FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
29.01.2019

Mindener Gründungs- und Innovationsnetzwerk wächst

Förderverein der Mindener Innovations- und Technologieinitiative e.V. veranstaltet Mitgliederversammlung am Campus Minden

2019-01-29_Mindener Innovations- und Technologieinitiative

Bis auf den letzten Platz war der Seminarraum im Neubau auf dem Campus Minden am 18. Januar besetzt. „Jetzt darf keiner mehr kommen“, begrüßte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Mindener Innovations- und Technologieinitiative e. V. (M.I.T.), Michael Buhre, augenzwinkernd die anwesenden Mitglieder. Vor gut einem Jahr hatte sich der Förderverein am gleichen Ort gegründet. Von seinerzeit 21 Gründungsmitgliedern ist der Förderverein auf nunmehr 35 Mitglieder angewachsen. Zu den Mitgliedern zählen etwa die Initiatoren, also die Stadt Minden, der Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld und die Sparkasse Minden-Lübbecke, sowie kleinere und größere Unternehmen aus der Region, zum Beispiel ABB, Melitta und Wago. Ziel des Fördervereins ist es, innovative Existenzgründer und Start-ups der Region zu fördern, ihnen Zugang zu Forschung, Schulungsangeboten und Gründungs-Knowhow zu verschaffen. Durch die Vernetzung von Start-up-Gründern und etablierten Unternehmern soll eine lebendige Gründungskultur im Mühlenkreis entstehen und so die regionale Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Impulsvortrag von Sebastian Borek, dem Geschäftsführer der Founders Foundation. Er illustrierte anhand zahlreicher Beispiele, wie sich gründungsaffine Akteure aus der Region vernetzen können. Zudem verwies er auf Faktoren, um das Gründungsthema innerhalb einer Region erfolgreich zu entwickeln.

Erstmals wurde eine 3D-animierte Version der Innenraumgestaltung des entstehenden Mindener Innovations- und Technologiezentrums (M.I.T.) gezeigt, abrufbar im Youtube-Kanal der Stadt Minden. Im historischen Backsteingebäude am Simeonscarré soll ein Ort entstehen, an dem alle Gründungsangebote gebündelt zur Verfügung stehen. Buhre: „Hier soll Gründung gelebt und die Vernetzung unter den Unternehmern möglich sein.“

Neben einer großen Coworking-Area wird das M.I.T. mehrere Einzelbüros sowie Konferenz- und Veranstaltungsräume beherbergen. Für März ist eine Baustellen-Party geplant. Im Herbst dieses Jahres sollen die ersten Mieter ins M.I.T. einziehen können.

Erstmals stellt sich auch der neu eingestellte Manager des M.I.T., Jens Walsemann, vor. Er hat Wirtschaftspädagogik an der Universität Göttingen studiert und verfügt selbst über Gründungserfahrung.