Angebote für Kita, Grundschule, weiterführende Schulen und Lehrkräfte

Das Schülerlabor bietet Gruppen stets die Möglichkeit, Workshops aus dem nachfolgenden Angebot zu buchen. Die Veranstaltungen finden dabei immer im Raum des Schülerlabors in der Fachhochschule Bielefeld, Interaktion 1, 33619 Bielefeld statt.

Die maximalen Teilnehmerzahlen entnehmen Sie bitte den einzelnen Workshopbeschreibungen.

 

Angebote für Kitas und Grundschulen

Seit Herbst 2016 gibt es exklusiver Termine für Kitas und Grundschulen im zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT.

Es gibt derzeit keine freien Termine.

Ab Oktober 2016 bietet unser Labor monatlich einen festen Termin für Gruppen aus Kitas und Grundschulen an. Für diese Termine können sich Erzieher/innen und Lehrkräfte mit ihren Kita- oder Grundschulkindern anmelden, um im zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT zu experimentieren.

Unser Angebot für Kita und Grundschule:

Stationenlernen - an verschiedenen Stationen werden kleinere und größere Experimente durchgeführt - Beispiele: Stromkreise schließen, Seifenblasen-Gerätschaften, Türme, Mini-Katapulte oder Wasserräder bauen, Gummibärchen oder Eier retten, Formen und Farben, Magnetismus, Brücken konstruieren, Flugzeuge bauen, Werkzeuge kennen lernen, Roboter fahren, Kugelbahnen, Luft-Kanonen und Umfallmaschinen, ...

Das Angebot wird altersgemäß angepasst, da nicht alle Kurz-Experimente für alle Altersgruppen geeignet sind.

Dauer: 2 Stunden
Teilnehmerzahl Kita: 10-15 (ab 5 Jahren)
Teilnehmerzahl Grundschule: Klassenstärke (Klasse 1 bis 4)

Anmeldung unter schuelerlabor@fh-bielefeld.de

Bitte unter Angabe folgender Daten: Institution, Alter / Klasse, Teilnehmerzahl 

Projektwochenangebot: Bau einer Crazy Machine

Bau einer Unendlichkeitsmaschine
Die Aufgabe ist eindeutig unklar: Kettenreaktion?!

Ein Tisch voller Einzelteile, Werkzeuge, Werkbänke und eine vibrierende Bürste - und das soll eine Maschine werden? Die Challenge klingt denkbar einfach: Am Ende soll ein Ballon platzen. Die zu verbauenden Teile neben dem vibrierenden Bürstenkopf: eine Mausefalle, eine Holzkugel, ein Schalter, ein Luftballon, ein Stück Messingrohr, ein kleiner roter Kasten und ein Lego-Roboter. Die Mindestanforderung: 25 Sekunden soll die Kettenreaktion am Ende dauern. Was sind schon 25 Sekunden? Nun, Zeit ist relativ.

Die einzelnen Reaktionen bzw. Experimente werden zu einer Kettenreaktion kombiniert, um die Aufgabenstellung zu erfüllen. Mechanische, elektrische, manchmal auch pneumatische oder sogar thermische Reaktionen werden erzeugt. Eine ratternde, knatternde, schrille, filigrane oder hölzerne Maschine entsteht in Eigenregie. Alles ist möglich.

Bei "Crazy Machines" wird eine kuriose Maschine gebaut, die über den Dominoeffekt funktioniert. Je kreativer und lustiger, desto besser. Es geht um Spaß am gemeinsamen Tüfteln, Lachen über lustige Ideen, die eigenverantwortliche Arbeit im Team, die Spannung ob's klappt und den Stolz auf die gelungene Kettenreaktion.

Die Jugendlichen arbeiten in fast autonomen Ingenieursteams. So können die Jugendlichen komplexe Zusammenhänge selbständig erkennen und spielerisch lernen, was wann und warum passiert. Das Team des zdi-Schülerinnen- und Schülerlabors experiMINT des Fachbereichs Ingenieurswissenschaften und Mathematik steht ihnen dabei immer mit Rat und Tat zur Seite.

