Wege ins Ausland

... FÜR STUDIERENDE

Für Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen wird internationale Erfahrung immer wichtiger. Neben Fremdsprachenkenntnissen erweitert ein Auslandsaufenthalt die sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Auch die damit verbundenen persönlichen Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert.

Sie studieren an der FH Bielefeld und möchten ins Ausland? Sie interessieren sich für ein Auslandspraktikum, ein Auslandsstudium, einen Freiwilligendienst in einem unbekannten Land oder für ein Austauschprogramm mit internationalen Kooperationspartnern? Sie können eine unserer über 100 Partnerhochschulen besuchen oder sich als so genannter Free Mover eine eigene Gasthochschule suchen, Sie lassen sich bei Ihrem Aufenthalt fördern oder finanzieren ihn sich ganz selbstständig.

Für alle Wege gilt aber gleichermaßen: Ein Auslandsaufenthalt muss rechtzeitig geplant und gründlich vorbereitet werden. Und rechtzeitig bedeutet eigentlich immer: mindestens ein Jahr, bevor Sie Ihre Koffer packen!

Die folgenden Informationen unterstützen Sie bei der Gestaltung und Organisation Ihres persönlichen Abenteuers Auslandsaufenthalt.

Sie finden hier außerdem Informationen, mit deren Hilfe Sie herausfinden können, welcher Weg ins Ausland für Sie der Beste ist.

Diese Fragen können Ihnen bei der Planung helfen:

  • Wann passt die Zeit im Ausland am besten in meinen Studienplan?
  • Wie lange möchte ich weg?
  • Will ich im Ausland studieren oder lieber ein Praktikum machen?
  • Welches Land passt am besten zu mir?
  • Welche Hochschule bietet mir die besten Möglichkeiten?
  • Welches Budget steht mir für meinen Auslandsaufenthalt zur Verfügung?
  • Sind meine Sprachkenntnisse in der Landes- oder Unterrichtssprache überhaupt ausreichend?

Und wenn Sie trotzdem nicht so recht vorankommen: Das Team des Akademischen Auslandsamtes steht Ihnen bei all Ihren Fragen rund um Ihren persönlichen Weg ins Ausland zur Verfügung.

 

Hier finden Sie Informationen zu unseren Programmen:

  • Mobitätsprogramme in Europa
  • Mobilitätsprogramme weltweit
Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes

Wenn Sie einen Auslandsaufenthalt planen, gibt es bestimmte Vorbereitungsschritte, die Sie unbedingt bedenken sollten. Die folgende Auflistung bietet Ihnen einen Einstieg in die Vorbereitung und Organisation eines Auslandsaufenthalts.  

Rechtzeitige Vorbereitung:

Auslandsstudium

Gilt Ihr Interesse einem Auslandsstudium oder einem internationalem Forschungsvorhaben, so sollten Sie bereits eineinhalb Jahre vor dem gewünschten Abreisetermin mit den Vorbereitungen beginnen:

  • an vielen Hochschulen enden die internationalen Bewerbungsfristen bereits ein Jahr vor Studienantritt,
  • es bedarf einer gewissen Vorbereitungszeit, alle benötigten Unterlagen für das Bewerbungsverfahren/ Stipendienprogramm zusammenzutragen,
  • auch einige Stipendien- oder Förderprogramme haben Vorlaufzeiten für die Bewerbungsverfahren von bis zu einem Jahr,
  • für manche Programme sind Sprach- oder Aufnahmetests vorgesehen, auf die Sie sich entsprechend vorbereiten sollten.

Auslandspraktikum

Interessieren Sie sich für ein Auslandspraktikum, so sollten Sie mindestens sechs Monate vor gewünschtem Reiseantritt mit den entsprechenden Vorbereitungen beginnen.

  • Für Praktikavorhaben innerhalb Europas reicht es in der Regel, wenn Sie ein halbes Jahr vorher mit der formalen Vorbereitung beginnen.
  • Praktikavorhaben außerhalb Europas können unter Umständen längere Vorlaufzeiten in Anspruch nehmen, da Sie hier häufig ein Visum und eine entsprechende Arbeitserlaubnis beantragen müssen.

Urlaubssemester

Beim Studierendenservice können Sie einen Antrag auf Beurlaubung stellen.

Bedenken sollten Sie hier nur, dass Sie keine Studienleistungen an der FH Bielefeld erbringen können, wenn Sie sich in einem Urlaubssemester befinden. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Studierendenservice.

Versicherung

Sobald Sie sich für einen Auslandsaufenthalt entschieden haben, sollten Sie sich darum kümmern, dass Sie ausreichend versichert sind. Hierfür sollten Sie abklären, ob es eine Pflichtkrankenversicherung seitens der Gasthochschule gibt oder ob Ihre derzeitige Krankenversicherung auch die Leistungsabdeckung eines längeren Auslandsaufenthalts übernimmt.

Für Praktika- oder Studienvorhaben im europäischen Ausland reicht in der Regel eine Bescheinigung der örtlichen Krankenkasse aus, dass Sie auslandskrankenversichert sind. Unter Umständen empfiehlt es sich, eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Genauere Informationen erfragen Sie bitte bei den jeweiligen Krankenkassen.

Neben einem ausreichenden Krankenversicherungsschutz sollten Sie sich auch unbedingt um eine entsprechende Unfall- und Haftpflichtversicherung kümmern. In der Zeit Ihres Auslandsaufenthaltes sind Sie nicht über die FH Bielefeld versichert. Im Falle eines Unfalls, der sich auf dem Weg von der Partnerhochschule zu Ihrer Unterbringung oder umgekehrt ereignet, müssen Sie selbst (eigener Versicherungsschutz) oder unter Umständen die Partnerhochschule dafür aufkommen. Bitte informieren Sie sich deshalb im Vorfeld, inwieweit Sie über die Partnerhochschule oder andere Einrichtungen oder Institutionen versichert sind.

 

 

... FÜR BESCHÄFTIGTE

Für Lehrende gibt es verschiedene Möglichkeiten, an unseren Partnerhochschulen im Ausland zu lehren.

Im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union fördert die FH Bielefeld Aufenthalte von Hochschulpersonal an Partnerhochschulen und Unternehmen.

Die Zielsetzung ist dabei, die Internationalisierung der Hochschule durch Erfahrungsaustausch innerhalb des europäischen Hochschulraumes, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Hochschulpersonal aus verschiedenen Arbeitsgebieten, Pflege der Erasmus-Partnerschaften und Trainingsaufenthalte bei Kolleginnen und Kollegen mit vergleichbaren Aufgabengebieten zu stärken. Ferner können auch Aufenthalte an sonstigen Einrichtungen, z. B. Unternehmen (ausgenommen sind EU-Einrichtungen) gefördert werden, wenn diese in einem Programmland ansässig sind.