Campus Minden: Studierende präsentieren Ideen für städtisches Tourismuskonzept

22.12.2016

Vorschläge wurden im Modul "Consulting" des praxisintegrierten Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen erarbeitet.

2016-12-21 PM Tourismuskonzept großMinden (fhb). 16 Studierende des praxisintegrierten Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Mohe präsentieren jetzt konzeptionelle Vorschläge für die Optimierung des städtischen Tourismuskonzeptes. Erarbeitet haben sie die Ansätze im Modul „Consulting“. Nachdem sie die theoretischen Grundlagen des Beratens erarbeitet haben, ging es an die praktische Umsetzung. Nach umfangreichen Recherchen und zahlreichen Interviews mit relevanten Akteuren haben sie die Erkenntnisse methodisch und graphisch aufbereitet.
Präsentiert wurden die Ergebnisse einer prominent besetzten Jury:  Die Stadt Minden war durch Bürgermeister Michael Jäcke, den stellvertretenden Bürgermeister Harald Steinmetz sowie Sigrun Lohmeier für die Wirtschaftsförderung und Achim Naujock für die Stadtplanung vertreten. Die Kultursicht brachte der Leiter des Mindener Museums, Philipp Koch, ein, und Oliver Gubela vertrat die den Kreis Minden-Lübbecke. Dr. Jörg-Friedrich Sander von der Minden Marketing GmbH konnte an der Abschlusspräsentation aus terminlichen Gründen zwar nicht teilnehmen, hatte sein Know-how aber im Vorfeld mit den Studierenden im Rahmen eines Interviews geteilt.
Insgesamt zeigte sich die Jury beeindruckt darüber, welch handfeste Ideen innerhalb der kurzen Zeit entstanden sind: Angefangen von einer „Tourismusmühle“, die dabei helfen soll, Ausflüge in der Region besser zu planen, bis zu einer neuen App, die die Studierenden entwickelt haben, um Interessierte auf die richtige Internetseite zu leiten. Ein besonderes Augenmerk legten die Studierenden darauf, wie sich die Stadt Minden besser mit anderen Akteuren in der Region vernetzen kann. „Ein ganz wichtiger Aspekt“, wie Sigrun Lohmeier und Oliver Gubela befanden.
„Die Zusammenarbeit mit den Studierenden des Campus Minden hat ganz hervorragend geklappt. Wir werden sicher die eine oder andere Idee aufgreifen“, fasste Bürgermeister Michael Jäcke zusammen. Auch für die Studierenden erwies sich das Seminar als Gewinn: „Das war eine tolle Erfahrung“, meinte Annika Kees stellvertretend für den gesamten Kurs. „Es ist eben etwas ganz anderes, wenn man die Möglichkeit hat, die Theorie in einem konkreten Praxisprojekt umzusetzen“, betonte Prof. Dr. Michael Mohe, der sich abschließend bei allen Akteuren für die gute Zusammenarbeit bedankte.