FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
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Prof. Dr. phil.

Gudrun Dobslaw

Lehrgebiet Psychosoziale Intervention und Beratung
Kontakt
Raum B 235
Telefon +49.521.106-7893
Telefax +49.521.106-7898
gudrun.dobslaw@fh-bielefeld.de
Lehrveranstaltungen
  • Case Management in der Sozialen Arbeit
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  • Motivational Interviewing (N.N.)
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  • Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, Gruppe 02
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Aufgabenbeschreibung
  • Propädeutik
  • Hilfeplanung im SGB IX (Behindertenhilfe, Psychiatrie)
  • Entwicklung in besonderen Lebenslagen (Behindertenhilfe)
  • Teilhabe und soziale Ungleichheit
  • Projektentwicklung und Projektmanagement
  • Case Management
Weitere Tätigkeiten

Betreuung aktuell laufender und kürzlich abgeschlossener Dissertationen

  • Malte Reitmann gen. Teismann (laufend): „Berufliche Übergänge von Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen“. Erstbetreuung durch Prof. Dr. Gudrun Wansing, Humboldt Universität Berlin.
  • Candy Steinke (abgeschlossen in 2017): „Der Typus von Hilfebedürftigkeit im Wissensvorrat klinischer Sozialarbeit im Handlungsfeld Psychiatrie. Eine wissenssoziologische Diskursanalyse“. Erstbetreuung durch Prof. Dr. Gudrun Wansing, Universität Kassel.


Mitgliedschaft in Verbänden

  • Graduierteninstitut NRW – Fachgruppe Soziales und Gesundheit

  • Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv)

  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) 

  • Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC)

  • Aktion Psychisch Kranke e.V.

  • Aktionsbündnis Teilhabeforschung

  • DANASWAC – Forschergruppe

Publikationen

Veröffentlichungen seit 2000:

Dobslaw, G. (2019): Zur Bedeutung des sozialen Raums im organisationalen Coaching. In: Pfab, A. (Hrsg.), Inspiriertes Coaching. Neun Impuls erfahrener Coaches in Zeiten der Transformation. Vandenhoek & Ruprecht, 135-154.

Dobslaw, G. (2019): Gesprächsanalytische Überlegungen zur Moderation inklusiver Gruppen. Gemeinsam leben – Zeitschrift für Inklusion, 104-111.

Dobslaw, G. (Hrsg) (2018): Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag.

Burow, N. & Dobslaw, G. 2018): „… kommt dir das noch mal bekannt vor?...“: interaktive Herstellung der Partizipation als Herausforderung der Moderation.  In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag, 89-107.

Dobslaw, G & Messmer, H. (2018.): Zwischen Zumutung und Entmündigung – Partizipation von Menschen mit Behinderung in trialogischen Teilhabesettings. In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag, 67-88.

Dobslaw, G. (2018): Abschlussbericht zur Evaluationsstudie „Gut leben in NRW) 2014 -2017. Unveröffentlichter Bericht an den Projektträger Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Dobslaw, G. (2016): Teilhabe als kommunikativer Austauschprozess. In: Schäfers, M.; Wansing, G. (Hrsg.), Teilhabebedarfe von Menschen mit Behinderungen. Zwischen Hilfesystem und Lebenswelt. Stuttgart: Kohlhammer, 166-182.

Dobslaw, G. & Pfab, W. (2015): Kommunikative Strategien zur Klärung von Teilhabewünschen in der Behindertenhilfe. In: Teilhabe, 3, 114-119.

Dobslaw, G. (2012): Wenn Teilhabe das Ziel ist, muss auch Teilhabe der Weg sein! In: Teilhabe, 3, 100-103.

Dobslaw, G. & Böker-Scharnhölz, M. (2012): Bedingungen für eine erfolgreiche regionale Kooperation (gemeindepsychiatrischer) Verbünde. Unveröffentlichter Bericht.

Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hg.) (2011): Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden.

Dobslaw, G. (2011): Wie und bei wem fängt die Teilhabe beim Persönlichen Budget eigentlich an? In: Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hrsg.), Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden, 58-69.

Dobslaw, G. & Meir, S. (Hrsg) (2009): Kinderwunsch und Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 4.12.2009 in Kassel.

