FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
08.01.2020

Die Modenschau steht vor der Tür

Die Vorbereitungen am Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld laufen auf Hochtouren.

Verschiedene Kleidungsstücke auf Puppen und auf einer Kleiderstange.

Bielefeld (fhb). Die Studierenden des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule (FH) Bielefeld arbeiten unter Hochdruck daran, die diesjährige Modenschau zu organisieren. Insgesamt 43 Kollektionen von Absolventinnen und Absolventen sowie von Seminaren des Fachbereichs werden präsentiert. Der Kartenvorverkauf für die Schauen, die am Freitag, 24. Januar, und Samstag, 25. Januar, jeweils um 18 und 21 Uhr in der WissensWerkStadt stattfinden, ist bereits angelaufen. Und auch zahlreiche Models wurden schon gecastet. Für die Studierenden beginnt jetzt also die finale Phase.

Jula Henkel ist eine von 13 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Abschlusskollektionen präsentieren. Bei der Bachelorkollektion der 25-Jährigen, die den Titel „Zuhause“ trägt, spielte unter anderem der Nachhaltigkeitsaspekt eine große Rolle. Die Stoffe färbte sie beispielsweise mit Blüten, Rotkohl oder Zwiebeln. Mit ihrer Kollektion möchte sie ausdrücken, was für sie Zuhause bedeutet, weshalb auch der Wohlfühlfaktor eine große Rolle bei der Konzeption darstellt.

Auch Maria-Helena Loheide präsentiert ihre Bachelorkollektion, die den Titel „Neo(n) Schamanismus“ trägt. Sie hat sich bei ihrer Kollektion von spirituellen Themen, insbesondere von Schamanismus und Astralreisen inspirieren lassen. „Genau wie bei Schamanenkostümen hat auch bei meiner Kollektion jedes Teil seine eigene Funktion“, erklärt Lohmann. Die Idee zu den Neon-Farben habe sie aus Astralreisen bekommen, in denen häufig knallige Farben zu finden sind.

Ein wenig ruhiger geht es bei der Kollektion von Roma Pawlak zu. Die Kollektion mit dem Titel „balance“ beschäftigt sie sich mit Gleichgewicht im stressigen Alltag und der Rückbesinnung. Inspiriert wurde die 25-Jährige dabei von der indischen Heilkunst Ayurveda. So findet sich in einer Jacke beispielsweise eine Rückenhalterung aus ayurvedischen Heilsteinen gegen Stress und zur Unterstützung der Körperfunktionen. Mit der Kollektion will Pawlak für Entspannung im Alltag sorgen. Dazu hat sie z.B. in der Innenseite eines Mantels Kärtchen mit Entspannungsübungen versteckt. „Die Übungen kann man dann beispielsweise im Aufzug machen“, erzählt Pawlak.

Erato Fotopoulos beschäftigt sich in ihrer Bachelorkollektion mit der Fluidität im philosophischen Sinn. Die Kollektion trägt deshalb auch den Titel des Zeichens für Fluidität in der Wissenschaft – „[phi:]“. Ausgangspunkt für sie ist, dass Menschen im Wandel verstanden werden müssen und deshalb auch die Kleidung wandelbar sein muss. So kann die Hose ihrer Kollektion so verstellt werden, dass sie nicht zwei Mal genau gleich sitzt und sich dem Körper des Tragenden anpasst. Das Thema Fluidität wurde auch bei der Färbung des Hemdes aufgegriffen: Für die Streifen nutzte sie thermofluide Farbe, die sich bei (Körper-)Wärme von Türkis zu Grün wandelt.

Wer sich selbst ein Bild von diesen und weiteren Kollektionen machen möchte, kann dies bei den Modenschauen am Freitag, 24. Januar, und Samstag, 25. Januar, jeweils von 18 bis 19 Uhr oder 21 bis 22 Uhr tun. Die Schauen finden in der WissensWerkStadt, Wilhelmstraße 3, 33602 Bielefeld statt. Karten können für 12,50 Euro bei der Geschäftsstelle der Neuen Westfälischen, telefonisch unter 0521 555 444 oder online unter erwin-event.de erworben werden. Im Anschluss an die letzte Schau vergibt eine internationale Jury im Rahmen des 11. Bielefelder Modepreises Auszeichnungen für die besten Modekollektionen. (bes)