FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
18.11.2016

Industrie 4.0 am Modell begreifbar machen

Prof. Dr. Jürgen Sauser stellt auf der FMB-Zuliefermesse seine neue digitale, vernetzte Industrieanlage INProSys vor.

Bad Salzuflen. „Der Messeauftritt der Arbeitsgemeinschaft InProBiel auf der Zulieferermesse Maschinenbau in Bad Salzuflen war ein großer Erfolg“, ist das Fazit von Prof. Dr. Jürgen Sauser. Er lehrt Prozess- und Informationsmanagement am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld und war mit seinem Team in Bad Salzuflen auf dem Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters „it´s OWL“ vertreten.

Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der neuen digitalen, vernetzten Industrieanlage, der INProSys (Intelligentes, netzwerkgesteuertes Produktionssystem), die momentan in der Experimentierhalle der FH Bielefeld aufgebaut und in den nächsten Monaten in Betrieb genommen wird. Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Verbänden „zeigten sich von der Anlage begeistert“, so Sausers Messeeindrücke.

Er ist Sprecher der Arbeitsgemeinschaft InProBiel und Verantwortlicher für der INProSys. Den zahlreichen Gästen erläuterte er die Anlage und zeigte die Chancen der INProSys auf. „Wir können mit dieser Anlage das wichtige Thema Industrie 4.0 an einem realistischen Industriemodell begreifbar machen und haben die Möglichkeit, dieses weiterzuentwickeln“, sagt Sauser.

Er unterstreicht, dass ihm insbesondere die Kooperation mit dem Mittelstand am Herzen liegt: „Mit diesem Modell können die konkreten Antworten auf Fragen der digitalen Produktion der Zukunft schon heute erarbeitet und konkrete Aufgabenstellungen, insbesondere mittelständischer Unternehmen, beantwortet werden.“

Mit Hilfe einer Simulation zeigte Professor Sauser auf der Messe, wie Mensch-Roboter-Kollaborationen, wissensbasierte Systeme, Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität in der INProSys vereint werden, also genau die Themen, die die Produktion von morgen ausmachen. „Wir stellen diese Themen begreifbar dar. Die Ausbildung der Studierenden, vor allem die im Bereich Produktion und Logistik, steht dabei natürlich im Vordergrund. Wir können mit dieser Anlage praxisgerecht, zeitgemäß und innovativ ausbilden“, schließt Sauser.