FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Prof. Dr. Micha Teuscher

Seit dem 1. Mai 2017 ist Prof. Dr. Micha Teuscher Präsident der HAW Hamburg.

Prof. Dr. Micha Teuscher wurde 1964 in Göttingen geboren und studierte Wirtschaftswissenschaften und Agrarökonomie an der Universität Hohenheim. Dort blieb er nach seinem Diplom (1989) als wissenschaftlicher Mitarbeiter und schloss 1993 seine Promotion zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften (Dr. oec.) ab. In den folgenden vier Jahren arbeitete Teuscher als Senior Consultant und stellvertretender Abteilungsleiter bei einer auf agrarwirtschaftliche Fragen spezialisierten Unternehmensberatung in Bonn, zuständig unter anderem für GUS-Länder in Fragen der Management- und Organisationsberatung. 1997 wechselte Teuscher als Professor für Betriebswirtschaftslehre und Managementlehre an die Hochschule Neubrandenburg, wo er 2002 Prorektor für Forschung, Internationale Beziehungen, Wissenstransfer und Hochschulmarketing wurde.

2004 übernahm Teuscher als Rektor die Leitung der Hochschule Neubrandenburg. In den folgenden Jahren hatte er zahlreiche Funktionen inne. So war Teuscher beispielsweise von 2010 bis 2016 über drei Amtszeiten Sprecher der Fachhochschulen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie deren Vizepräsident. Von 2010 bis 2014 wirkte er als Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals ZVS). Seit 2014 vertritt er überdies die Hochschulen im Arbeitskreis des Deutschen Qualifikationsrahmens (AK DQR) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK). Außerdem wirkt er im Expertenkreis „Durchlässigkeit“ der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Stifterverbands und der HRK mit. Von 2015 bis 2016 war Teuscher im Expertenrat zur Erarbeitung des Landeshochschulentwicklungsplans des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Von 2016 bis 2017 war er Mitglied der Expertenkommission zur Evaluierung der gemeinsamen Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten an Hochschulen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK).