing. Grit Behrens, FB Technik
Tel.: 0571-8385 184, Grit.Behrens@fh-bielefeld.de

Vertretung
Dipl. Inform. Jacek Zielinski, FB Technik
Tel.: 0571-8385 272, Jacek.zielinski@fh-bielefeld.de

Projektbeteiligung
Umweltamt Stadt Bielefeld,
FB-Sozialwesen, Forschungsschwerpunkt SMK
Prof. Dr. Michael Stricker, Prof. Dr. Sebastain Bamberg, Prof. Dr. Wolfgang Beelmann

Laufzeit
10/2012 - 10/2014

Projektförderung

MIWF NRW

Kurzbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, ein Umweltportal für die Stadt Bielefeld zu entwickeln, welches von der Bielefelder Bevölkerung breit genutzt wird, um sich aktiv an der Minderung des CO2 -Ausstoßes zu beteiligen. Dabei werden fundierte soziologische und psychologische Strategien verfolgt, die besonders effektive Verhaltensänderung bewirken sollen. Insbesondere werden die Nutzer intern nach ihren Angaben und ihrem Nutzungsverhakten in Umweltschutztypen kategorisiert und sie erhalten ein dynamisch personalisiertes Benutzerinterface. Ein großer Fokus steht auch auf Aktionsunterstützung von sozialen Gruppen von Nutzern. Die Verhaltensänderungen werden verfolgt und einem vierstufigen Phasenmodell zugeordnet, welches die Nutzer in Ihrer Umweltverhaltensentwicklung führen soll von der Information, über erste Aktionen möglicht im sozialen Kontext bis hin zu einer Verstätigung der neuen persönlichen umweltgerechten Verhaltensweisen.

Interventionsinstrument

Im Rahmen des seit Oktober 2012 laufenden Projektes wurde bereits ein Forschungsprototyp des Portals erstellt und im Seminarunterricht mit studentischen Nutzern getestet und evaluiert. Des weiteren entstehen Applikationen zur spielerischen Motivation zum Verändern des Umweltverhaltens in Form von mobilen Apps.

Es erfolgte im November 2013 eine erste große Umfrage unter der Bielefelder Bevölkerung zu Ihrem Umwletschutzverhalten auf den Gebieten Mobilität, Energie im Haushalt, Essverhalten und Konsumverhalten. Diese Daten werden in einem nächsten Schritt zur Analyse und Klassifikation der grundsätzlich vorhandenen Umweltschutztypen genutzt werden. Weitere zwei Umfragen werden folgen, so dass in weiteren Arbeitsschritten eine zeitliche messbare Verbesserung des Klimaschutzverhaltens der Bielefelder Bevölkerung aufgezeichnet und analysiert werden kann.