FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
05.03.2018

IuM-Studierende präsentieren Forschungsergebnisse auf internationaler Konferenz

Das 1st Smart Textile Colloquium fand unter großer internationaler Beachtung an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach statt.

Auch zwei Studierende des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) waren eingeladen worden, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen.

Robin Böttjer hatte gemeinsam mit Timo Grothe das Thema „Functional Nanofiber Mats for Medical and Biotechnological Applications” erforscht. In seinem Vortrag stellte er die Möglichkeiten vor, biopolymerbasierte Nanofaservliese mittels Elektrospinnens herzustellen. Er beschrieb die Möglichkeiten, die eine Vernetzung der ursprünglich wasserlöslichen Nanofasern bietet, und die technischen Grenzen, die dieser Vernetzung momentan noch gesetzt sind.

Susanna Fafenrot hatte gemeinsam mit Nils Grimmelsmann sowie weiteren Kollegen aus den Studiengängen Elektrotechnik und Gestaltung die Integration von Solarzellen und anderen elektronischen Komponenten in Kleidung untersucht. Sie schilderte die Messreihen an den Solarzellen, die benötigt wurden, um die erlaubte Überdeckung von Teilen der Zellen aufgrund des gewünschten Designs zu berechnen. Die Aufnahmen vom Fotoshooting zu der Kollektion belegten eindrucksvoll, wie gut sich technologische Anforderungen mit Design-Aspekten kombinieren lassen.

Gemeinsam mit dem dritten Vortrag, in dem Prof. Dr. Andrea Ehrmann die Ergebnisse eines Projektes von Patricia Schäl u.a. vorstellte, gehörte die FH Bielefeld zu den am stärksten vertretenen Forschungseinrichtungen auf dieser internationalen Konferenz.

Die Papers zu den drei Themen wurden in dem Buch „Narrow and Smart Textiles“ im Springer-Verlag veröffentlicht. (ae)