FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
12.11.2018

„Gut ausgerüstet für die Zukunft“

Fachbereich Campus Minden verabschiedete 248 Absolventinnen und Absolventen.

Aufgereiht auf einer Bühne Männer und Frauen, im Vordergrund goldene Luftballons

Minden (fhb.) Über einen roten Teppich schritten die Absolventinnen und Absolventen feierlich in das Mensagebäude auf dem Campus Minden, denn die jährliche Absolventenverabschiedung stand dieses Jahr ganz unter dem Motto „Oscarverleihung“. Mit dem Lied „I did it my way“ eröffnete das Musiker-Duo Nina und Manuel Doormann die Verabschiedung am 9. November.

„Sie sind heute Abend die Wichtigsten hier“, begrüßte Dekan Professor Dr. Oliver Wetter die Absolventinnen und Absolventen. Insgesamt waren rund 350 Gäste der Einladung des Fachbereichs gefolgt, und so begleiteten viele Familien und Freunde die Absolventinnen und Absolventen bei ihrer Verabschiedung.

Die Präsidentin der Fachhochschule (FH) Bielefeld, Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen im Namen des Präsidiums und bedankte sich zudem für das Vertrauen, das sie der FH Bielefeld auf ihrem Ausbildungsweg entgegengebracht haben. Zudem betonte sie, „wie wichtig und bestimmend die Studienzeit für das weitere Leben ist“ und hoffte, dass sich die Absolventinnen und Absolventen auch in Zukunft an ihre Zeit an der FH zurückerinnern. Zum Abschluss wünschte sie den jungen Leuten „neben einer Portion Glück auch Mut für die neuen Herausforderungen“.

Glückwünsche vom Landrat und der Kreispolitik überbrachte Oliver Gubela vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Er bedankte sich für die stets “gute Kooperation mit der Fachhochschule sowie den heimischen Unternehmen“ und wünschte den Absolventinnen und Absolventen einen guten Start ins Berufsleben.

Michael Jäcke, Bürgermeister der Stadt Minden, betonte den Wert einer guten Ausbildung für den beruflichen Lebensweg. Die Absolventinnen und Absolventen hätten somit „die besten Voraussetzungen, um auf dem Arbeitsmarkt anzukommen“, denn dieses „akademische Reifezeugnis einer profilierten Hochschule kann Ihnen niemand mehr nehmen“, so Jäcke, der selbst Architektur an der FH Bielefeld studierte.

Getreu dem Motto „And the Oscar goes to…“ wurde die Reihenfolge der Laudationen der Studiengänge gelost, und so durfte Präsidentin Schramm-Wölk den ersten Umschlag ziehen. Nach und nach wurden die Absolventinnen und Absolventen von den Vertretern ihres Studienganges verabschiedet, nicht selten ohne einen letzten Ratschlag mit auf den Weg zu bekommen. Auch die Vertreter betonten, dass mit dem Abschluss die Zeit des Lernens nicht vorbei sei, die Absolvierenden aber mit den Kenntnissen durch ihr Studium an der FH bestens auf das Berufsleben vorbereitet seien.

Dekan Professor Dr. Oliver Wetter überreichte zudem allen Absolventinnen und Absolventen die Jahresgabe 2018, einen Flaschenöffner, entstanden im studiengangsübergreifenden Projekt „Angewandte Wissenschaft“, graviert mit dem Logo der FH Bielefeld. Die Jahrgangsbesten der Studiengänge erhielten zudem eine kleine Oscarfigur sowie einen Buchpreis.

Besonders hervorgehoben wurde der Absolvent Vladislav Schemberger, der sein Bauingenieurstudium nicht nur in Regelstudienzeit und als Jahrgangsbester absolvierte, sondern dies auch noch als einer der ersten Absolventen im neuen kooperativen Studienmodell. Das kooperative Studienmodell kombiniert innerhalb von vier Jahren eine klassische Facharbeiter- oder Gesellenausbildung mit einem Bachelorstudium. Hier arbeitet die FH Bielefeld mit der Handwerkskammer und dem Handwerksbildungszentrum (HBZ) Brackwede zusammen. Professor Hans-Georg Gülzow betonte die Vorteile der Kombination von Theorie und Praxis: „Durch die Kombination des Bauingenieurstudiums mit der praktischen Ausbildung im Handwerk können die Studierenden die Anwendung der im Studium vermittelten Theorie in Ihren Praxisphasen unmittelbar erfahren“. Trotz der zusätzlichen zeitlichen Belastung zeige das Beispiel von Schemberger, „dass das kooperative Studium in der vorgesehenen Zeit erfolgreich abgeschlossen werden kann“, so Gülzow. Als „besonders engagiert und vorbildlich“ erlebte Klaus-Werner Schäfer, Geschäftsführer des HBZ Brackwede, den Absolventen. Er betonte, dass Schemberger durch das Studienmodell eine „vollwertige Ausbildung“ absolviert habe und sich nun mit seinem Profil auf dem Arbeitsmarkt abheben könne. Das kooperative Studienmodell biete durch die guten Rahmenbedingungen die „hervorragende Möglichkeit, leistungsstarke junge Menschen und Betriebe zusammenzubringen“ fasste Schäfer zusammen. Auch Schemberger selbst sieht in dem kooperativen Studienmodell in erster Linie „eine große Chance, zwei vollwertige Abschlüsse gleichzeitig zu bekommen“. Besonders wichtig sei ihm die Verbindung von Theorie und „Wissen aus der Praxis“ gewesen, das ihm im Berufsalltag nun zugute käme.

Doch nicht nur die rein fachlichen Leistungen der Absolventinnen und Absolventen wurden ausgezeichnet. Professor Wolfgang Pützschler betonte den Wert des ehrenamtlichen Engagements der Studierenden, um „den Campus nach vorne zu treiben“ und verlieh den Preis für soziales Engagement an Jonas Michel, der sich „in außergewöhnlicher Präsenz“ für die Studierenden und den Campus Minden eingesetzt habe.

Mit den Worten „Bleiben Sie Ihrem Campus verbunden“ verabschiedete Dekan Oliver Wetter die Absolventinnen und Absolventen und wünschte Ihnen für die Zukunft zusammenfassend „Glück, Gesundheit und eine gute Karriere.“

Die Jahrgangsbesten:

Architektur: Christian Enns, Bauingenieurwesen: Vladislav Schemberger, Elektrotechnik (Bachelor): Stefan Pankratz, Informatik (Bachelor): Matthias Christoph Kersting, Informatik (Master): Oliver Nagel, Integrales Bauen (Master): Michel Breuer, Maschinenbau: Matheo Wegesin, Projektmanagement Bau: Svea Kolb, Projektmanagement Infrastruktur/ Logistik: Florian Herse, Wirtschaftsingenieurwesen: Sylvana Neutzer.