Dobslaw, G. & Klauß, T. (Hrsg) (2009): Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008. 

Dobslaw, G. (2009): Zum Verhältnis von Selbstbestimmung und Identität geistig behinderter Menschen am Beispiel des Persönlichen Budgets. In: Dobslaw, G. & Klauß, T., Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? (Hrsg.). Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008

Dobslaw, G. (2008): Was leistet Supervision in der Hospizarbeit  – und was können alle Beteiligten dabei lernen? Brücke, Hospizverein Gütersloh

Gromann, P. & Dobslaw, G. (2007): Methodenkoffer. Teilhabeplanung im Bereich berufliche Rehabilitation. Grundlagen für den Einsatz von Assessmentverfahren. Berufsförderungswerk Hamburg

Dobslaw, G. (2007): Jetzt bin ich Chef. DVD mit Interviews von Empfängern des Persönlichen Budgets im stationären Bereich.

Dobslaw, G. (2007): Das Persönliche Budget im stationären Bereich – was verändert sich für die Mitarbeitenden? In: Nußbicker, R. (Hrsg), „Ich bin jetzt der Chef“. Die Idee des Persönlichen Budgets in einer stationären Einrichtung für Menschen mit Behinderung. 51-66

Dobslaw, G. & Huber, B. (2006) (Hrsg.): Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bei epilepsiekranken Menschen mit geistiger Behinderung“. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 17.3.2006

Dobslaw, G. (2006): Zwischen den Stühlen: Das Persönliche Budget hat gravierende Auswirkungen auf die Arbeit von Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Blätter der Wohlfahrtspflege, 5, 167-170

Dobslaw, G. (2006): Individuelle Hilfeplanung in der Behindertenhilfe als Voraussetzung für Inklusion – praxisbezogene Überlegungen. In: Hennicke, K. (Hrsg), Psychologie und geistige Behinderung. Berlin

Dobslaw, G. & Nußbicker R. (2005): Modellvorhaben zur Erprobung eines Persönlichen Budgets im stationären Wohnbereich für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Dokumentation der Fachveranstaltung der PARITÄT „Auswirkungen des Persönlichen Budgets auf Leistungs-erbringer“  15./16. November 2005 in Frankfurt

Pöld-Krämer, S. & Dobslaw, G. (2004): Individuelle Hilfeplanung geht stets von der behinderten Person aus. Zur Orientierung, 4, 18-20

Dobslaw, G. (2003) (Hrsg.): Menschen mit autistischer Störung – eine Herausforderung für die Praxis. Materialien der DGSGB, Berlin

Vorträge (Auswahl)

2019

  • „Der Weg zu guter Zusammenarbeit in Partizipativer Forschung“. Berliner Werkstatt Partizipative Forschung 1.3.2019 (gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Tiesmeyer)

2018

  • „Welches Bild von Behinderung bestimmt unsere Arbeit, auf der Grundlage der aktuellen Gesetze und wissenschaftlichen Diskurse betrachtet?“ Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018
  • Welche Herausforderungen ergeben sich für unsere Arbeit in der Behindertenhilfe und welche Ansätze bzw. Forschungen gibt es? Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018

2017

  • „Unterstützte Kommunikation durch Angehörige“. Fachtagung „Gestaltung partizipativer Prozesse“ am 28./29.1.2017 an der Fachhochschule Bielefeld.
  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Qualitätszirkel „Medizin für Menschen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz“. Rehabilitationsfachdienste Stiftung kreuznacher diakonie,1.3.2017
  • „Partizipation durch unterstützte Kommunikation?“ Vortrag bei dem Ausbilder-Workshop für Video-Home-Training am 12.3.2017 in Hannover.

2016

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag bei der Landesarbeitsgemeinschaft Begleitete Elternschaft, Berlin.
  • „Participation of people with disabilities: addressing – translating – activating“. Vortrag bei der DANASWAC-Konferenz in Tampere/ Finnland.

2015

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag beim Forschungskolloquium, Institut für Teilhabeforschung Katholische Hochschule Münster, 16.10.2015.
  • „Case Management und Teilhabeplanung“. Vortrag bei der Tagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) mit der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB) in Berlin am 30.1.2015.
  • „Maintaining participation in care planning talks“. Vortrag an der University of Tilburg (NL), 28.5.2015.

