14.06.2017

„Mittlerweile eine gute Tradition“

4. offizielle Verabschiedung mit 64 Absolventinnen und Absolventen im Theater Gütersloh.

Gütersloh (fhb). Die Ingenieurdisziplinen sind nicht einfach zu studieren. Davon ist Dekan Prof. Dr. Lothar Budde vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik, kurz IuM, der Fachhochschule Bielefeld überzeugt. „Ich hoffe, Sie hatten bei uns die richtigen Ansprechpartner in der Lehre und haben erkannt, dass man ausschließlich mit exzellenten Leistungen die Karriereleiter besteigen kann. Nutzen Sie das bei uns erworbene Wissen, um in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Oder noch besser: Bleiben Sie in dem Unternehmen, in dem Sie im Rahmen ihrer dualen Ausbildung gelernt haben. Auch damit wären wir sehr einverstanden.“ Budde begrüßte am 9. Juni 64 Absolventinnen und Absolventen des Studienorts Gütersloh. 39 von ihnen hatten den praxisintegrierten Bachelor-Studiengang Mechatronik / Automatisierung studiert, 25 waren im Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben. Es war die 4. Verabschiedungsveranstaltung in Gütersloh – „man kann bereits von einer guten Tradition sprechen“, so der Dekan.  

Rund 300 Gä2017-06-09-Verabschiedung-GT-2017-2ste, etwa so viele wie im vergangenen Jahr, hatten sich zum offiziellen Festakt im Theater Gütersloh eingefunden: Familienangehörige und Freunde der Absolventen sowie Mitglieder des Fachbereichs und Unternehmensvertreter. Einzeln beim Namen aufgerufen, Prof. Dr. Thomas Kordisch hatte diese Aufgabe übernommen, betraten die 64 erfolgreichen Studierenden die Bühne, um Zeugnis und Geschenk entgegenzunehmen. Der Dekan übergab in allen Fällen die Urkunde, im Wirtschaftsinge2017-06-09-Verabschiedung-GT-2017-3nieurwesen unterstützt von Prof. Dr. Pascal Reusch, in der Mechatronik / Automatisierung tat dies Prof. Dr. Werner Schwerdtfeger. Erinnerungsfotos wurden selbstverständlich sofort geschossen.

Für ihre besonderen Studienleistungen erhielten als Jahrgangsbeste Wirtschaftsingenieurin Nina-Marie Großegesse und Automatisierungstechniker Thomas Füchtenhans jeweils einen Scheck über 750 Euro, gestiftet von den Firmen Beckhoff und BANG Industrielle Informatik. Firmenchef Hans Beckhoff übergab persönlich, versehen mit den besten Wünschen und der Hoffnung, der Preisträger möge im Kreis Gütersloh seine berufliche Zukunft sehen. Markus Kamann aus der BANG-Geschäftsleitung zeigte sich gleichfalls erfreut, eine „vorbildliche Absolventin“ fördern zu können.    

2017-06-09-Verabschiedung-GT-2017-4FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk verwies in ihrem Grußwort auf die „vor uns liegenden großen Aufgaben beim weiteren Ausbau des Studienortes Gütersloh“. Sie lobte die Unterstützung der FH-Aktivitäten durch Politik und Wirtschaft vor Ort, zeigt sich über die Einrichtung neuer Studiengänge zufrieden, machte gleichzeitig aber auch darauf aufmerksam, dass der Ausbau kein Selbstläufer sei. Schramm-Wölk: „Wir müssen weiter an einem Strang ziehen. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns liegen.“

Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz, der per Video zugeschaltet wurde, und Dr. Christine Disselkamp, die 1. stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh, sprachen sich beide für die Fortsetzung der konkreten, langfristigen Zusammenarbeit aus, denn Stadt und Kreis profitierten deutlich von der Fachhochschule. 

Für den vor gut einem Jahr gegründeten Ehemaligenverein „Alumni InGT e.V.“ ergriff dessen Schatzmeister Nikolas Eimer das Wort. Eine Mitgliedschaft im Verein sollte eine Selbstverständlichkeit für Absolventinnen und Absolventen des Studienorts Gütersloh sein. Der Verein organisiert unter anderem kulturelle Veranstaltungen und ist Ausgangspunkt für Netzwerkaktivitäten, um Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen. Er will, schlicht und ergreifend, „das Wir-Gefühl unter den Absolventen fördern“, so Eimer.

2017-06-09-Verabschiedung-GT-2017-5Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Jörn Loviscach, sein Thema: „Menschen bilden – Systeme smart machen“. Für den musikalischen Rahmen zeichnete das Duo „Wurst und Liebe“ mit Saxophon und Gitarre verantwortlich. 

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es zum Sektempfang ein paar Etagen höher in die Skylobby. Hier wurde ansprechend und harmonisch bis spät in den Abend gefeiert.