FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

FAQ

Hier finden Sie Erläuterungen zu einigen häufig verwendeten Begriffen im Zusammenhang mit Open Access.

Der Kurzfilm des Samenwerkingsverband Hogeschoolbibliotheken fasst die wichtigsten Begriffe zusammen.

Gold Open Access / Goldener Weg

Gold Open Access oder der "goldene Weg" bedeutet die Erstveröffentlichung im Open Access.

 Green Open Acces / Grüner Weg

Green Open Access oder der "Grüne Weg" bedeutet die Zweitveröffentlichung im Open Access.

Publikationsgebühren / Article Processing Charges

Die Leserinnen und Leser zahlen bei Open-Access-Publikationen nichts. Daher bezahlen oft die Autorinnen oder Autoren bzw. eine dritte Seite (Institution, Arbeitgeber) Gebühren zur Finanzierung der Publikationskosten. Diese Publikationsgebühren nennen die Verlage üblicherweise „Article Processing Charges“ (APC). Sie können unter bestimmten Voraussetzungen aus dem Publikationsfonds der FH Bielefeld finanziert werden.

Hybride Zeitschriften

Als "hybrid" werden Zeitschriften bezeichnet, wenn Verlage Publikationsgebühren für die optionale Freistellung von Artikeln in Closed-Access-Zeitschriften erheben. Dieses Finanzierungmodell ist sehr umstritten, da die Zeitschrift so Einnahmen aus den Abonnements und zusätzliche Einnahmen für diejenigen Artikel bezieht, die gegen eine Zahlung der Autorinnen und Autoren zur kostenlosen oder freien Nutzung freigeschaltet werden. Daher wird die Publikation in hybriden Zeitschriften nicht über den Publikationsfonds der FH Bielefeld gefördert.

Predatory Publishing

Predatory Publishing ("räuberisches Veröffentlichen") ist ein betrügerisches Geschäftsmodell bestimmter Open-Access-Verlage. Diese behaupten, vollwertige wissenschaftliche Fachzeitschriften herauszugeben, und verlangen von den Autoren die im Open-Access-Segment üblichen Publikationsgebühren, ohne dafür die entsprechenden redaktionellen und publizistischen Dienstleistungen zu erbringen, wie z. B. ein fachspezifisches Gutachten.

Wie Sie eine seriöse Zeitschrift erkennen, erfahren Sie in unserem Beitrag zur Erstveröffentlichung.

Persistenter Identifikator / DOI

Persistente Identifikatoren ermöglichen die eindeutige Benennung eines digitalen Objekts, zum Beispiel eines Zeitschriftenartikels. Dadurch ist das Objekt dauerhaft wiedererkennbar und damit permanent identifizier- und auffindbar. Der bei Publikationen gebräuchliche persistente Identifikator ist der DOI (Digital Object Identifier).