FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Finanzielle Hilfen

Information für BAföG-Empfänger*innen

Aufgrund der Corona-Pandemie erhöht sich die Regelstudienzeit für Studierende, die im Sommersemester 2020 in einem Studiengang mit staatlicher Endprüfung eingeschrieben sind, um ein Semester. Als Konsequenz erhöht sich dadurch ebenfalls die Förderungshöchstdauer des BAföGs um ein Semester. Dies gilt auch für beurlaubte Studierende (§ 10 Absatz 1 Satz 2 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung).

Finanzielle Unterstützung durch das International Office

Das International Office bietet Kontaktstipendien für internationale Studierende von Partnerhochschulen an.

Für Bewerbungsunterlagen wenden Sie sich bitte an das International Office.

Überbrückungshilfe für Studierende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020, 12.00 Uhr mittags, hier online beantragt werden.

Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten und möge bitte keinen Antrag stellen. Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden.

Ein Anspruch auf Gewährung der Überbrückungshilfe besteht nicht.

Der Antrag kann nur online gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Seite des Bundesministeriums:

www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

 

Kredite

Die aktuelle Situation stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) leistet in Zusammenarbeit mit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) befristete Hilfe für notleidende Studierende, die aufgrund der aktuellen Situation in finanzielle Notlagen geraten sind. Der Grundgedanke ist, dass Studierende schnell Hilfe in Form eines Überbrückungsdarlehens erhalten können. Auf diese Weise sind sie nicht gezwungen, ihr Studium abzubrechen.

 

Wer kann die Hilfe beantragen?

Der KfW-Studienkredit steht als Überbrückungshilfe zum einen der bisherigen Empfängergruppe offen: Studierende aller staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland im Alter von 18 bis 44 Jahren, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

- deutsche Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse

- Familienangehörige eines deutschen Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind

- EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind

- Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind

- Bildungsinländer und in Deutschland gemeldet.

 

Auch ausländische Studierende - also Angehörige von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich seit weniger als drei Jahren in Deutschland aufhalten - können das Darlehen in Anspruch nehmen, sofern sie ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben.

Informationen über das Online-Anmeldeverfahren der KfW-Kredite sind hier zu finden: https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

 

Kontakt
Ansprechpartnerin für internationale Studierende
Hannah Möhring
+49.521.106-70093