FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
31.10.2019

Abschlussarbeit praxisnah und interdisziplinär

Bachelorarbeit von Philipp Korte wird mit dem Erich-Gutenberg-Preis ausgezeichnet

Zwei Männer stehen nebeneinander, der linke Mann hält eine Urkunde in den Händen

Bielefeld (fhb). Für seine Bachelorarbeit zum Thema „Die Mitarbeiterbefragung als partizipatives Analyseinstrument der Organisationtsentwicklung“ erhielt Philip Korte nicht nur die Note 1,0 von seinen Prüfern. Der Student wurde für seine herausragende Abschlussarbeit ebenfalls mit dem Preis der Erich-Gutenberg-Gesellschaft ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von der in Herford ansässigen Gesellschaft für sehr gute studentische Hochschularbeiten verliehen, die einen unmittelbaren praktischen Nutzen aufweisen.

In seiner Bachelorarbeit untersuchte Philipp Korte der Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Oerlinghauser Unternehmens Gundlach. Als „interdisziplinär und sehr differenziert“ beschreibt er seine Arbeit. Mithilfe eines qualitativen Fragebogens erhob er neben der Einstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen zu Themen wie Digitalisierung auch die Zufriedenheit in Bezug auf das Führungsmanagement oder gesundheitliche Aspekte. „Ich habe eng mit der Geschäftsführung und dem Betriebstrat zusammengearbeitet, aber immer auch mit einem wissenschaftlichen Anspruch dahinter“, so Korte. Aus den Befragungen wurden letztendlich statistisch relevante und aussagekräftige Daten erhoben, immer mit dem Ziel, konkrete Handlungsfelder abzuleiten. „Mir war sehr wichtig, gemeinsam langfristige Lösungen zu finden, die auch tatsächlich umgesetzt werden können“, so Korte.

Betreut wurde die Prüfung seitens der Hochschule von Prof. Dr. Volker Herzig, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunk Personal- und Organisationswesen. „Die Note 1,0 von beiden Prüfern ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Herzig. „Neben einer wissenschaftlich sehr fundierten und gründlichen Recherche hat die Arbeit auch einen direkten praktischen Nutzen für das Unternehmen und ist eine gelungene Verknüpfung zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Berufspraxis.“ Aus diesem Grund reichte der Professor die Arbeit bei der Erich-Gutenberg-Gesellschaft ein – mit Erfolg.

„Ich freue mich natürlich sehr über die Auszeichnung. Es ist schön, wenn die Mühe, die hinter einer solchen Arbeit steckt auch im Nachhinein noch einmal gewürdigt wird“, erklärt Korte. Und das Thema Personal begeistert den Studenten immer noch: nach seinem erfolgreichen Bachelorabschluss studiert er derzeit im Master Personalmanagement und Organisation an der FH Bielefeld.

Der Preis wurde Ende September im Rahmen des Unternehmergespräches der Erich-Gutenberg-Gesellschaft verliehen. Die Erich-Gutenberg-Gesellschaft mit Sitz in Herford fungiert als wissenschaftlich orientiertes Kontaktforum für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrende sowie Unternehmen. Ihr Ziel ist es, das Andenken an Erich Gutenberg, den Begründer der deutschen Betriebswirtschaftslehre, aufrechtzuerhalten. Erich Gutenberg lag vor allem daran, Theorie und Praxis einander näherzubringen. (she)