FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Fotosymposium

Mit Beginn der Studienrichtung Foto-/ Film-Design im Oktober 1979 fand das erste Bielefelder Symposium über Fotografie statt.

Die Veranstaltung eröffnete die Diskussion um ein praxisorientiertes Hochschulstudium mit seinen hier vermittelten Sparten Foto-Design, Bildjournalismus und Künstlerische Fotografie. Die Symposien waren von Anfang an als jährliches Periodikum geplant. Dabei ging es besonders um:

 

  • Beiträge zu aktuellen Fragen der ästhetischen Theorie und Praxis der Fotografie und der ihr verwandten Medien,
  • Erfahrungsaustausch zwischen Hochschule und Berufsfeld und darum,
  • Theorie und Praxis in ihrer gleichrangigen Bedeutung für die Medienentwicklung einem fruchtbaren Dialog zuzuführen.

 

Zunächst aus Eigenmitteln realisiert, traten später öffentliche und private Mittel wie Förderungen des Bundes oder der DFG hinzu. Themenbezogen kam es zu vielfältigen Kooperationen mit Hochschulen, Museen und Fachvereinigungen – auch mit internationaler Beteiligung. Im Laufe der Zeit bildeten die Symposien einen festen Ort und Kristallisationspunkt im akademischen Leben des Fachbereichs. Zahlreiche Publikationen gingen daraus hervor. Sie förderten die fachliche Innovation und den persönlichen Austausch und setzten Impulse für Lehre und Forschung in Wechselwirkung von Theorie und Praxis.

Der apparativen Erzeugung von Bildern im Hinblick auf ästhetische Innovationen zugewandt,  kamen und kommen  dabei vor allem jene wissenschaftlichen Akzentsetzungen zum Zuge, die der Fotografie als System, einschließlich Produzenten und Rezipienten, philosophische und andere geistige Qualitäten zuschreiben und entsprechende  Einblicke zur  Erfassung von Wirklichkeit, von Körper und Geist, daraus ableiten. Aus diesen Impulsen wurde ein bis heute wirksamer produktiver Boden bereitet, der Bielefeld zum auch international beachteten Standort für Fotografie, in Gestaltung und Forschung, hat werden lassen.