FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Was ist Open Access?

Open Access ist der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information – ohne finanzielle, technische, rechtliche Hürden für die Rezipientin bzw. den Rezipienten. Die Publikation erfolgt online und erleichtert die weltweite Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen sowie den wissenschaftlichen Austausch.

Zahlreiche Förderer und Institutionen erwarten eine Bereitstellung von Forschungsergebnissen im Open Access. So soll sichergestellt werden, dass die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung sichtbar und nachnutzbar sind und der Gesellschaft allgemein zur Verfügung stehen.

Open Access anschaulich erklärt: im Kurzfilm von PHD Comics.

Open Access - politisch gefördert und gefordert

Zahlreiche Institute und politische Organisationen fordern und fördern Open Access, durch Initiativen wie:

  • European Science Cloud - EOSC - ein Projekt der Europäischen Kommission, um der offenen Wissenschaft eine Datenbasis zur Verfügung zu stellen. GO FAIR (Global Open - Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) ist die Initative zur praktischen Umsetzung dieser Datenbasis nach der Bottom-up-Methode.
  • Plan S, der besagt, dass ab dem 1. Januar 2020 die Ergebnisse öffentlich geförderter nationaler oder europäischer Forschung im Open Access publiziert werden müssen. Diesen Plan unterstützen viele nationale und internationale Forschungsförderer sowie die Europäische Kommission und der Europäische Forschungsrat.
  • DEAL, ein Zusammenschluss aller zur Teilnahme an Allianz- und Nationallizenzen berechtigten Einrichtungen Deutschlands. Das Projektziel ist, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Unter anderem sollen dabei Autoren deutscher Einrichtungen automatisch im Open Access veröffentlichen können.
  • OA2020 und die an die Besonderheiten der Forschung in Deutschland angepasste OA2020-DE, die Voraussetzungen für die schnelle, großflächige Open-Access-Transformation schaffen sollen.

Einen Überblick über die Geschichte der Open-Access-Bewegung finden Sie unter:

Arvid Deppe, Daniel Beucke (2017). 1b. Ursprünge und Entwicklung von Open Access. In Konstanze Söllner, Bernhard Mittermaier (Eds.): Praxishandbuch Open Access (pp. 12–20). Berlin, Boston: De Gruyter. DOI: https://doi.org/10.1515/9783110494068-002

Weitere Informationen zu Open Access (externe Links)

Weitere Informationen zu Open Access finden Sie auf der Website open-access.net.

Oder im Handbuch:

Söllner, K. (Ed.) & Mittermaier, B. (Ed.) (2018). Praxishandbuch Open Access. Berlin, Boston: De Gruyter Saur. DOI: https://doi.org/10.1515/9783110494068