FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

PuRpA

Verbundvorhaben Prävention und Rehabilitation für pflegende Angehörige

Das Verbundvorhaben setzt sich aus folgenden Modellprojekten zusammen:

  • Konzeptentwicklung „Stationäre Vorsorge und Rehabilitation für pflegende Angehörige“ (AW Kur und Erholung GmbH, Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Westliches Westfalen e.V.)

  • Konzeptentwicklung „Case Management für pflegende Angehörige“ (AW Kur und Erholung GmbH, Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Westliches Westfalen e.V.)

  • Konzeptentwicklung „Begleitangebote für pflegebedürftige Begleitpersonen während einer stationären Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme eines pflegenden Angehörigen“ (Caritas Verband für das Erzbistum Paderborn e.V.)

  • Querschnittsprojekt (Q): Gesamtprojektkoordination und Querschnittanalysen - Prävention und Rehabilitation für pflegende Angehörige - Bedeutung zielgruppengerechter und nutzerorientierter Versorgungskonzepte (Fachhochschule Bielefeld, InBVG)

Laufzeit

01.10.2020 – 30.09.2023

 

ProjektförderungLogo_FörGes

Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW           

  

Projektpartner

  • AW Kur und Erholung GmbH, AWO Bezirk Westfälisches Westfalen
  • Caritas Verband für das Erzbistum Paderborn e.V.

 

Kurzbeschreibung

Pflegende Angehörige tragen durch ihre Betreuungs-, Unterstützungs- und Pflegeleistungen maßgeblich zur Lebensqualität und Versorgung von pflegebedürftigen Menschen bei und sind dabei selbst hohen psychischen, physischen und sozialen Belastungen ausgesetzt. Burnout und schwere Erschöpfungszustände, chronische Schmerzen oder Depressionen sind Krankheiten von denen pflegende Angehörige häufig betroffen sind. Wer selbst nicht gesund ist, kann aber auf Dauer auch die häusliche Pflege nicht mehr leisten.

In der Versorgungslandschaft fehlen bis heute landes- und bundesweit stationäre Vorsorge-/Reha-Konzepte, die speziell auf die Bedarfe und Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen von pflegenden Angehörigen ausgerichtet sind. Zusätzlich fehlen Konzepte für die zeitgleiche Versorgung und Betreuung von pflegebedürftigen Familienmitgliedern am Wohnort oder am Ort der Maßnahme sowie zugehende, präventive und sektorenübergreifende Unterstützungs- und Beratungsleistungen aus einer Hand am Wohnort, um pflegende Angehörige zu entlasten und ihre Gesundheit zu stärken.

Ziel ist es, das häusliche Pflegesetting zu entlasten und zu festigen sowie die Zufriedenheit und das Wohlbefinden mit der häuslichen Situation auf beiden Seiten – dem Pflegenden und dem Gepflegten – zu erhöhen. Das gesamte familiäre Pflege- und Betreuungssetting soll entlastet und gestärkt werden. Der sektorenübergreifende Ansatz steht dabei im Fokus der Betrachtung.

Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung zur Entwicklung modular aufgebauter Konzepte für die stationäre Vorsorge bzw. Rehabilitation für pflegende Angehörige in allen Lebensphasen, eines zugehenden Case Management Konzeptes für pflegende Angehörige und zur Konzeptentwicklung für pflegebedürftige Begleitpersonen ist die Erhebung und Aufbereitung von Daten für die Konzeptentwicklung sowie dessen Validierung. Zentral ist dabei der Fokus auf die Nutzer*innen und deren Bedarfe.

Kontakt
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Martina Brinker, M.Sc.
+49.521.106-70953

wissenschaftliche Mitarbeiterin
Alexandra Hirschmann, M.Sc.
+49.521.106-70954