FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Scholars at Risk

SAR Logo (© Scholars at Risk)

 

Die Fachhochschule (FH) Bielefeld wird aktiv bei „Scholars at Risk" (SAR), einem internationalen Netzwerk von über 500 Hochschulen aus 41 Ländern. SAR tritt für den Schutz verfolgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, beugt Angriffen auf die Hochschulbildung vor und setzt sich für die die Förderung der akademischen Freiheit ein.

„Mit dem Beitritt zu „Scholars at Risk" zeigt sich die Fachhochschule Bielefeld solidarisch mit Lehrenden, Forschenden und Studierenden, die in vielen Ländern bedroht werden, weil sie friedlich ihre Ideen äußern und Fragen stellen“, so FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm Wölk. „Akademische Freiheit gehört zu den ‚core values‘ von Hochschulen.  Als SAR-Mitgliedsorganisation zeigen wir unser Engagement und stellen uns der Verantwortung, die Meinungsfreiheit auf lokaler und globaler Ebene zu erhalten und zu fördern.“

Laut dem kürzlich von SAR veröffentlichten Bericht „Free to Think“ werden Studierende und Lehrende weltweit aufgrund ihrer akademischen Arbeit und Meinungsäußerungen bedroht. Die Bedrohungen reichen von Reisebeschränkungen und ungerechtfertigten Entlassungen bis hin zu Gefängnisstrafen und Gewalt. „Angriffe gegen Hochschulbildung verkleinern den Raum, in dem Menschen frei denken und Fragen zu komplexen und strittigen Themen stellen können“, sagt Robert Quinn, Executive Director von SAR. „Unsere Mitgliedsinstitutionen spielen eine zentrale Rolle beim Schutz von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die von diesen Attacken bedroht sind und tragen damit zur einer stärkeren und sichereren Gemeinschaft der Hochschulen bei.“

SAR-Mitgliedsinstitutionen unterstützen verfolgte Studierende und Lehrende beispielsweise durch die Bereitstellung von befristeten Forschungs- und Lehrtätigkeiten, die öffentliche Verurteilung von Angriffen auf Hochschulbildung oder durch Initiativen, die die akademische Freiheit fördern. Bei Interesse und Fragen zu Möglichkeiten, sich bei Scholars at Risk zu engagieren, steht Judith Peltz (judith.peltz@fh-bielefeld.de), Leiterin des International Office, zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.scholarsatrisk.org