FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
16.12.2014

Stabsübergabe im Labor für Werkstoffprüfung des Fachbereichs IuM

Offizielle Übergabe des Labors für Werkstofftechnik. Prof. Wolf-Berend Busch übergibt die Laborleitung Anfang des Jahres 2015 an Prof. Thomas Kordisch.

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Zu Beginn des neuen Jahres wird das Labor für Werkstoffprüfung des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) offiziell an Prof. Thomas Kordisch übergeben. Maßgeblich aufgebaut und mit Leben gefüllt hat das Labor Prof. Wolf-Berend Busch, der mit Ende des Wintersemesters, nach fast fünfzehn Jahren der Laborleitung und zwanzig Jahren Lehre, in Pension gehen wird. Seitdem er im Wintersemester 2000/2001 das Labor von Prof. Horn übernommen hatte, sorgte Prof. Busch dafür, dass die heute vorhandenen Großgeräte angeschafft wurden. Neben der Schweißtechnik sind rostfreie Edelstähle sein Steckenpferd. Von seinen außerhochschulischen Aktivitäten in diesem Bereich konnten die Laborentwicklung und die Studierenden stets partizipieren.

Das Labor für Werkstoffprüfung wird im Fachbereich IuM genutzt, um für verschiedenste Module, insbesondere im Bereich Maschinenbau, die entsprechenden Praktika durchzuführen. Derzeit sind es 10 Module, die sich zum größten Teil aus den Studiengängen Maschinenbau (Bachelor und Master), dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen in Bielefeld  sowie dem Verbundstudiengang Maschinenbau zusammensetzen. Darüber hinaus wird das Labor genutzt, um in der Lehre Vertiefungsprojekte  für die Studiengänge im Bereich Maschinenbau anzubieten.

Seit 2013 ist das Labor für Werkstoffprüfung  auch Teil des BIfAM Instituts und soll künftig auch verstärkt für Forschungsprojekte genutzt werden. "Um interessante wissenschaftliche Fragestellungen besser mit der Lehre verknüpfen zu können, werden wir außerdem Bachelor- und Masterarbeiten im Labor anbieten", so Prof. Kordisch.

Mittelfristig wird der geplante Umzug auf den neuen Campus eine große Herausforderung sein, da die zahlreichen Großgeräte, an ihrem neuen Standort aufgestellt und kalibriert werden müssen. Das umfangreich ausgestattete Labor bedarf außerdem einer ständigen Modernisierung, damit die Geräteausstattung für die Studierenden den aktuellen Stand der Technik widerspiegelt. "Momentan ist die Modernisierung der Mikroskope fast abgeschlossen", berichtet Prof. Kordisch.

Für das kommende Semester ist geplant, dass das in diesem Jahr neu angeschaffte Röntgengerät mit CT-Option verstärkt auch für die Lehre und neue Praktika eingesetzt wird.  Aus diesem Grund werden die Mitarbeiterinnen an  entsprechende Schulungen teilnehmen.. "Damit sehe ich die optimale Nutzung des Labors vorerst abgerundet", erklärt Prof. Kordisch.  "Dank des Einsatzes des Teams rund um das Labor für Werkstoffprüfung  sehe ich die industrienahe, wissenschaftliche Ausbildung für unsere Studierenden als gesichert an und freue mich, dass Prof. Kordisch den engagierten Einsatz von Prof. Busch künftig fortführt", so Lothar Budde, Dekan des Fachbereichs IuM. (th)