FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
22.02.2017

Großer Andrang am Studienort Gütersloh

Studieninteressierte informierten sich über das praxisintegrierte Studium und trafen bei der Praxisplatz-Börse auf Unternehmensvertreter.

2017-02-21 Infoveranstaltung GT_Praxisplatz-Börse

Gütersloh (fhb). Rund 60 Interessierte sind gestern zur Infoveranstaltung zum Studienort Gütersloh der Fachhochschule (FH) Bielefeld gekommen, um sich über die praxisintegrierten Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik/Automatisierung, Logistik und Product-Service Engineering zu informieren. Praxisintegriert zu studieren bedeutet, dass sich Theoriephasen an der FH über zwölf Wochen mit Praxisphasen im Unternehmen über elf Wochen abwechseln. Hierfür müssen die Bewerber einen Vertrag mit einem Unternehmen vorweisen. Um das Finden des passenden Praxisplatzes zu erleichtern, stellten sich acht Unternehmen aus der Region mit ihren Angeboten den Interessierten vor. Mit  dabei waren ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG (Schloß Holte-Stukenbrock), Beckhoff Automation GmbH (Verl), GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung (Verl), Melos GmbH (Melle), August Storck KG (Halle), G. Kraft Maschinenbau GmbH (Rietberg-Mastholte), Hanning Elektro-Werke GmbH & Co. KG (Oerlinghausen) und Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG (Rheda-Wiedenbrück). 

Zunächst erläuterte Vanessa Prott-Warner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienort Gütersloh, die Inhalte der vier Studiengänge und die möglichen späteren Berufsfelder. Denn besonders beim Studiengang Product-Service Engineering, der gemeinsam mit Logistik im kommenden Wintersemester erstmals angeboten wird, verrät dessen Name zunächst einmal nicht, was genau sich dahinter verbirgt. „Dabei handelt es sich um den Service und die Betreuung industrieller Anlagen“, erklärte Prott-Warner. Als Beispiel nannte sie die automatische Registrierung von Abnutzungen in den Anlagen und eine damit verbundene automatische Bestellung von Ersatzteilen zur Vermeidung von Störungen und Ausfällen. Der Vorteil des praxisintegrierten Studiums, neben einem durchgehenden Gehalt, bestehe auch in diesem Studiengang in der Praxisnähe: „Die Studiengänge wurden gemeinsam mit den Unternehmen der Region geplant. Sie erfüllen nach ihrem Abschluss also genau die Anforderungen der Industrie“, so Prott-Warner.

Im Anschluss erläuterte Catharina Borgart vom Ressort „Wissenschaftliche Weiterbildung, praxisintegrierte und berufsbegleitende Studienkonzepte“, wie Bewerber und Unternehmen zueinander finden können: Über den persönlichen Kontakt bei der anschließenden Praxisplatz-Börse, über die Stellenausschreibungen in den Portalen der FH Bielefeld (www.fh-bielefeld.de/guetersloh/portal/praxisplaetze), über die Aufnahme in den E-Mail-Verteiler der FH Bielefeld (www.fh-bielefeld.de/praxisintegriertes-studium/studieninteressierte) oder über eine Initiativbewerbung. Welche Voraussetzungen eine Bewerberin oder ein Bewerber erfüllen muss und wie die Bewerbung abläuft, erklärte abschließend Torben Hofmann von der Zentralen Studienberatung der FH Bielefeld.