FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
22.03.2017

Bestzeit für das Team „BiIuMinated“

Ingenieur-Studenten erstmals beim NXP-Cup – und gleich erfolgreich.

Am 21. März fand das regionale NXP-Cup-Qualifikationsrennen an der Fachhochschule Düsseldorf statt. Gegen 14 Teams von vier Hochschulen aus Deutschland und den Niederlanden konnte sich das Team „BiIuMinated“ des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik durchsetzen und in einem spannenden Rennen die Bestzeit erzielen. Damit hat sich das Team zum Finale der Region EMEA (Europe/Middle East/Africa) in München Ende April qualifiziert.

Erstmalig hatte ein Team der Fachhochschule Bielefeld am Qualifikationswettbewerb des NXP-Cup teilgenommen. Bei diesem jährlich ausgetragenen Wettbewerb des Halbleiterherstellers NXP treten weltweit studentische Teams in verschiedenen Ausscheidungswettbewerben gegeneinander an. Ein von den Studierenden aufgebautes Modellfahrzeug muss dabei autonom einen unbekannten Parcours mit Hindernissen wie Kurven, Kreuzungen und Hügeln durchfahren. Das schnellste Fahrzeug gewinnt.  

NXP-Wettbewerb3Übergeordnetes Ziel ist es, Studierenden anhand von autonomen Fahrzeugen einen Anreiz zu geben, sich mit der Programmierung von Mikroprozessoren intensiv zu beschäftigen. Das Fahrzeug verfügt dazu lediglich über eine Zeilenkamera (1x128 Pixel), mit der die Fahrbahnmarkierung erfasst wird. Angetrieben wird es durch zwei Gleichstrommotoren, gelenkt wird es mithilfe eines Servomotors. Die gesamte Verarbeitung der Kameradaten und Ansteuerung erfolgt über einen NXP-Mikrocontroller.

In Rahmen einer Projektarbeit hatte sich ein Team aus drei Studenten des Studiengangs „Mechatronik“ und einem Studenten des Studiengangs „Optimierung und Simulation“ unter Anleitung von Prof. Dr. Joachim Waßmuth und mit Unterstützung durch den wissenschaftlichen Mitarbeiter Andreas Herrmann auf diesen Wettbewerb vorbereitet. Als Entwicklungsmethode wurde dabei ein modellbasierter Ansatz gewählt, bei dem mithilfe von MATLAB/Simulink und automatischer Codegenerierung die Programmierung erarbeitet wurde.

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Text: Joachim Waßmuth