FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Sonderförderung

 Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern. Aus diesem Grund wird Lernenden mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Welche Erfahrungen diese Studierenden während Ihres Auslandsstudiums oder -praktikums machen, erfahren Sie hier.

 

Studierende mit Behinderung

Studierende und Graduierte mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50, die ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ absolvieren möchten, können zusätzliche Fördermittel beantragen. Dazu reichen Sie einfach eine Kopie Ihres Behindertenausweises ein und füllen - im Anschluss an die Zusage - ein kurzes Antragsformular aus.

Die Höhe der Fördermittel, die Sie so bekommen können, hängt vom jeweiligen Zielland ab und beträgt aktuell zwischen ca. 185 € und ca. 265 € pro Monat zusätzlich zum regulären Monatssatz.

Falls durch Ihre Behinderung im Rahmen des Auslandsaufenthalts besonders hohe Kosten anfallen (z.B. für eine barrierefreie Unterkunft oder Flug- und Aufenthaltskosten einer Assistenz), kann es sinnvoll sein, einen sogenannten Langantrag zu stellen. In diesem Antrag müssen Sie die anfallenden Kosten genau darlegen und können sie dann bis maximal 10.000 € erstattet bekommen. Wenn Sie glauben, dass ein Langantrag in Ihrem Fall Sinn hat, kontaktieren Sie das Akademische Auslandsamt.

 

Studierende mit Kind

Studierende und Graduierte mit Kind, die ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ absolvieren möchten, können zusätzliche Fördermittel beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihr Kind bzw. ihre Kinder mit ins Ausland nehmen und dort alleinerziehend sind, also nicht z.B. von einem weiteren Erziehungsberechtigten des Kindes begleitet werden. Dazu füllen Sie im Anschluss an die Zusage der ERASMUS+ Förderung ein kurzes zusätzliches Antragsformular aus.

Durch diese Sonderförderung können Sie zusätzliche Fördermittel bekommen. Aktuell beträgt dieser Zuschuss ca. 100 € pro Monat.

Im Anschluss an Ihr Auslandspraktikum müssen Sie außerdem - z.B. durch ein Flugticket o.ä. - nachweisen, dass Ihr Kind Sie ins Ausland begleitet hat.