FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
25.09.2018

UNSEEN AMSTERDAM

UNSEEN Amsterdam vom 21. bis 23.09.2018 unter Beteiligung der Fotografie- Abteilung des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld

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UNSEEN ist die führende Plattform für zeitgenössische Fotografie. Mit dem Fokus auf das Neue in der Fotografie bietet UNSEEN einen Kanal für Nachwuchstalente, um ihre Arbeiten einem internationalen Publikum zu präsentieren. Bereits zum 7.ten Mal fand das Fotofestival UNSEEN Amsterdam vom 21. bis 23.09.2018 in der Westergasfabrik statt.

 

UNSEEN_Amsterdam_044Dieses Jahr war das „6 Academies–Project“ zu Gast, ein Zusammenschluss von sechs europäischen Fotografieausbildungsorten. Neben der Fachhochschule Bielefeld (DE) gehören zu der langjährigen Kooperation die École nationale superiére des Arts Décoratifs (FR), die Fondazione Fotografia Modena (IT), die Gerrit Rietfeld Academie (NL), das Royal College of Art (UK) und die Züricher Hochschule der Künste (CH).

IUNSEEN_Amsterdam_082n einer dynamischen Vorortaktion wurde eine riesige Holzkonstruktion mit jeweils 10 Arbeiten im Format A0 der 18 teilnehmenden Studierenden beklebt. Aus jeder Hochschule wurden drei Fotografie-Studierende von der Jury des „6 Academies–Project“ in Vorfeld nominiert.

Aus Bielefeld waren die Arbeiten von Julia Gaes (BA), Lucie Marsmann (MA) und Patrick Pollmeier (BA) zu sehen.

Julia Gaes zeigte eine Auswahl Ihrer Abschlussarbeit „Die Naturisten“. In dieser dokumentiert sie, vor dem Hintergrund der deutschen FKK-Geschichte, eine Gruppe, welche Teil der neuen Nacktwanderbewegung ist. Zugleich hinterfragt sie das romantische Bild vom Mensch in der Natur.

UNSEEN_Amsterdam_075Lucie Marsmann präsentierte eine Auswahl aus ihren Arbeiten „ULLA & WILLI“, sowie „Archiv Alto Adige“. Beide versammeln Auszüge aus einer kontinuierlichen Beschäftigung mit dem privaten Bildarchiv Ihrer Großeltern, welches sie durch eigene aktuelle fotografische Arbeiten stetig erweitert und in seiner Lesbarkeit unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht.
Patrick Pollmeier war mit seiner Arbeit „Lights All Askew In The Heavens“ vertreten.

UNSEEN_Amsterdam_101„Lights All Askew In The Heavens, titelt die New York Times 1919 und katapultiert Albert Einstein damit auf den Olymp der theoretischen Physik. (…) Was seine Theorie bedeutet, das weiß jedoch kaum jemand. (…) Die Relativitätstheorie beschreibt die Welt anders, als wir sie erleben. Sie wirft einen völlig neuen Blick auf unsere Welt und bringt das klassische Gefüge der Physik durcheinander.“
Patrick Pollmeier visualisiert in seiner Arbeit Konzepte, wie Schwarze Löcher, die Raumzeit oder die vierte Dimension und möchte sie dem Betrachter so leichter zugänglich machen.