FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
21.01.2021

Digitale Gastprofessur

Erfolgreicher Projektabschluss von Prof. Dr. Franz Feyerabend mit chinesischen Studierenden.

Eine Videokonferenz, in der auf der linken Seite eine Pappkonstellation und auf der rechten Seite die Teilnehmenden sehen sind.

Bielefeld (fhb). Im Rahmen seiner Gastprofessur an der Shanghai Normal University (SHNU) wäre Prof. Dr. Franz Feyerabend vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule (FH) Bielefeld im Oktober eigentlich in China gewesen – wäre nicht die Pandemie dazwischengekommen. „Wir wollten uns durch Corona nicht ausbremsen lassen und haben die Lehrveranstaltungen kurzerhand digital geplant“, berichtet Feyerabend. Die chinesischen Studierenden des Bachelorstudiengangs „Automotive Service Engineering“ im Modul „Automobiltechnik“ traf er in diesem Semester also über die Plattform Zoom. Seit 2016 besucht Feyerabend regelmäßig die SHNU. Rund 70 Studierende, die seit zwei bis drei Jahren Deutsch lernen, lauschen bei jedem Besuch den Worten des deutschen Professors. „Das Engagement der Studierenden ist wirklich vorbildlich.“ sagt Feyerabend.

Ergänzend zu den digitalen Lehrveranstaltungen hat er ein Projekt für engagierte Studierende angeboten: Ziel war es, einen Kurzfilm zu verschiedenen Themen aus dem Modul zu erstellen. Für das Projekt haben sich 13 freiwillige Studierende gemeldet. Die Filme, die wie eine E-Learning Einheit aufgebaut waren, präsentierten die Studierenden in einer digitalen Abschlusspräsentation am vergangenen Montag.

Die Lehrveranstaltungen und das ergänzende Projekt in Shanghai wurden von Tim Krain, Carolin Röthemeier und Josef Heinrich betreut, die an der FH Bielefeld Wirtschaftsingenieurwesen studieren. „Es war eine tolle Erfahrung, mit den Studierenden der SHNU gemeinsam an diesem Projekt zu arbeiten“, sagt Krain.

Natürlich freut sich Feyerabend aber auch darauf, wieder vor Ort lehren zu können: „Wenn man an der SHNU ist, erlebt man zusätzlich das dortige Campusleben, was eine spannende Erfahrung ist.“ Insgesamt ist Feyerabend aber auch mit dem digitalen Format zufrieden. „Wir hatten dadurch zunächst eine längere Vorbereitungszeit, aber wir haben es trotz aller Umstände gut hinbekommen und tolle Ergebnisse der Studierenden sehen können.“(bes)