FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Integration und Vernetzung innovativer Lehr- und Lernmethoden sowie Prüfungsmodalitäten

Praxisnähe und wissenschaftlicher Anspruch
Bildungsökonomie: interkulturelle und multinationale Integration,
Neue Institutionenökonomie und Behavioral Economics
Problembasiertes Lernen - POL,
education in economics
approaches to learning - small group dynamics - multinational integration of students,
pbl - authentic and ill-structured problems - self directed learning and solution development

 

Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld

 

Projektleitung
Prof. Dr. rer. pol. habil. Vivian Carstensen
FB Wirtschaft und Gesundheit (Faculty of Economics and Health Sciences)
+49.521.106.3742
vivian.carstensen@fh-bielefeld.de

 

Laufzeit
09/2009 - 08/2014

 

Projektförderung
FH Bielefeld

 

Kurzbeschreibung
Der Hochschulstandort Bielefeld ist geprägt durch große Internationalität, insbesondere auch in den wirtschaftwissenschaftlich ausgerichteten Disziplinen der Fachhochschule. So beträgt beispielsweise im Studiengang Wirtschaftsrecht der Anteil der Studierenden, die aus bilingualen Haushalten kommen, ausländische Wurzeln besitzen oder sich im Zuge des Erasmus-Austauschprogramms in Bielefeld aufhalten, bis zu 60 Prozent, mit steigender Tendenz. Da diese Studierenden ein ganz erhebliches Potential an Wissens- und Humankapital repräsentieren, ist es für den künftigen Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland und der Region Ostwestfalen essentiell, alle Studierenden im Zuge der Lernprozesse möglichst frühzeitig in ein interkulturelles und multinationales Gefüge einzubinden und in geeigneter Weise auf spätere Tätigkeiten in (Ad-hoc-) Team- bzw. Projektarbeit vorzubereiten.

Ein wesentliches Projektziel ist es, Determinanten und Effekte der Methode des Problemorientierten Lernens (POL, PBL) in interkulturell und multinational gemischten Kleingruppen von 4-7 Studierenden zu erforschen. Konkret erfolgt der Einsatz jeweils im Modul Management und wird in jedem Semester mit einer umfassenden standardisierten Befragung der Studierenden abgeschlossen, d.h. im Zuge der Projektlaufzeit wird eine breite Datenbasis aufgebaut. Mit ersten statistisch belastbaren Ergebnissen darf im Laufe des Jahres 2012 gerechnet werden. Die Befragung und Evaluation bezieht sich einerseits auf Veranstaltungskonzept und Wissenserwerb im Allgemeinen sowie andererseits auf den Gruppenprozess, die Thematik/zu lösende Probleme, die individuellen Lernstrategien/-vorlieben und die persönliche Motivation im Besonderen. Die Auswertungen erfolgen unter Einsatz von uni-, bi- und multivariaten quantitativen Verfahren. Sie werden abgerundet durch teilstrukturierte Interviews, die begleitend mit den Studierenden geführt werden.