Dauer: 10 bis 15 Zeitstunden - zwei bis drei Schultage
Alter: ab Klasse 8
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: min. 8 - max. 16

Workshopmerkmale:
Problemlösungen finden, selbständiges Arbeiten, kommunizieren und präsentieren, Nutzung von Werkzeugen, Einbezug der Alltags- bzw. Arbeitswelt

Projektwochenangebot: Savonius Windkrafttanlage

Bau einer Savonius-Windkraftanlage

In diesem Workshop können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über regenerative Energien erfahren. Und am Ende des Workshops wird sogar ein richtiges Windkraftwerk entstanden sein. 

Das ursprünglich von Sigurd Savonius 1924 erfundene Windkraftwerk ist anders als Windräder nicht mit drei Rotoren, sondern mit zwei Halbschalen versehen. Diese drehen sich im Wind und treiben zwei kleine Generatoren an. 

Dauer: 10 bis 15 Zeitstunden - zwei bis drei Schultage
Alter: ab Klasse 8
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: min. 8 - max. 16

Workshopmerkmale:
Problemlösungen finden, selbständiges Arbeiten, kommunizieren und präsentieren, Nutzung von Werkzeugen, Einbezug der Alltags- bzw. Arbeitswelt

Workshop: Am laufenden Band - Automatisieren kapieren

Im Kleinen begreifen, wie Technik im Großen funktioniert - mit den FESTO MecLab-Systemen wird Automatisierungstechnik anfass- und begreifbar. Was bedeutet Automatisierungstechnik? D.h. Maschinen oder Anlagen funktionieren selbständig und ohne Mitwirkung von Menschen.  

Im Alltag finden wir Automatisierung - von der guten alten Jukebox über den Geldautomaten bis hin zur Auto-Waschanlage.  

Ziel unseres Workshops ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern typische Prozesse in der Industrie zu zeigen. Was ist Pneumatik? Wie programmiert man ein Fließband? Wo verschwindet eigentlich der Koffer nach dem Check-In beim Flughafen? Das sind u.a. Fragen, die in diesem Workshop beantwortet werden. Praxisnahes Arbeiten dank echter Industriekomponenten im MecLab und zahlreiche Programmierungsfunktionen machen es möglich, Automatisierungstechnik zu entdecken und zu verstehen.

Automatisierungstechnik ist aus dem Ingenieurwesen nicht wegzudenken. An der FH ist sie u.a. in den Studiengängen Mechatronik, Maschinenbau, Regenerative Energien oder Elektrotechnik vertreten. 

Dauer: 4 Stunden
Altersstufe: ab Klasse 9
Schulformen: alle - idealerweise Technikdifferenzierungs-Kurs, Informatik ...
Teilnehmerzahl: 8-16

Workshopmerkmale:
planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren, arbeitsteilige projekt- und prozessorientierte Zusammenarbeit im Team
Workshop: Stein auf Stein - das Roboter-Rennen

In diesem Workshop bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren eigenen Roboter. Mit Hilfe der computerunterstützten Anleitung können die Jugendlichen schnell zum Ziel kommen, eigenständigens Planen und Konstruieren ist aber unbedingt gewünscht. Am Ende werden die Roboter gegeneinander antreten und auf ihre "Alltagstauglichkeit" getestet!  

Was ist Mindstorms? LEGO®-Mindstorms ist ein Roboterbausatz, mit Motoren, Sensoren und vor allem natürlich mit Legosteinen. Mindstorms wird auch im Studium an der Fachhochschule Bielefeld eingesetzt, z.B. im Studiengang Mechatronik.  

Mechatronik-Ingenieure arbeiten in allen klassischen Ingenieurs-Berufsfeldern, vorrangig aber in Forschung, Entwicklung, Produktion und Service.  

Dauer: 4 Stunden
Altersstufe: ab Klasse 7
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: ab 8 Personen bis Klassenstärke

Workshopmerkmale:
planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren, arbeitsteilige projekt- und prozessorientierte Zusammenarbeit im Team, Präsentation

Workshop: EV3: Robotik macht Druck

In diesem Workshop werden Druckautomaten konstruiert, programmiert und schließlich wird der Druck ausgeführt. Der Druckautomat kann, richtig konstruiert und programmiert, kugelförmige Dinge vielfältig bedrucken. 