2014

  • „Gesellschaftliche Exklusionsrisiken am Beispiel Behinderung“ Vortrag beim Fachausschuss Behindertenhilfe der Stadt Bielefeld am 24.4.2014.

2013

  • „Participation in particiation talks?“ Vortrag an der University of Tilburg (NL) am 11.10.2013.

2012

  • „Das Persönliche Budget“ Vortrag beim Psychoseseminar Fulda am 19.4.2012.
  • „Beteiligung an Teilhabegesprächen“ Vortrag bei dem psycholinguistischen Workshop der Hochschule Fulda am 23.11.2012.
  • „Participation in participation talks?“ Vortag gemeinsam mit Rositta Symalla beim IASSID World Congress in Halifax/ Kanada am 12.7.2012.

2011

  • „Strukturelle Rahmenbedingungen für Beteiligung“ Vortrag beim Fachtag „Beteiligung – Konzepte der Partizipation in der Gemeindepsychiatrie“ Freie Wohlfahrtspflege NRW am 15.6.2011.
  • „Inklusion im Vogelsbergkreis“ Vortrag bei dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Vogelsbergkries am 15.6.2011.

2010

  • „Glück auf Antrag: Hilfreiche Begegnungen auf dem Weg zur Gesundung“. Psychiatrietag Bielefeld am 5.10.2010.
  • „Sozialraumorientierung als integrativer Bestandteil der Tagesstättenarbeit“. Fachtag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münsteram 10.9.2010.
  • „Teilhabeorientierung bei der Betreuung von Menschen mit schwerwiegend herausforderndem Verhalten – Strukturen, Prozeduren und Haltungen im Alltagstest“. Fachtag zur Psychosozialen Betreuung von Substituierten, Berlin am 11.6.2010.
  • „Prävention und Sozialraumorientierung – verhaltens- und verhältnisbezogene Anforderungen an Haltungen und Methodenkompetenz“. Psychiatrie-Jahrestagung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BEB), Bonn am 5.5.2010.

2009

  • „Das Zusammenspiel von Entwicklungsdiagnostik und Intelligenzdiagnostik bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung“. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Berlin am 28.11.2009.
  • „Qualitätsstandards und Kooperationsmodelle für Gemeindepsychiatrische Verbünde“ Gemeindepsychiatrischer Verbund Bielefeld am 20.1.2009.

2008   

  • „Der integrierte Teilhabeplan (ITP) – Grundlage für eine einheitliche Teilhabeplanung im Rahmen des Persönlichen Budget?“ Regionalkonferenz Persönliches Budget des Paritätischen, Freiburg am 19.11.2008.
  • „Die Umsetzung des Persönlichen Budgets aus der Sicht der Betroffenen“. Vortrag im Rahmen des Psychoseseminar Bad Hersfeld am 17.9.2008.
  • „Das Persönliche Budget und seine Umsetzung“. Vortrag vor der Hilfeplankonferenz Lauterbach, Hessen am 18.9.2008.
  • „Die Methodik des Projektmanagements in der sozialräumlichen Entwicklung“. Vortrag im Stiftungsbereich Integrationshilfen, Bielefeld am 16.9.2008.
  • „Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung: Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen im beruflichen Kontext (Werkstatt für Menschen mit Behinderung)“. Vortrag im Rahmen der Weiterbildung für Werkstattmitarbeitende im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 10.9.2008.
  • „Warum verzetteln, wenn es auch systematisch geht: Einführung in das Projektmanagement in der beruflichen Rehabilitation“. Vortrag im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 14.8.2008.
  • Vortragsreihe: „Geistige Behinderung und Psychische Störungen“.  Bildung und Beratung Bethel, Bielefeld 19.-21.5.2008
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets und die Anforderungen an soziale Dienstleister“ Bufa- gGmbh in Münster am 16.5.2008.
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets aus Sicht der Organisation“. Fachvortrag in den Vogelsberger Lebensräumen, Lauterbach (Hessen) am 13.3.2008.

