FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
11.01.2023

Ministerin Brandes an der FH Bielefeld: „Verbindung von Wissenschaft und Praxis ist Erfolgsgarant“

Ina Brandes steht im Hebammen Skills Lab
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes diskutiert an der FH Bielefeld die Notwendigkeit der Attraktivierung des Pflegestudiums mit Prof. Dr. Michaela Brause (verdeckt), Dekanin des Fachbereichs Gesundheit. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Eine Gruppe Menschen steht im Theaterlabor vor großen schwarzen Vorhängen
Dekan Prof. Dr. Michael Stricker und Prof. Dr. Juliane Gerland informierten über das Theaterlabor des Fachbereichs Sozialwesen, in dem Studierende Rollen und Verhaltensweisen ihrer künftigen Sozialen Arbeit reflektieren können. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Ministerin Ina Brandes (links) und Prof. Dr. Annette Bernloehr
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (links) und Prof. Dr. Annette Bernloehr (rechts), Leiterin des Studiengangs „Angewandte Hebammenwissenschaft" im Hebammen-SkillsLab des Fachbereichs Gesundheit. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Annette Bernloehr, Ina Brandes und Michaela Brause stehen vor eine Pflegebett
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (Mitte) im Hebammen-SkillsLab mit Prof. Dr. Annette Bernloehr (links) und Dekanin des Fachbereichs Gesundheit, Prof. Dr. Michaela Brause. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Ein Blick auf hohe Regale gefüllt mit Büchern in der Hochschulbibliothek
Abgerundet wurde der Rundgang mit Stippvisiten in der Hochschulbibliothek der FH Bielefeld. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Eine Gruppe Menschen läuft durch die Magistrale der FH Bielefeld
Nach den Konsultationen mit dem Präsidium begab sich die Ministerin auf einen Rundgang durch das FH-Hauptgebäude, um in den Fachbereichen ausgewählte Lehr- und Forschungsprojekte in Augenschein zu nehmen. © P. Pollmeier/FH Bielefeld
Ina Brandes spricht mit Karin Ilg, Leiterin der Hochschulbibliothek
Nach den Konsultationen mit dem Präsidium begab sich die Ministerin auf einen Rundgang durch das FH-Hauptgebäude, um in den Fachbereichen ausgewählte Lehr- und Forschungsprojekte in Augenschein zu nehmen. © P. Pollmeier/FH Bielefeld

Erster Besuch von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, an der FH Bielefeld.

Bielefeld 12.01.2023 (fhb). Am heutigen Donnerstag hat sich Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, beim Antrittsbesuch an der Fachhochschule (FH) Bielefeld mit den Spitzen der Hochschule über den aktuellen Stand und die künftigen Pläne in Studium und Lehre sowie Forschung und Transfer ausgetauscht. Empfangen wurde die Ministerin von Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der FH Bielefeld, sowie ihren Vizepräsidentinnen und -präsidenten.

Geplanter Erweiterungsbau wichtiges Gesprächsthema

„Die Arbeit der Fachhochschulen ist so ungemein wichtig für unsere Wirtschaft, weil sie wissenschaftlichen Nachwuchs mit unmittelbarem Praxis-Bezug ausbilden.“

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Zentrale Themen der Gespräche waren der geplante Erweiterungsbau, der Aufbau eines Physiotherapiestudiengangs, die fortschreitende Digitalisierung in der Lehre und in der Verwaltung, die weitere internationale Ausrichtung der Hochschule und die hochschulweite Implementierung der FH-Nachhaltigkeitsstrategie. Zur Sprache kamen insbesondere die Ideen für eine bauliche Erweiterung der Hochschule auf dem Campus Nord in Bielefeld mit der Chance, nachhaltig konzipierte Räume für neue kollaborative Lehr- und Lernformate zu schaffen und architektonisch modellhaft die „Hochschule der Zukunft“ zu realisieren.