Hintergrund ist Mechatronik - darin steckt eine Mischung aus MECHAnik, ElekTRONik und InformatIK. Kleine und große Helfer für Alltag und Industrie sind voll von Mechatronik - ebenso Drucker. Grundlage ist auch hier der Informationsaustausch zwischen Sensoren und Motoren. 

Im Workshop erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Lego® Mindstorms® EV3 spielerisch Mechatronik, indem sie selbst ein mechatronisches System - den Druckautomaten bauen und programmieren. Die fertigen Drucker laden zu ausgiebigem kreativen Experimentieren ein. 

Mechatronik ist ein Studiengang im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld. Mechatronik-Ingenieure arbeiten in allen klassischen Ingenieurs-Berufsfeldern - vorrangig aber in Forschung, Entwicklung, Produktion und Service. 

Dauer: 4 Stunden
Altersstufe: Klasse ab Klasse 9
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: max. 25

Workshopmerkmale:
planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren, arbeitsteilige projekt- und prozessorientierte Zusammenarbeit im Team, Programmierübungen, Präsentation

Workshop: Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen

Leonardo da Vinci, 1452 geboren, war Künstler und Wissenschaftler zugleich, ein kreativer Kopf und genialer Erfinder - kurz: Ein Universalgenie. 

Das Wirken und Werken des Allrounders wird in drei Einheiten abgebildet:

  • Leonardo - der Ingenieur (Mäusefallenkatapulten, Mini-Fallschirmen, Flugspiralen oder Bau von Getrieben)
  • Leonardo - der Anatom (Vitruvianische Menschen oder Muskelmodelle)
  • Leonardo - der Künstler (Ausstellung oder Zeichen-Crash-Kurs)

Die Teilnehmenden erwartet ein breit gefächertes Programm, das wir je nach zur Verfügung stehender Zeit, Teilnehmerzahl, Alter und Gruppenstärke anpassen. 

Im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik wird seit 2004 eine Ausstellung zu Leonardo da Vinci im Studiengang Mechatronik aufgebaut und kontinuierlich erweitert. Im Rahmen von im Studienplan verankerten Projekten konzipieren und bauen Studenten Exponate nach den Ideen-Skizzen von Leonardo. Ein Teil der Ausstellung ist in der FH zugänglich und rundet das Programm ab!

Dauer: 4 Stunden
Altersstufe: Klasse 5 bis 10
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: 10-20

Workshopmerkmale:
selbständiges Arbeiten, kommunizieren und präsentieren, Nutzung von Werkzeugen, historischer Bezug zur Gegenwart

Workshop: Kreative Brückenkonstruktionen

Brücken - Brücken führen über Hindernisse, verbinden Stadtteile oder gar ganze Kontinente. Viele dieser Wunderwerke der Ingenieurskunst beeindrucken auch durch ihre monumentale Größe. Wie stabil ist so ein Bauwerk eigentlich? Welche Techniken werden bei der Konstruktion eingesetzt? Und wie kann man z.B. über einen anderen Aufbau die Tragfähigkeit beeinflussen?  

In diesem Workshop gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen Fragen auf den Grund. Dabei stellen sie sich nicht nur Herausforderungen der technischen Aufgabenstellungen, sondern auch der der Teamarbeit. Spielerisch und zielgerichtet erproben sie auf eigene Faust die Vorgehensweise der Ingenieure, wenn sie kreative Brückenkonstruktionen entwerfen und errichten. Am Ende werden die Bauwerke einer Materialprüfung unterzogen: Welcher Schülergruppe gelingt es, die stabilste Brücke zu bauen? 

Dieser Workshop ist entstanden im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen im Lehrgebiet Konstruktion und technische Mechanik. Wirtschaftsingenieure arbeiten für die Bereiche Produktion, Materialwirtschaft, Logistik, Qualitätsmanagement und für den Bereich Vertrieb/Marketing. 

Dauer: 4 Stunden
Altersstufe: Klasse 5-12
Schulformen: alle
Teilnehmerzahl: 8 bis Klassenstärke

Workshopmerkmale:
planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren, arbeitsteilige projekt- und prozessorientierte Zusammenarbeit im Team