FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Aktuelles

Mikroskopische Untersuchung im Labor für Werkstoffprüfung

Das Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM) steigert seine Mitteleinnahmen mit 2,7 Millionen Euro im Jahr 2020 um mehr als das Doppelte.

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Neues Forschungsprojekt zwischen Uni und FH

Damit die Klima-Anlage nicht zum Klima-Killer wird – mit digitalen Methoden zur klimaverträglichen Kühlung der Zukunft.

Mit insgesamt gut 2 Millionen Euro fördert das BMBF das Projekt DiProMag (Digitalisierung einer Prozesskette zur Herstellung, Charakterisierung und prototypischen Anwendung magnetokalorischer Legierungen) als Kooperation der FH Bielefeld und der Universität Bielefeld. Insgesamt sechs Arbeitsgruppen aus beiden Hochschulen forschen dann ab 01. Februar 2021 an alternativen Kühlkonzepten zur Einsparung von CO2 und unter der Nutzung umweltverträglicher Materialien. Die Kälteerzeugung beruht dabei auf einer durch ein Magnetfeld steuerbaren Umwandlung der kristallinen Struktur der Materialien, bei der Energie freigesetzt oder gespeichert wird. Dieser Prozess kann die klassische Kälteerzeugung durch Kompression und Expansion oft umweltschädlicher Kühlmittel in Kompressoren ersetzen. Gemeinsam mit dem Industriepartner soll die gesamte Prozesskette von der experimentellen Herstellung und Charakterisierung der magnetokalorischen Materialien über deren theoretische Beschreibung bis zum Aufbau eines Demonstrators realisiert und durchgehend digitalisiert werden. Das Projekt läuft in enger Kooperation mit der Plattform Material Digital, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine nachhaltige Plattform zu entwickeln, die Wissenschaft und Industrie zusammen zur Digitalierung der Materialforschung bringen kann. Die Idee wurde als eine von acht geförderten Projekten aus 68 Bewerbern ausgewählt.

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Wie können langlebige Materialien entwickelt werden, die Ressourcen schonen und wie sieht eine industrielle Fertigung aus, die Rohstoffe einspart? Dies sind die langfristigen wissenschaftlich-technischen Ziele des „Centrums für interdisziplinäre Materialforschung und Technologieentwicklung“ (CiMT), das nun dank einer Förderungssumme von rund drei Millionen Euro neu eingerichtet wird.

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