FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
09.04.2020

Kooperation mit Mexiko intensivieren

Geplant ist unter anderem eine Winterschool in Mexiko für 2021.

Prof. Dopslaf vor einem großen Mexico-Schriftzug

Die Kooperation mit der Universidad de las Américas Puebla (UDLAP) und der FH Bielefeld besteht bereits seit vielen Jahren. Sie wurde ursprünglich vom Fachbereich Gestaltung initiiert und hat laut des International Office zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dank der Internationalen Woche 2019 ist der Kontakt zum Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) am Campus Gütersloh entstanden. Künftig sollen vermehrt auch Studierende aus dem ingenieurwissenschaftlichen Bereich an der FH Bielefeld zu Gast sein. 

Um dieses Ziel zu erreichen, folgte Prof. Dr. Mariam Dopslaf, Beauftragte für Internationales am Campus Gütersloh, der Einladung nach Mexiko. Vor Ort führte sie unter anderem Gespräche mit Prof. Dr. José Luis Vázquez González (Direktor des Mechatronik Departments) und Prof. Dr. Rubén Alejos Palomares (Koordinator nationaler und internationaler Praxisprojekte im Bereich der Ingenieurwissenschaften) über Möglichkeiten und Wege, die Kooperation weiter zu intensivieren. Ergebnis dieser Abstimmungen ist im ersten Schritt ein Studierendenaustausch verbunden mit Praxisprojekten für mexikanische Studierende der Ingenieurwissenschaften im Fachbereich IuM in Bielefeld und Gütersloh. „Darüber hinaus hatte ich Gelegenheit, mich mit der Leiterin des International Office des Tecnológico des Monterrey Campus Puebla über eine voraussichtlich im Februar 2021 stattfindende Winterschool zu verständigen. Bereits jetzt gibt es zahlreiche interessierte Studierende, die teilnehmen möchten", berichtet Dopslaf. Dank des großen Interesses an einer intensivierten Zusammenarbeit seitens der UDLAP erhielt Professorin Dopslaf die Gelegenheit, in der Abiturstufe der deutschen Auslandschule am Campus Puebla, als auch auf dem Campus von Mexiko-Stadt, den Abiturienten und Abiturientinnen ein Studium an der FH Bielefeld näher zu bringen. „Ein derartiger Studierendenaustausch ist gerade für den Campus Gütersloh wichtig und in dieser Form neu, da es aufgrund des praxisintegrierten Modells in Gütersloh einige Besonderheiten zu beachten gibt. Mit der Einbindung in Praxisprojekte haben wir nun eine umsetzbare Variante gefunden. Einige der Praxisprojekte wurden gemeinsam mit den am Forschungszentrum CfADS beteiligten Professoren erstellt. Ein Gewinn für uns und unsere Studierenden“, schließt Mariam Dopslaf. 

(md/th)