FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
06.09.2017

Digitale Umsetzung unternehmerischer Geschäftsmodelle

FH Bielefeld bei EU-Antrag „Strategische Partnerschaften“ erfolgreich / Kooperation mit den Universitäten Brünn und Tartu.

Bielefeld (fhb). „Super - es wurden nur 16 von 59 eingereichten EU-Anträgen zur Finanzierung angenommen, und wir sind dabei“, freut sich Prof. Dr. Rainer Lenz, der gemeinsam mit Oberstudienrat Bernd Kleinheyer den EU-Antrag koordiniert hatte. Beide lehren und forschen am Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit der Fachhochschule (FH) Bielefeld, Lenz vertritt die Betriebswirtschaftslehre, insbesondere betriebliche Außenwirtschaft, Kleinheyer ist im Bereich Wirtschaftsfremdsprachen und Internationalisierung aktiv.

Eingeworben wurden 280.000 Euro für die kommenden zwei Jahre aus dem Programm „Erasmus Plus - Strategische Partnerschaften“ der EU, das die Zusammenarbeit von mindestens drei europäischen Organisationen zur Unterstützung ihrer Internationalisierungsaktivitäten fördert. Partner der FH Bielefeld sind die Technische Universität Brünn (Tschechische Republik) und die Universität Tartu (Estland). Jetzt traf man sich zur ersten Arbeitssitzung an der FH.

Im Fokus dieses EU-Projektes unter dem Titel ‚Collaboration in Higher Education for Digital Transformation in European Business‘ steht die digitale Umsetzung von unternehmerischen Geschäftsmodellen in Kooperation mit Hochschulen und die dabei anfallende Zusammenarbeit. Inhaltlich geht es bei dem Programm um die Gestaltung des digitalen Wandels in Unternehmen, neue Bildungsangebote der Hochschule, die Hochschule als Begleiter der regionalen Unternehmen beim digitalen Wandel und als eigene Organisation, die sich ebenso digital wandeln muss.

Arbeitsgruppen der drei Hochschulen mit Beteiligung von Unternehmen werden sich nun in enger Zusammenarbeit mit den jeweils regionalen Unternehmen mit neuen Technologien wie Blockchain, Big Data und Smart Contracts beschäftigen und zudem ein gemeinsames Master-Curriculum für die Umsetzung in die betriebswirtschaftliche Lehre entwickeln. Lenz: „Im Vordergrund steht dabei, voneinander zu lernen und gemeinsam Konzepte und Anwendungsfälle der digitalen Transformation zu entwickeln. Dabei wird sehr hilfreich sein, dass sich die Profile der beteiligten Hochschulen und Unternehmen hervorragend ergänzen.“