FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Publikationen - Neuerscheinungen

Wie wird das Globale aus der Perspektive der Sozialen Arbeit verstanden? Was bedeutet es, sich als Sozialarbeiter*in, einer Profession, die sich unterstützend an der Seite  Marginalisierter und Exkludierter positioniert?
Das Globale aus der Sicht von Sozialer Arbeit zu analysieren ist das Anliegen dieses Beitrages - eine im Globalisierungsdiskurs selten eingenommene Perspektive.

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Cornelia Giebeler (2020): Migraciones y Familias InterAmericanas. Testimonios de sufrimientos y esperanzas en tránsitos por México y desplazamientos en Chile – una perspectiva decolonial, Bielefeld, Kipu

Download: https://www.uni-bielefeld.de/cias/kipu/migraciones-y-familias.html

"Fortschritt sag ich, bedeutet nicht Lebensqualität" sagt der Pehuenche Herr Rojas Rapalmán, wenn er die Geschichte seiner Familie aufschreibt, die durch ein Staudammprojekt gegen ihren Willen umgesiedelt wurde. Und Herr Zelaya Castro aus Honduras, der mit 15 Jahren in die USA reiste meint: "Mein Aufbruch war der mexikanische Traum". Entlang der Zeugnisse ihrer aufgeschriebenen Erfahrungen mit ihren Familien in der Migration werden die jeweiligen Hintergründe in den Nationen, Regionen und indigenen Lebenswelten aufgeschlüsselt, die diese Geschichten geprägt haben.

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Cornelia Giebeler, u.a. (2020) "Hip-Hop und Gender. Feministische Perspektiven auf die schulische und außerschulische Bildungsarbeit"

Cornelia Giebeler hat mit Kolleg*innen Bildungsmaterialien zu feministischen Persepktiven auf Hip-Hop für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zusammengestellt und publiziert. Es handelt sich um die Herstellung einer

Bildungsmappe, die für 11 Euro erworben werden kann. Sie heißt: "Hip-Hop und Gender. Feministische Perspektiven auf die schulische und außerschulische Bildungsarbeit" und bietet fundiertes Wissen und didaktische Vorschläge zur Bearbeitung des Themas mit Jugendlichen und Erwachsenen. Jede und jeder kann aus dieser Zusammenstellung von Informationen tiefere Einblicke in ein kaum bearbeitetetes Thema erhalten: nämlich in die Musik eines eher mit Machismus assozierten Hip Hop und Rap. Dass sich hier auch feministischer Rap und Hip Hop weltweit finden lässt, dokumentiert der Band eindrücklich.  

Welche Frauen verwenden weltweit Hip Hop als Kunstform? Wie entsteht eine Frauen- und feministische Subkultur innerhalb der sozialen Bewegung Hip-Hop und Rap? Wie können Räume geschaffen werden für Diversität und gegenseitige Wertschätzung? Der feministische Bildungsansatz ermöglicht mit den bereitgestellten Materialien die Auseinandersetzung mit Sexismus und Diskriminierungsprozessen, Unterdrückung und sexualisierter Gewalt und bietet eine Fülle von Möglichkeiten sich als Hip-Hoper*in zu aktivieren, u.a. über ein Tutorial zur Herstellung von Hip-Hop und die Vorstellung des weltweit in den großen Frauendemonstrationen performten "Un violador en el camino".

Viel Spaß beim Durchlesen der Texte und Betrachten der Bilder und dem Ausprobieren mit Jugendlichen in sozialpädagogischen Feldern.

 

Bibliografischer Hinweis:

Schwabe, Nicole/ Cruz Armando/ Giebeler, Cornelia (Hg.) (2020) "Hip-Hop und Gender. Feministische Perspektiven auf die schulische und außerschulische Bildungsarbeit". Bielefeld

Katja Makowsky: "COVID 19: Die Situation älterer Menschen" in der ambulanten Pflege

Der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie online stattgefundene Kongress der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.) bot ein gutes Forum, um erste Ergebnisse des Projektes GeWoC (Gesundheit und Wohlbefinden von Klientinnen und Klienten der ambulanten Pflege) zur Diskussion zu stellen. Im Rahmen eines Symposiums zum Thema „Seelische Gesundheit in Krisenzeiten: COVID und die Folgen“ wurde das Ausmaß psychischer Veränderungen der Pandemie mittels unterschiedlicher Schwerpunkte und Vorgehensweisen erfasst. Das hier vorgestellte Projekt fokussiert die Situation älterer pflegebedürftiger Menschen im ambulanten Setting. Es wurde aus Mitteln der FH Bielefeld finanziert und unter Mitarbeit der studentischen Hilfskräften Frau Maike Protte, Hannah Bolle und Michael Hawlitzky realisiert.

