FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
Foto von Gudrun Dobslaw
Prof. Dr. phil.

Gudrun Dobslaw

Fachbereich Sozialwesen
Lehrgebiet Psychosoziale Intervention und Beratung
Kontakt
Raum B 307
Telefon +49.521.106-7815
Telefax +49.521.106-7898
gudrun.dobslaw@fh-bielefeld.de
Raum C 110
Telefon +49.521.106-7893
gudrun.dobslaw@fh-bielefeld.de
Lehrveranstaltungen
  • Berufliche Rehabilitation - supported employment in der Behindertenhilfe, Teil 3
    Mehr
  • Case Management in der Sozialen Arbeit – am Beispiel von Psychiatrie und Altenhilfe
    Mehr
  • Klinische Psychologie für die Soziale Arbeit (Bereich Klinische Psychologie)
    Mehr
  • Projekt, Teil 3
    Mehr
  • Projektmanagement (Teil 1)
    Mehr
Aufgabenbeschreibung
  • Propädeutik
  • Hilfeplanung im SGB IX (Behindertenhilfe, Psychiatrie)
  • Entwicklung in besonderen Lebenslagen (Behindertenhilfe)
  • Teilhabe und soziale Ungleichheit
  • Projektentwicklung und Projektmanagement
  • Case Management
Weitere Funktionen
  • Prodekanin
Weitere Tätigkeiten

Betreuung aktuell laufender und kürzlich abgeschlossener Dissertationen

  • Malte Reitmann gen. Teismann (laufend): „Berufliche Übergänge von Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen“. Erstbetreuung durch Prof. Dr. Gudrun Wansing, Humboldt Universität Berlin.
  • Candy Steinke (abgeschlossen in 2017): „Der Typus von Hilfebedürftigkeit im Wissensvorrat klinischer Sozialarbeit im Handlungsfeld Psychiatrie. Eine wissenssoziologische Diskursanalyse“. Erstbetreuung durch Prof. Dr. Gudrun Wansing, Universität Kassel.


Mitgliedschaft in Verbänden

  • Deutsche Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB)
  • Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv)
  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) 
  • Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC)
  • Aktion Psychisch Kranke e.V.
  • Aktionsbündnis Teilhabeforschung
  • DANASWAC – Forschergruppe

Gutachterinnentätigkeiten

  • 2008  Stellungnahme an den Landeswohlfahrtsverband Hessen für den Neubau der Wohngruppe Vinzenz im Auftrag der Geschäftsführung des Antoniusheims in Fulda
  • 2009  Gutachterin im Berufungsverfahren für die Professur „Kommunikation und Beratung“ an der Fachhochschule der Diakonie (Bielefeld)
Curriculum Vitae
  • 1983
    Diplom-Psychologin Universität Bielefeld.
  • 1983 - 1992
    wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Bielefeld
  • 1992
    Promotion im Fach Psychologie an der Universität Bielefeld
  • 1992 - 2002
    Psychologischer Fachdienst, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.
  • 2002 - 2007
    wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Abteilungsleitung der Abteilung Projekte der  v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
  • 2007 - 2012
    Professur für Rehabilitation, Beratung und Supervision im Bereich Gemeindepsychiatrie, Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Fulda

Zusatzqualifikationen

  • Ausbilderin für Care und Case Management (DGCC)
  • Zertifizierte Projektmanagerin  Level C (GPM)
  • Verhaltenstherapeutin (DGVT)
  • Supervisorin (DGSv)
Forschung

Forschungsgebiete

Teilhabeforschung:

  • Steuerungsinstrumente für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Hilfeplanung/ Teilhabeplanung; Persönliches Budget; Budget für Arbeit)
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen mit Behinderung und Fachkräften in professionellen Kontexten
  • Partizipativ angelegte Forschung
  • Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung
  • Lebensqualität und sozialraumorientierte Fachkonzepte in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung


Aktuelle und kürzlich abgeschlossene Projekte

  • Kooperationspartnerin für die Evaluation einer partizipativ angelegten Forschung im Projekt „Wahlmöglichkeiten sichern! Wohnen für Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf (gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW)
  • Evaluationsstudie zum Projekt "Gut leben in NRW" in Kooperation mit dem Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. 1.12.2014 - 31.3.2017
Publikationen und Vorträge

Veröffentlichungen seit 2000

  • Dobslaw, G. (Hrsg) (in press): Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag (erscheint im Frühjahr/2018)
  • Burow, N. & Dobslaw, G. (in press): „… kommt dir das noch mal bekannt vor?...“: interaktive Herstellung der Partizipation als Herausforderung der Moderation.  In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag (erscheint im Frühjahr/2018)
  • Dobslaw, G & Messmer, H. (in press.): Zwischen Zumutung und Entmündigung – Partizipation von Menschen mit Behinderung in trialogischen Teilhabesettings. In: Dobslaw, G. (Hrsg), Partizipation – Teilhabe – Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Budrich-Verlag (erscheint im Frühjahr/2018)
  • Dobslaw, G. (2016): Teilhabe als kommunikativer Austauschprozess. In: Schäfers, M.; Wansing, G. (Hrsg.), Teilhabebedarfe von Menschen mit Behinderungen. Zwischen Hilfesystem und Lebenswelt. Stuttgart: Kohlhammer, 166-182
  • Dobslaw, G. & Pfab, W. (2015): Kommunikative Strategien zur Klärung von Teilhabewünschen in der Behindertenhilfe. In: Teilhabe, 3, 114-119
  • Dobslaw, G. (2012): Wenn Teilhabe das Ziel ist, muss auch Teilhabe der Weg sein! In: Teilhabe, 3, 100-103.
  • Dobslaw, G. & Böker-Scharnhölz, M. (2012): Bedingungen für eine erfolgreiche regionale Kooperation (gemeindepsychiatrischer) Verbünde. Unveröffentlichter Bericht.
  • Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hg.) (2011): Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden.
  • Dobslaw, G. (2011): Wie und bei wem fängt die Teilhabe beim Persönlichen Budget eigentlich an? In: Dobslaw, G.; Gromann, P. & Peukert, R. (Hrsg.), Subjektorientierung und außerinstitutionelle Hilfesettings in der Psychiatrie. Wiesbaden, 58-69.
  • Dobslaw, G. & Meir, S. (Hrsg) (2009): Kinderwunsch und Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 4.12.2009 in Kassel.
  • Dobslaw, G. & Klauß, T. (Hrsg) (2009): Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008. 
  • Dobslaw, G. (2009): Zum Verhältnis von Selbstbestimmung und Identität geistig behinderter Menschen am Beispiel des Persönlichen Budgets. In: Dobslaw, G. & Klauß, T., Muss die Identität geistig behinderter Menschen  beschädigt sein? (Hrsg.). Dokumentation der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung am 7.11.2008
  • Dobslaw, G. (2008): Was leistet Supervision in der Hospizarbeit  – und was können alle Beteiligten dabei lernen? Brücke, Hospizverein Gütersloh
  • Gromann, P. & Dobslaw, G. (2007): Methodenkoffer. Teilhabeplanung im Bereich berufliche Rehabilitation. Grundlagen für den Einsatz von Assessmentverfahren. Berufsförderungswerk Hamburg
  • Dobslaw, G. (2007): Jetzt bin ich Chef. DVD mit Interviews von Empfängern des Persönlichen Budgets im stationären Bereich.
  • Dobslaw, G. (2007): Das Persönliche Budget im stationären Bereich – was verändert sich für die Mitarbeitenden? In: Nußbicker, R. (Hrsg), „Ich bin jetzt der Chef“. Die Idee des Persönlichen Budgets in einer stationären Einrichtung für Menschen mit Behinderung. 51-66
  • Dobslaw, G. & Huber, B. (2006) (Hrsg.): Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bei epilepsiekranken Menschen mit geistiger Behinderung“. Dokumentation der Arbeitstagung der DGSGB am 17.3.2006
  • Dobslaw, G. (2006): Zwischen den Stühlen: Das Persönliche Budget hat gravierende Auswirkungen auf die Arbeit von Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Blätter der Wohlfahrtspflege, 5, 167-170
  • Dobslaw, G. (2006): Individuelle Hilfeplanung in der Behindertenhilfe als Voraussetzung für Inklusion – praxisbezogene Überlegungen. In: Hennicke, K. (Hrsg), Psychologie und geistige Behinderung. Berlin
  • Dobslaw, G. & Nußbicker R. (2005): Modellvorhaben zur Erprobung eines Persönlichen Budgets im stationären Wohnbereich für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Dokumentation der Fachveranstaltung der PARITÄT „Auswirkungen des Persönlichen Budgets auf Leistungs-erbringer“  15./16. November 2005 in Frankfurt
  • Pöld-Krämer, S. & Dobslaw, G. (2004): Individuelle Hilfeplanung geht stets von der behinderten Person aus. Zur Orientierung, 4, 18-20
  • Dobslaw, G. (2003) (Hrsg.): Menschen mit autistischer Störung – eine Herausforderung für die Praxis. Materialien der DGSGB, Berlin