2007             

  • „Das Persönliche Budget – wo geht es hin“. Vortrag im Rahmen der Fachtagung des Bundesverbandes Evangelischer Behindertenhilfe (BEB) in Potsdam am 12.10.2007.
  • „Grundlagen von Hilfeplanung als Voraussetzung für Partizipation“. DGSGB-Fachtagung „Psychologie und geistige Behinderung“ in Heidelberg, September 2005
  • „Ermutigung der Budgetnehmer/innen – oder von der Überwindung der gelernten Hilflosigkeit“. Fachtagung zum Persönlichen Budget in Potsdam, Juni 2005
Curriculum Vitae
  • 1983
    Diplom-Psychologin Universität Bielefeld.
  • 1983 - 1992
    wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Bielefeld
  • 1992
    Promotion im Fach Psychologie an der Universität Bielefeld
  • 1992 - 2002
    Psychologischer Fachdienst, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.
  • 2002 - 2007
    wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Abteilungsleitung der Abteilung Projekte der  v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
  • 2007 - 2012
    Professur für Rehabilitation, Beratung und Supervision im Bereich Gemeindepsychiatrie, Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Fulda

Zusatzqualifikationen

  • Ausbilderin für Care und Case Management (DGCC)
  • Zertifizierte Projektmanagerin  Level C (GPM)
  • Verhaltenstherapeutin (DGVT)
  • Supervisorin (DGSv)
Forschungsgebiete

Teilhabeforschung:

  • Steuerungsinstrumente für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Hilfeplanung/ Teilhabeplanung; Persönliches Budget; Budget für Arbeit)
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen mit Behinderung und Fachkräften in professionellen Kontexten
  • Partizipativ angelegte Forschung
  • Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung
  • Lebensqualität und sozialraumorientierte Fachkonzepte in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung

Aktuelle und kürzlich abgeschlossene Projekte

  • BEA Beraten - Ermutigen - Assistieren | Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro (gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Stricker):

Es handelt sich um ein Verbundprojekt mit den Jobcentern Bielefeld,

Herford, Höxter und Minden-Lübbecke. Im Projekt wird bei Psychisch- und Abhängigkeitserkrankten ein neuer Beratungsansatz verfolgt. Dazu wird ein zielgruppenspezifisches Netzwerk mit Trägern aufgebaut, das effektive Unterstützungsleistungen und Transparenz für die Teilnehmenden schafft. Alle Prozessschritte werden wissenschaftlich begleitet. Inhaltlich verantwortlich für das Teilprojekt: Organisation Jobcenter.

BMAS-Förderlinie reha-pro, FKZ: 661Z0761K1, Projekt-ID: 1Z-076. Laufzeit: 01.12.2019 - 30.11.2024 

  • Personalized Augmented Guidance for the Autonomy of People with Intellectual Impairments (PAGAnInI): PAGAnInI ist ein adaptives Smartphone-gestütztes Lernsystem, das Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in ihrem Lernprozess beim “Wegetraining” begleitet und unterstützt. Im Ergebnis soll sich diese Personengruppe möglichst selbstständig und unabhängig im öffentlichen Raum bewegen können. Durch Funktionen für ein individuelles Trainings-Arrangement, an dem Menschen mit Behinderung aktiv beteiligt sind, ist das System PAGAnInI weit mehr als eine Navigations-App. Ausgehend vom individuellen Lernstand des Einzelnen, seinen/ihren Bedürfnissen wird das System eingerichtet und lernt mit: Finden Lernerfolge statt, werden weniger Hilfestellungen gegeben, ist größerer Unterstützungsbedarf notwendig, dann werden die Hilfestellungen intensiviert. In diesen partizipativ angelegten Lernprozess sind Klient/innen wie auch professionelle Dienstleister/innen gleichermaßen und gleichberechtigt eingebunden. Zudem werden Projekt-Zwischenergebnisse projektbegleitend mit dem Ethikbeirat abgestimmt. BMBF-Förderlinie FH Sozial, FKZ:13FH514SX7

Laufzeit: 01.09.2019 - 31.08.2023

Infos unter: https://www.fh-bielefeld.de/presse/pressemitteilungen/mit-augmented-reality-im-oeffentlichen-raum

