FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Erläuterungen

Was ist ein integriertes Campus Management System (iCaMS)?

Ein Campus Management System ist eine Software, die zur Verwaltung aller Studierenden und damit zusammenhängenden weiteren Daten eingesetzt wird. Die Software soll alle Geschäftsprozesse, wie zum Beispiel Interessenten, Bewerbung, Einschreibung, Durchführung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Alumni oder Firmenkontakte unterstützen.

Damit umfasst sie alle Teile des Student-Life-Cycle.

Das besondere an einem integrierten Campus Management System ist, dass alle Programmbausteine in einem System zusammengefasst sind und alle Daten in einer Datenbank gespeichert werden. Sie können daher optimal miteinander interagieren.

Warum führt die FH Bielefeld ein neues iCaMS ein?

Die aktuell eingesetzten Syteme sind seit Entwicklungsstart teilweise mehr als 20 Jahre alt und werden seitens der Hersteller nicht mehr weiterentwickelt. Auch entsprechen sie weder den heutigen Anforderungen von Studium und Lehre noch dem Stand der Technik. Die Einführung soll eine zukunftsfähige und nachhaltige IT-Unterstützung rund um die Prozesse des Student-Life-Cycles sicherstellen.

Welche Vorteile kann das neue iCaMS bieten?
  • Alle Beteiligten (Studierende sowie Beschäftigte in den Fachbereichen oder in der Verwaltung ) arbeiten mit ein und demselben System, wodurch die Abstimmung zwischen allen Beteiligten einfacher wird
  • Das neue System soll webbasiert sein
  • Das sogenannte „responsive Design“ verbessert die Darstellung auf Smartphones und Tablets
  • Allen Nutzerinnen und Nutzern wird eine deutsch- und eine englischsprachige Benutzeroberfläche zur Verfügung stehen
  • Eine redundante Datenhaltung wird weitestgehend vermieden, der Umgang mit Daten wird effizienter, es gibt weniger Fehlerquellen
  • Die jetzigen Datenbestände werden bereinigt und verbessert, die Datenqualität steigt
  • Es wird weniger papierbasierte Vorgänge geben
  • Die Selbstbedienungsfunktionalitäten für die Studierenden (z. B. Druck von Bescheinigungen) sollen deutlich ausgebaut werden
Welche Bereiche des Student-Life-Cycle sollen unterstützt werden?
  • Interessenten
  • Bewerbungs- und Zulassungsmanagement
  • Einschreibungen
  • Studierenden- und Gebührenmanagement
  • Studiengangsmanagement
  • Veranstaltungs- und Lehrraummanagement
  • An- und Abmeldemanagement zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen
  • Praktikaverwaltung
  • Verwaltung von Kooperaperationspartner und -hochschulen
  • Prüfungsmanagement
  • Alumni
Was versteht man unter dem "Student-Life-Cycle"?

Darunter sind alle Aktivitäten von

  • der ersten Kontaktaufnahme als Interessenten
  • der Bewerbung für einen Studienplatz
  • der Zulassung und Immatrikulation
  • über die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen
  • bis zum Abschluss und der dann folgenden Exmatrikulation
  • aber auch dem späteren Kontakt während des Berufslebens als Alumni

gemeint.

Welche Bereiche der FH Bielefeld sind am Projekt beteiligt?
  • Das Projektteam besteht aus Mitarbeitern/Innen des Dezernat II (Studium und Lehre) und der DV (Datenverarbeitung)
  • Weiteren Dezernaten der Zentralverwaltung (als Experten, nach Bedarf)
  • Mitarbeitern/Innen der Fachbereiche (als Experten, nach Bedarf)
  • Der AStA als Vertretung der Studierendenschaft
  • Externe Dienstleister, die über Schnittstellen der FH Dienste zur Verfügung stellen (z.B. NRW-Ticket ...)
Wie ist das Projekt organisiert?
  • Art des Projekts: "Reorganisationsprojekt"
  • Auftraggeber: Präsidium der Fachhochschule Bielefeld
  • Lenkungsteam: Bestehend aus neun Personen des Präsidium, der Fachbereichen und der Verwaltung
  • Projektleitung: Dezernent des Dezernat II (Studium und Lehre)
  • Projektteam: Bestehend aus vier Vollzeitkräften der Verwaltung und Datenverarbeitung sowie vier Mitarbeiter der Verwaltung, die bei Bedarf in Anteilen ihrer Tätigkeit eingebunden werden können
  • Unterstützt durch die Programmleitung Digitalisierung