Brandes: „Wissenschaftlichen Nachwuchs mit Praxis-Bezug wichtig für die Wirtschaft“

Beindruckt zeigte sich die Ministerin, dass alle Akteure an der FH Bielefeld in den vergangenen Jahren unter schwierigen Rahmenbedingungen unverzichtbare Prozesse in wichtigen strategischen Feldern der Hochschulentwicklung angestoßen und weitergetrieben haben: „Vor meiner Zeit als Ministerin habe ich der über 15 Jahre in der Wirtschaft gearbeitet“, so Ina Brandes. „Seitdem begleitet mich der Fachkräftemangel. Die Arbeit der Fachhochschulen ist so ungemein wichtig für unsere Wirtschaft, weil sie wissenschaftlichen Nachwuchs mit unmittelbarem Praxis-Bezug ausbilden. Davon profitieren die jungen Menschen und der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“

Eine Collage
Nach den Konsultationen mit dem Präsidium begab sich die Ministerin auf einen Rundgang durch das FH-Hauptgebäude, um in den Fachbereichen ausgewählte Lehr- und Forschungsprojekte in Augenschein zu nehmen.
Ina Brandes im Gespräch mit Jens Haubrock
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes lässt sich von Prof. Dr.-Ing. Jens Haubrock das Projekt „Power2Load“ der FH Bielefeld erklären - ein intelligentes Lademanagementsystem, das u.a. hilft, E-Autos mit möglichst viel Sonnenenergie aufzuladen.

Nach den Konsultationen mit dem gesamten Präsidium im Konferenzsaal begab sich die Ministerin auf einen Rundgang durch das FH-Hauptgebäude, um in den Fachbereichen ausgewählte Lehr- und Forschungsprojekte in Augenschein zu nehmen: Prof. Dr. Riza Öztürk, Dekan des Fachbereich Wirtschaft, stellte gemeinsam mit Prof. Dr. Manuel Stegemann das wirtschaftspsychologische Labor vor. Prof. Dr. Rolf Naumann, Dekan des Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik, präsentierte in der Maschinenhalle der FH verschiedene innovative Technologien, darunter auch Projekte, die die Einsatzsicherheit des Stromnetzes erhöhen in Zeiten schwankender Einspeisung und Abnahme. Im Theaterlabor des Fachbereichs Sozialwesen informierten Dekan Prof. Dr. Michael Stricker und Prof. Dr. Juliane Gerland die Ministerin über das Theaterlabor, in dem Studierende Rollen und Verhaltensweisen ihrer künftigen Sozialen Arbeit nachvollziehen und reflektieren können. Abgerundet wurde der Rundgang mit Stippvisiten in der Bibliothek und im Hebammen Skills Lab.

Ina Brandes im Labor für Wirtschaftspsychologie
Der Fachbereich Wirtschaft informierte über das wirtschaftspsychologie Labor, in dem Studierende Problemstellungen untersuchen, in denen menschliches Verhalten und Erleben im Vordergrund steht.

Schramm-Wölk: „Strategisch ausgerichtete Weiterentwicklung der Hochschulbildung“

„Es war unser Bestreben, der Ministerin einen wirklich authentischen Eindruck von der Bandbreite, der Innovationskraft und dem Transferpotenzial unserer praxisbezogenen Aktivitäten in Lehre und Forschung zu geben“, erläutert Präsidentin Ingeborg Schramm-Wölk. „Umgekehrt haben wir durch den Besuch die Gewissheit gewonnen, dass eine strategisch ausgerichtete Weiterentwicklung der Hochschulbildung zu den zentralen Anliegen der Landesregierung gehört. Wir sind dankbar für den Rückenwind aus der Landeshauptstadt, der trotz herausfordernder Finanzlage mit unverminderter Stärke weht“, so die Präsidentin weiter. „Die FH Bielefeld wird sich in den kommenden Jahren zu einer Hochschule weiterentwickeln, die mit einem auf die Generation Z zugeschnittenen Lehr- und Lernangebot ihren Beitrag dazu leistet, den akademischen Nachwuchs in Wirtschaft und Gesellschaft auszubilden, den Fachkräftemangel zu lindern und Gründerinnen und Gründer in Übereinstimmung mit den Leitlinien des Stifterverbandes bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.“ (lk)

Über die FH Bielefeld

Die FH Bielefeld ist mit über 10.500 Studierenden die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Ostwestfalen-Lippe (OWL). Mit Standorten in Bielefeld, Minden und Gütersloh ist sie in der Region, bundesweit und international durch vielfältige Kontakte, Partnerschaften und Kooperationen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur stark vernetzt. Vom Vollzeitstudium über das praxisintegrierte Studium bis hin zum berufsbegleitenden Studium ist das Lehrangebot an der FH von Qualität und Vielfalt geprägt. Lehre und Forschung geschehen in den sechs miteinander interdisziplinär vernetzten Fachbereichen „Gestaltung“, „Campus Minden“, „Ingenieurwissenschaften und Mathematik“, „Sozialwesen“, „Wirtschaft“ und „Gesundheit“.