Vorträge

2018

  • „Welches Bild von Behinderung bestimmt unsere Arbeit, auf der Grundlage der aktuellen Gesetze und wissenschaftlichen Diskurse betrachtet?“ Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018
  • Welche Herausforderungen ergeben sich für unsere Arbeit in der Behindertenhilfe und welche Ansätze bzw. Forschungen gibt es? Fachgespräch Behindertenhilfe am 27.2.2018


2017

  • Unterstützte Kommunikation durch Angehörige“. Fachtagung „Gestaltung partizipativer Prozesse“ am 28./29.1.2017 an der Fachhochschule Bielefeld.
  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Qualitätszirkel „Medizin für Menschen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz“. Rehabilitationsfachdienste Stiftung kreuznacher diakonie,1.3.2017
  • „Partizipation durch unterstützte Kommunikation?“ Vortrag bei dem Ausbilder-Workshop für Video-Home-Training am 12.3.2017 in Hannover.

2016

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag bei der Landesarbeitsgemeinschaft Begleitete Elternschaft, Berlin.
  • „Participation of people with disabilities: addressing – translating – activating“. Vortrag bei der DANASWAC-Konferenz in Tampere/ Finnland.

2015

  • „Kommunikative Beteiligung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Teilhabegesprächen“. Vortrag beim Forschungskolloquium, Institut für Teilhabeforschung Katholische Hochschule Münster, 16.10.2015.
  • „Case Management und Teilhabeplanung“. Vortrag bei der Tagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) mit der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB) in Berlin am 30.1.2015.
  • „Maintaining participation in care planning talks“. Vortrag an der University of Tilburg (NL), 28.5.2015.

2014

  • „Gesellschaftliche Exklusionsrisiken am Beispiel Behinderung“ Vortrag beim Fachausschuss Behindertenhilfe der Stadt Bielefeld am 24.4.2014.

2013

  • „Participation in particiation talks?“ Vortrag an der University of Tilburg (NL) am 11.10.2013.

2012

  • „Das Persönliche Budget“ Vortrag beim Psychoseseminar Fulda am 19.4.2012.
  • „Beteiligung an Teilhabegesprächen“ Vortrag bei dem psycholinguistischen Workshop der Hochschule Fulda am 23.11.2012.
  • „Participation in participation talks?“ Vortag gemeinsam mit Rositta Symalla beim IASSID World Congress in Halifax/ Kanada am 12.7.2012.

