FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
18.03.2015

Interdisziplinäre Bündelung materialwissenschaftlicher Forschungen

13. Bielefelder Werkstofftag mit dem Thema „Herausforderung virtuelle Produktentwicklung – Werkstoffe in Modellierung und Simulation“

Referenten und Organisatoren stehen vor einer Leinwand.

Am Mittwoch, 18. März, veranstaltete das Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM) der Fachhochschule Bielefeld den 13. Bielefelder Werkstofftag. Zahlreiche Vertreter aus Industrie und Hochschulen nutzten die Veranstaltung, um sich über die Herausforderung virtueller Produktentwicklung zu informieren und einen Einblick in die Forschungen des BIfAM zu erhalten.

Prof. Dr. Lothar Budde, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, begrüßte die Anwesenden in den Räumen der Fachhochschule Bielefeld in der Wilhelm-Bertelsmann-Straße: "Ich freue mich auf viele interessante Vorträge zur Werkstoffmodellierung und -simulation, anregende Diskussionen und einen spannenden Werkstofftag."

Prof. Dr. Christian Schröder, Institutsleiter des BIfAM und Vizepräsident für Forschung, Entwicklung, Transfer der FH Bielefeld, stellte anschließend das Institut und dessen Arbeitsschwerpunkte vor. Neben der Modellbildung und Simulation liegen die Kompetenzbereiche des BIfAM auch in der Anwendung und im Test neuer Materialien in Elektrotechnik und Elektronik, sowie in der Charakterisierung, Anwendung und dem Test neuer Konstruktionswerkstoffe. Schröder gab außerdem einen Einblick in die Funktion des BIfAM: "Die Forschung an Fachhochschulen nimmt stetig an Bedeutung zu. Das BIfAM verfolgt das Ziel der interdisziplinären Bündelung materialwissenschaftlicher Forschungen." Als Moderator des Werkstofftages eröffnete er die Vortragsreihe.

Sechs Vorträge von Referenten aus der Industrie und Wissenschaft standen auf dem Programm. Prof. Dr. Martin Petry, Mitglied des BIfAM und Lehrender an der Fachhochschule Bielefeld, gab dabei einen Einblick in die numerische Simulation von Mehrphasenströmungen und Mischreibung. Zwischen den Vorträgen fanden Referenten und Wissenschaftler ausreichend Zeit, bei einem Imbiss und Getränken weitere fachspezifische Fragestellungen zu diskutieren und anregende und informative Gespräche zu führen.