  • Kooperationspartnerin für die Evaluation einer partizipativ angelegten Forschung im Projekt „Wahlmöglichkeiten sichern! Wohnen für Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf“ (gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW) Abschluss 31.12.2019
     
  • Evaluationsstudie im Projekt "Gut leben in NRW" in Kooperation mit dem Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V.: Das Projekt „Gut leben in NRW“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. verfolgte die Zielsetzung, Gelingensfaktoren für ein „gutes Leben“ für Menschen mit Behinderung zu identifizieren. Diese Gelingensfaktoren sollten in einem gemeinsamen Beratungsprozess und einer kontinuierlich angelegten Zusammenarbeit, und zwar in sogenannten „Teilhabegruppen“, entwickelt werden. Laufzeit:  1.12.2014 - 31.3.2017
Forschung

Forschungsgebiete

Teilhabeforschung:

  • Steuerungsinstrumente für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Hilfeplanung/ Teilhabeplanung; Persönliches Budget; Budget für Arbeit)
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen mit Behinderung und Fachkräften in professionellen Kontexten
  • Partizipativ angelegte Forschung
  • Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung
  • Lebensqualität und sozialraumorientierte Fachkonzepte in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung


Aktuelle und kürzlich abgeschlossene Projekte

  • Kooperationspartnerin für die Evaluation einer partizipativ angelegten Forschung im Projekt „Wahlmöglichkeiten sichern! Wohnen für Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf (gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW)
  • Evaluationsstudie zum Projekt "Gut leben in NRW" in Kooperation mit dem Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. 1.12.2014 - 31.3.2017
Publikationen und Vorträge

Veröffentlichungen seit 2000:

Dobslaw, G. (2019): Gesprächsanalytische Überlegungen zur Moderation inklusiver Gruppen. Gemeinsam leben – Zeitschrift für Inklusion (104-111).

Dobslaw, G. (Hrsg) (2018): Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag.

Burow, N. & Dobslaw, G. 2018): „… kommt dir das noch mal bekannt vor?...“: interaktive Herstellung der Partizipation als Herausforderung der Moderation.  In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag, 89-107.

Dobslaw, G & Messmer, H. (2018.): Zwischen Zumutung und Entmündigung – Partizipation von Menschen mit Behinderung in trialogischen Teilhabesettings. In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag, 67-88.

Dobslaw, G. (2018): Abschlussbericht zur Evaluationsstudie „Gut leben in NRW) 2014 -2017. Unveröffentlichter Bericht an den Projektträger Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Dobslaw, G. (2016): Teilhabe als kommunikativer Austauschprozess. In: Schäfers, M.; Wansing, G. (Hrsg.), Teilhabebedarfe von Menschen mit Behinderungen. Zwischen Hilfesystem und Lebenswelt. Stuttgart: Kohlhammer, 166-182.

Dobslaw, G. & Pfab, W. (2015): Kommunikative Strategien zur Klärung von Teilhabewünschen in der Behindertenhilfe. In: Teilhabe, 3, 114-119.

Dobslaw, G. (2012): Wenn Teilhabe das Ziel ist, muss auch Teilhabe der Weg sein! In: Teilhabe, 3, 100-103.

Dobslaw, G. & Böker-Scharnhölz, M. (2012): Bedingungen für eine erfolgreiche regionale Kooperation (gemeindepsychiatrischer) Verbünde. Unveröffentlichter Bericht.

Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hg.) (2011): Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden.

Dobslaw, G. (2011): Wie und bei wem fängt die Teilhabe beim Persönlichen Budget eigentlich an? In: Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hrsg.), Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden, 58-69.

Dobslaw, G. & Meir, S. (Hrsg) (2009): Kinderwunsch und Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 4.12.2009 in Kassel.

Dobslaw, G. & Klauß, T. (Hrsg) (2009): Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008. 

Dobslaw, G. (2009): Zum Verhältnis von Selbstbestimmung und Identität geistig behinderter Menschen am Beispiel des Persönlichen Budgets. In: Dobslaw, G. & Klauß, T., Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? (Hrsg.). Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008

Dobslaw, G. (2008): Was leistet Supervision in der Hospizarbeit  – und was können alle Beteiligten dabei lernen? Brücke, Hospizverein Gütersloh

Gromann, P. & Dobslaw, G. (2007): Methodenkoffer. Teilhabeplanung im Bereich berufliche Rehabilitation. Grundlagen für den Einsatz von Assessmentverfahren. Berufsförderungswerk Hamburg

Dobslaw, G. (2007): Jetzt bin ich Chef. DVD mit Interviews von Empfängern des Persönlichen Budgets im stationären Bereich.

