FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
17.01.2019

Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg

Zentrale Studienberatung und Kooperationspartner aus der regionalen Wirtschaft informierten beim gemeinsamen Abend der Beratung

4 Frauen und zwei Männer stehen um ein Flipboard mit dem Text Chancen Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg Herzlich Willkommen

Bielefeld (fhb). „Ist mein Studium das Richtige für mich?“, „Welche Alternativen habe ich?“, „Wie geht es nach dem Abschluss weiter?“–  zu Fragen rund um Studienzweifel und Studienausstieg informierten die zentralen Studienberatungen der Fachochschule (FH) Bielefeld und der Universität Bielefeld am Dienstag bei einem gemeinsamen Beratungsabend. Auch der Career Service der Universität Bielefeld sowie Vertreter aus der regionalen Wirtschaft standen den Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Campus OWL: Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg statt. „Wir wollen offensiver mit dem Thema umgehen, um Studierenden mit Zweifeln andere Perspektiven aufzeigen zu können“, so Ulrike Rehm von der Zentralen Studienberatung (ZSB) der FH Bielefeld. Beteiligt am Projekt, das vom Wissenschaftsministerium gefördert wird, sind neben der FH Bielefeld und der Universität Bielefeld auch die Hochschule OWL sowie die Universität Paderborn.

 „Wir haben mittlerweile ein erfolgreiches Netzwerk in Bielefeld aufgebaut und können gemeinsam mit der Universität Bielefeld und den Kooperationspartnern den Studierenden ganz gezielt Alternativen aufzeigen“, erklärt Dr. Marita Ripke, Leiterin der ZSB der FH Bielefeld. Bei Bedarf vermittele die ZSB Studierende dann direkt an die Kooperationspartner weiter. Als Ansprechpartner waren beim Abend der Beratung die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen, die Handwerkskammer OWL sowie das Hochschulteam der Agentur für Arbeit vertreten.

Die Beratung des Hochschulteams der Agentur für Arbeit umfasse unter anderem Informationen zu Studiengangswechsel, eine bundesweite Vermittlungshilfe zu Ausbildungsberufen oder eine Berufsberatung nach Studienabschluss, erklärt Mitarbeiter Dr. Martin Griepentrog. Auch für die Industrie sei das Thema gerade in Zeiten des Bewerbermangels interessant, so Attila Sepsi von der Industrie-und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. „Zu jedem Studiengang gibt es einen passenden Ausbildungsberuf“, so dass bereits erworbene Interessen und Fähigkeiten aus dem Studium weiter ausgebaut und verfolgt werden können. Christiane Nötzel von der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld betont, dass das gemeinsame Projekt durch die zentrale Bündelung der Angebote einen großen Mehrwert für alle Beteiligten biete.

Dr. Marita Ripke bestätigt, dass die „offensivere Herangehensweise“ an die Thematik erfolgreich sei. Zwar habe es natürlich schon immer Beratungsangebote für Studierende mit Zweifeln gegeben, seit Beginn des Projektes habe sich die Zahl der Beratungsgespräche allerdings mehr als verdoppelt.

Weitere Informationen unter:

www.fh-bielefeld.de/zsb/studienabbruch-neustart
www.uni-bielefeld.de/studienzweifel
www.hs-owl.de/studium/studienberatung/zweifel-im-studium.html

www.zsb.uni-paderborn.de/studienzweifel-und-studienausstieg