FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
29.01.2019

„Krankenpflege ist keine Ferienarbeit“

52 Absolventinnen und Absolventen der Lehreinheit Pflege und Gesundheit verlassen die FH Bielefeld.

Zeh Menschen stehen auf der Bühne des Audimax und halten Urkunden und Blumen in den Händen

Bielefeld (fhb). Unter dem Motto „Angekommen – offen für Neues“ wurden am vergangenen Freitag 52 Absolventinnen und Absolventen der Lehreinheit Pflege und Gesundheit im Audimax der Fachhochschule (FH) Bielefeld feierlich verabschiedet. Gemeinsam ließen Lehrende und die ehemaligen Studierenden die vergangenen Jahre des Studiums noch einmal Revue passieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professorin Dr. Michaela Brause, die die Absolventinnen und Absolventen als „die wichtigsten Personen des Abends“, aber auch Familien, Freunde und Praxispartner der Lehreinheit begrüßte. Die Präsidentin der FH, Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, bedankte sich bei den Absolventinnen und Absolventen nicht nur für die Wahl der FH Bielefeld als Ort des Studiums, sondern auch dafür, dass sie „diese Berufung gewählt haben“. Man brauche „viel Mut und Durchhaltevermögen für diesen Beruf“, diese Eigenschaften hätten die Absolventinnen und Absolventen mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums bereits unter Beweis gestellt.

„Sie dürfen und sollen nun die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten“, betonte Professorin Dr. Beate Klemme. „Wir hoffen, dass sich Ihr Denken verändert hat und Sie gelernt haben, neue Perspektiven einzunehmen“, so die Prodekanin des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit.

 
Vor der offiziellen Urkundenübergabe übernahmen die Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge das Wort. Mit dem Zitat „Krankenpflege ist keine Ferienarbeit“ von Florence Nightingale verdeutlichten Denise Janine Alves Antunes und Amrei Arning, Absolventinnen des Bachelorstudiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“, ihre gemeinsame „Leidenschaft für den Beruf“. Die Absolventinnen Greta Kunz, Nina Pranke und Emily Stocks vom Campus Minden bedankten sich bei Familien und Freunden für die Unterstützung während des Studiums und zeigten Fotos, um an die vergangenen Jahre zu erinnern.

„Am Ende bleibt Erleichterung, sehr viel Stolz aber auch etwas Wehmut“, fassten die Absolventinnen Valentina Siewert und Svenja Weber, stellvertretend für die Bachelorstudiengänge „Berufliche Bildung Pflege“ und „Berufliche Bildung Therapie“, die vergangenen Jahre Studium zusammen.

Das Beispiel einer Falldarstellung aus einer mündlichen Prüfung nutzten Nina Kriegesmann, Elke Cieslukoswski und Stephanie Wiens, um augenzwinkernd einen Blick auf den Masterstudiengang Berufspädagogik zu werfen. Sie schlossen, dass die Unterstützung von Freunden und Familie eine „positive Wirkung“ habe und „Lerngemeinschaften die Symptome erträglich machen“.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von der Sängerin Pia Hilscher, die auch Studentin der Lehreinheit ist. Neben den Abschlussurkunden bekamen die ehemaligen Studierenden Blumen und einen Bilderrahmen überreicht. Damit dieser auch bestückt werden kann, nutzten die Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit, sich mit Talar und Barett nach Ende der Veranstaltung fotografieren zu lassen.