Dobslaw, G. (2007): Das Persönliche Budget im stationären Bereich – was verändert sich für die Mitarbeitenden? In: Nußbicker, R. (Hrsg), „Ich bin jetzt der Chef“. Die Idee des Persönlichen Budgets in einer stationären Einrichtung für Menschen mit Behinderung. 51-66

Dobslaw, G. & Huber, B. (2006) (Hrsg.): Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bei epilepsiekranken Menschen mit geistiger Behinderung“. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 17.3.2006

Dobslaw, G. (2006): Zwischen den Stühlen: Das Persönliche Budget hat gravierende Auswirkungen auf die Arbeit von Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Blätter der Wohlfahrtspflege, 5, 167-170

Dobslaw, G. (2006): Individuelle Hilfeplanung in der Behindertenhilfe als Voraussetzung für Inklusion – praxisbezogene Überlegungen. In: Hennicke, K. (Hrsg), Psychologie und geistige Behinderung. Berlin

Dobslaw, G. & Nußbicker R. (2005): Modellvorhaben zur Erprobung eines Persönlichen Budgets im stationären Wohnbereich für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Dokumentation der Fachveranstaltung der PARITÄT „Auswirkungen des Persönlichen Budgets auf Leistungs-erbringer“  15./16. November 2005 in Frankfurt

Pöld-Krämer, S. & Dobslaw, G. (2004): Individuelle Hilfeplanung geht stets von der behinderten Person aus. Zur Orientierung, 4, 18-20

Dobslaw, G. (2003) (Hrsg.): Menschen mit autistischer Störung – eine Herausforderung für die Praxis. Materialien der DGSGB, Berlin

 

Vorträge (Auswahl)

2019

  • „Der Weg zu guter Zusammenarbeit in Partizipativer Forschung“. Berliner Werkstatt Partizipative Forschung 1.3.2019 (gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Tiesmeyer)

2018

  • „Welches Bild von Behinderung bestimmt unsere Arbeit, auf der Grundlage der aktuellen Gesetze und wissenschaftlichen Diskurse betrachtet?“ Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018
  • Welche Herausforderungen ergeben sich für unsere Arbeit in der Behindertenhilfe und welche Ansätze bzw. Forschungen gibt es? Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018

2017

  • „Unterstützte Kommunikation durch Angehörige“. Fachtagung „Gestaltung partizipativer Prozesse“ am 28./29.1.2017 an der Fachhochschule Bielefeld.
  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Qualitätszirkel „Medizin für Menschen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz“. Rehabilitationsfachdienste Stiftung kreuznacher diakonie,1.3.2017
  • „Partizipation durch unterstützte Kommunikation?“ Vortrag bei dem Ausbilder-Workshop für Video-Home-Training am 12.3.2017 in Hannover.

2016

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag bei der Landesarbeitsgemeinschaft Begleitete Elternschaft, Berlin.
  • §  „Participation of people with disabilities: addressing – translating – activating“. Vortrag bei der DANASWAC-Konferenz in Tampere/ Finnland.

2015

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag beim Forschungskolloquium, Institut für Teilhabeforschung Katholische Hochschule Münster, 16.10.2015.
  • „Case Management und Teilhabeplanung“. Vortrag bei der Tagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) mit der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB) in Berlin am 30.1.2015.
  • „Maintaining participation in care planning talks“. Vortrag an der University of Tilburg (NL), 28.5.2015.

2014

  • „Gesellschaftliche Exklusionsrisiken am Beispiel Behinderung“ Vortrag beim Fachausschuss Behindertenhilfe der Stadt Bielefeld am 24.4.2014.

2013

  • „Participation in particiation talks?“ Vortrag an der University of Tilburg (NL) am 11.10.2013.

