WILLKOMMEN AM FACHBEREICH GESTALTUNG

 

Die Studienrichtungen
Fotografie und Medien. Grafik und Kommunikationsdesign. Mode.   

In diese drei eigenständigen Studienrichtungen gliedert sich der Bachelor- sowie der Masterstudiengang Gestaltung. Jede Studienrichtung bietet ein eigenständiges, fundiertes und fachspezifisches Curriculum, das aus gestalterischer Grundlehre und Fachpraxis sowie technischen Einführungen besteht und durch studienrichtungsübergreifende Gestaltungs- und Theorieseminare ergänzt wird. Dieses interdisziplinäre und projektorientierte Studienprofil sorgt für einen lebendigen Austausch unter den Studierenden aller drei Studienrichtungen, erlaubt je nach Neigung und Begabung des einzelnen Studierenden individuelle Studienschwerpunkte und öffnet so den Blick für vielseitige gestalterische Prozesse. Unser zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Studienangebot vermittelt alle gestalterischen, technischen und methodischen Kompetenzen und qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen optimal für ihren künftigen Beruf in den vielfältigen Praxisfeldern der Gestaltung.

Das Gestaltungsstudium

Der Freiraum des Experiments und die persönliche Entwicklung haben am Fachbereich Gestaltung einen hohen Stellenwert. So bietet das Studium neben der praktischen und theoretischen Wissensvermittlung vor allem diverse Möglichkeiten, individuelle und inspirierende Erfahrungen zu machen. Die Studierenden werden befähigt, eine eigene Haltung in ihrer gestalterischen Arbeit reifen zu lassen und zu vertreten. Dahinter steht die Überzeugung, dass innovative Ideen am Besten in einer Umgebung der persönlichen Motivation, des eigenständigen Handelns und der Kommunikation darüber entstehen. Hieraus resultiert das Lehrkonzept des Projektstudiums.  Lernziele sind zugleich Handlungsziele. Die kulturwissenschaftliche, historische und soziale Reflexion der Gestaltungsarbeit gehören zu diesem Prozess. Dieses Ideal spiegelt sich bereits in Namen der Institution wieder. Mit dem Begriff Gestaltung wird der Designbegriff erweitert, die traditionelle Ausrichtung auf Anwendung und Praxisnähe wird durch Diskussionen im Kontext von Kunst und Wissenschaft bereichert. Somit wird der Fachbereich seinem Bildungsauftrag als Hochschule der angewandten Wissenschaften und Künste (University of Applied Sciences / Faculty of Art and Design) ineiner sich permanent ändernden Bildungslandschaft gerecht.

Der Fachbereich

Die Geschichte des Fachbereichs Gestaltung geht auf die 1907 gegründete Staatlich-Städtische Handwerkerschule zurück, die 1956 zur Werkkunstschule wurde. Die Einrichtung änderte mehrfach im Laufe der Jahrzehnte ihre Bezeichnung, ehe sie 1971 als Fachbereich Design Teil der neuen Fachhochschule Bielefeld wurde. 1999 erfolgte die Umbenennung des Fachbereichs, der seitdem die Bezeichnung Fachbereich Gestaltung trägt.

Heute sind wir einer von fünf Fachbereichen der Fachhochschule Bielefeld, an der mehr als 10.000 Studierende eingeschrieben sind.

Der Fachbereich Gestaltung besitzt mit seinem Gebäudekomplex an der Lampingstrasse, fernab des FH- und UNI-Campus, ein eigenes geräumiges Zuhause. Mit 550 Studierenden, 37 Lehrenden und 15 Mitarbeitern ist er groß genug, um ein breites Fächerspektrum anzubieten und ausreichend überschaubar, um einen individuellen und persönlichen Kontakt zwischen Dozenten- und Studentenschaft zu ermöglichen. Dies wirkt sich ausgesprochen positiv auf den Studienbetrieb aus, der Umgang miteinander ist zugewandt und verbindlich.

Für die theoretische Auseinandersetzung steht eine ausgesprochen gut sortierte Bibliothek zur Verfügung, für die praktische Arbeit verschiedene zeitgemäß ausgestattete Werkstätten, wie beispielsweise die kürzlich modernisierte Druckwerkstatt mit Digital-, Inkjet-,  Sieb- und 3D-Druck, sowie zwei geräumige Fotostudios mit digitalen Workflow oder die Näh- und Drapierwerkstatt. Bei aller Innovation werden die tradierten Techniken weiter hochgehalten, wie z.B. im Bleisatz oder Druckgrafik, in den analogen SW-und Farblaboren und nicht zuletzt in der Holz und Metallwerkstatt.