2011

  • „Strukturelle Rahmenbedingungen für Beteiligung“ Vortrag beim Fachtag „Beteiligung – Konzepte der Partizipation in der Gemeindepsychiatrie“ Freie Wohlfahrtspflege NRW am 15.6.2011.
  • „Inklusion im Vogelsbergkreis“ Vortrag bei dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Vogelsbergkries am 15.6.2011.

 2010

  • „Glück auf Antrag: Hilfreiche Begegnungen auf dem Weg zur Gesundung“. Psychiatrietag Bielefeld am 5.10.2010.
  • „Sozialraumorientierung als integrativer Bestandteil der Tagesstättenarbeit“. Fachtag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münsteram 10.9.2010.
  • „Teilhabeorientierung bei der Betreuung von Menschen mit schwerwiegend herausforderndem Verhalten – Strukturen, Prozeduren und Haltungen im Alltagstest“. Fachtag zur Psychosozialen Betreuung von Substituierten, Berlin am 11.6.2010.
  • „Prävention und Sozialraumorientierung – verhaltens- und verhältnisbezogene Anforderungen an Haltungen und Methodenkompetenz“. Psychiatrie-Jahrestagung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BEB), Bonn am 5.5.2010.

2009

  • „Das Zusammenspiel von Entwicklungsdiagnostik und Intelligenzdiagnostik bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung“. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Berlin am 28.11.2009.
  • „Qualitätsstandards und Kooperationsmodelle für Gemeindepsychiatrische Verbünde“ Gemeindepsychiatrischer Verbund Bielefeld am 20.1.2009.

2008    

  • „Der integrierte Teilhabeplan (ITP) – Grundlage für eine einheitliche Teilhabeplanung im Rahmen des Persönlichen Budget?“ Regionalkonferenz Persönliches Budget des Paritätischen, Freiburg am 19.11.2008.
  • „Die Umsetzung des Persönlichen Budgets aus der Sicht der Betroffenen“. Vortrag im Rahmen des Psychoseseminar Bad Hersfeld am 17.9.2008.
  • „Das Persönliche Budget und seine Umsetzung“. Vortrag vor der Hilfeplankonferenz Lauterbach, Hessen am 18.9.2008.
  • „Die Methodik des Projektmanagements in der sozialräumlichen Entwicklung“. Vortrag im Stiftungsbereich Integrationshilfen, Bielefeld am 16.9.2008.
  • „Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung: Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen im beruflichen Kontext (Werkstatt für Menschen mit Behinderung)“. Vortrag im Rahmen der Weiterbildung für Werkstattmitarbeitende im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 10.9.2008.
  • „Warum verzetteln, wenn es auch systematisch geht: Einführung in das Projektmanagement in der beruflichen Rehabilitation“. Vortrag im Stiftungsbereich proWerk, Bielefeld am 14.8.2008.
  • Vortragsreihe: „Geistige Behinderung und Psychische Störungen“.  Bildung und Beratung Bethel, Bielefeld 19.-21.5.2008
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets und die Anforderungen an soziale Dienstleister“ Bufa- gGmbh in Münster am 16.5.2008.
  • „Die Einführung des Persönlichen Budgets aus Sicht der Organisation“. Fachvortrag in den Vogelsberger Lebensräumen, Lauterbach (Hessen) am 13.3.2008.

2007             

  • „Das Persönliche Budget – wo geht es hin“. Vortrag im Rahmen der Fachtagung des Bundesverbandes Evangelischer Behindertenhilfe (BEB) in Potsdam am 12.10.2007.
  • „Grundlagen von Hilfeplanung als Voraussetzung für Partizipation“. DGSGB-Fachtagung „Psychologie und geistige Behinderung“ in Heidelberg, September 2005
  • „Ermutigung der Budgetnehmer/innen – oder von der Überwindung der gelernten Hilflosigkeit“. Fachtagung zum Persönlichen Budget in Potsdam, Juni 2005
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