2012

  • „Das Persönliche Budget“ Vortrag beim Psychoseseminar Fulda am 19.4.2012.
  •  „Beteiligung an Teilhabegesprächen“ Vortrag bei dem psycholinguistischen Workshop der Hochschule Fulda am 23.11.2012.
  • „Participation in participation talks?“ Vortag gemeinsam mit Rositta Symalla beim IASSID World Congress in Halifax/ Kanada am 12.7.2012.

2011

  • „Strukturelle Rahmenbedingungen für Beteiligung“ Vortrag beim Fachtag „Beteiligung – Konzepte der Partizipation in der Gemeindepsychiatrie“ Freie Wohlfahrtspflege NRW am 15.6.2011.
  • „Inklusion im Vogelsbergkreis“ Vortrag bei dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Vogelsbergkries am 15.6.2011.2010
  • „Glück auf Antrag: Hilfreiche Begegnungen auf dem Weg zur Gesundung“. Psychiatrietag Bielefeld am 5.10.2010.
  • „Sozialraumorientierung als integrativer Bestandteil der Tagesstättenarbeit“. Fachtag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münsteram 10.9.2010.
  • „Teilhabeorientierung bei der Betreuung von Menschen mit schwerwiegend herausforderndem Verhalten – Strukturen, Prozeduren und Haltungen im Alltagstest“. Fachtag zur Psychosozialen Betreuung von Substituierten, Berlin am 11.6.2010.
  • „Prävention und Sozialraumorientierung – verhaltens- und verhältnisbezogene Anforderungen an Haltungen und Methodenkompetenz“. Psychiatrie-Jahrestagung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BEB), Bonn am 5.5.2010.

2009

  • „Das Zusammenspiel von Entwicklungsdiagnostik und Intelligenzdiagnostik bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung“. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Berlin am 28.11.2009.
  • „Qualitätsstandards und Kooperationsmodelle für Gemeindepsychiatrische Verbünde“ Gemeindepsychiatrischer Verbund Bielefeld am 20.1.2009.

2008    

  •  „Der integrierte Teilhabeplan (ITP) – Grundlage für eine einheitliche Teilhabeplanung im Rahmen des Persönlichen Budget?“ Regionalkonferenz Persönliches Budget des Paritätischen, Freiburg am 19.11.2008.
  •  „Die Umsetzung des Persönlichen Budgets aus der Sicht der Betroffenen“. Vortrag im Rahmen des Psychoseseminar Bad Hersfeld am 17.9.2008.
  • „Das Persönliche Budget und seine Umsetzung“. Vortrag vor der Hilfeplankonferenz Lauterbach, Hessen am 18.9.2008.
  • „Die Methodik des Projektmanagements in der sozialräumlichen Entwicklung“. Vortrag im Stiftungsbereich Integrationshilfen, Bielefeld am 16.9.2008.
  •  „Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung: Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen im beruflichen Kontext (Werkstatt für Menschen mit Behinderung)“. Vortrag im Rahmen der Weiterbildung für Werkstattmitarbeitende im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 10.9.2008.
  • „Warum verzetteln, wenn es auch systematisch geht: Einführung in das Projektmanagement in der beruflichen Rehabilitation“. Vortrag im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 14.8.2008.
  • Vortragsreihe: „Geistige Behinderung und Psychische Störungen“.  Bildung und Beratung Bethel, Bielefeld 19.-21.5.2008
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets und die Anforderungen an soziale Dienstleister“ Bufa- gGmbh in Münster am 16.5.2008.
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets aus Sicht der Organisation“. Fachvortrag in den Vogelsberger Lebensräumen, Lauterbach (Hessen) am 13.3.2008.

2007             

  • „Das Persönliche Budget – wo geht es hin“. Vortrag im Rahmen der Fachtagung des Bundesverbandes Evangelischer Behindertenhilfe (BEB) in Potsdam am 12.10.2007.
  • „Grundlagen von Hilfeplanung als Voraussetzung für Partizipation“. DGSGB-Fachtagung „Psychologie und geistige Behinderung“ in Heidelberg, September 2005
  • „Ermutigung der Budgetnehmer/innen – oder von der Überwindung der gelernten Hilflosigkeit“. Fachtagung zum Persönlichen Budget in Potsdam, Juni 2005
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