Selbst wenn es sich um ein vergleichsweise kleines Projekt handelt, freuen sich die beiden Projektleitungen Frau Prof. Dr. Makowsky und Frau Dr. Mazı, dass auch die Situation dieser besonders vulnerablen Personengruppe auf diesem bundesweiten, wissenschaftlichen Fachkongress Beachtung finden konnte.    

Das Video zum Vortrag finden Sie hier.     

Ekinci, u.a. (2020) "Der deutsch-türkische Film" - Neue kulturwissenschaftliche Perspektiven

Die deutsch-türkische Filmlandschaft der vergangenen Jahrzehnte bis heute ist von großer Vielfalt geprägt. Dieser interdisziplinär angelegte Band ermöglicht Einblicke in die Werke aus verschiedenen Entstehungskontexten unterschiedlichster Filmemacher*innen. Kulturwissenschaftliche, sprachwissenschaftliche, filmwissenschaftliche und didaktische Ansätze entwickeln dabei diverse methodische Perspektiven, die ein umfassendes und besseres Verständnis des deutsch-türkischen Films ermöglichen. Der Band sucht den Dialog mit unterschiedlichen Disziplinen und liefert Denkanstöße.

Weitere Informationen zum Buch finden sich hier.

Giebeler, Cornelia (2020) Procesos de descolonización a partir de la “experiencia de la extrañeza” como una epistemología contrahegemónica para las transformaciones globales. Una perspectiva feminista. En: Pereíra, Denise con Janaína de Paula do Espírito Santo (Org.) Culturas e História dos Povos Indígenas. Atena Editora Belo Horizonte, Brasil. P: 187-223 

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Cornelia Muth, u.a. (2020) "Pädagogische Anthropologie der Technik"

Der Band geht der Frage nach, welche spezifisch edukativen Techniken angesichts der zunehmenden Etablierung und Professionalisierung der pädagogischen Arbeitsfelder erforderlich werden. In diesem Zusammenhang wird zu klären versucht, welche pädagogische und didaktische Vorbereitung auf eine zunehmend technisch orientierte Welt erfolgen muss. Zudem werden die alltäglichen Techniken der Selbstsorge analysiert. Und schließlich geht es in einer Pädagogischen Anthropologie auch um die Frage, wer Subjekt und Objekt der Technik ist.

Weitere Informationen finden sich hier.

Cornelia Giebeler, u.a. (2020) "Prójimos : prácticas de investigación desde la horizontalidad"

In dem Sammelband zu Forschungsmethoden aus der Perspektive von Horizontalität (Cornejo/ Giebeler), der von der UAM Mexico-Stadt in Kooperation mit der FH Bielefeld herausgegeben wurde, befasst sich der Beitrag von Cornelia Giebeler mit der "Reflexion von Fremdheitserfahrung“ als Theorie und Methode transkultureller Dialoge als dekolonialem Weg zur Herstellung von Wissen. Sie schreibt in der Einleitung des Buches:

"Unter dem langen Schatten der Kolonisierung, folgen Sozialwissenschaften dem westlich-positivistischen Paradigma. Die Suche nach einer Methodologie des Gebens und Nehmens ist nicht-positivistisch, nicht-homogenisierend und sucht nicht nach einer einzigen Wahrheit.  Um es anders zu auszudrücken, sie versteht sich als horizontal und reziprok, solidarisch mit den Mitmenschen, respektvoll und beteiligt sich aktiv an soziale Rekonstruktions- und Interventionsprozesse." (S.  15)

"Por la larga sombra de la colonización, la ciencia social sigue el paradigma occidental positivista. Pero la búsqueda de una metodología del dar y recibir tendría que ser no-positivista, no homogenizante, que no busca una sola verdad. Para decirlo de otra manera, es horizontal y recíproca, solidaria con los investigados, respetuosa, participativa activa, de reconstrucción e intervención social." (P. 15 Einleitung Cornejo/Giebeler "Misivas prácticas de investigación como proemio a la metodología horizontal")

Zitation:

Giebeler, Cornelia (2019) La reflexión de la extrañeza como teoría y metodología de diálogos transculturales: una propuesta para un camino decolonial. En: Inés Cornejo Portugal, Cornelia Giebeler (Coordinadoras) (2019) Prójimos : prácticas de investigación desde la horizontalidad / cuidado de la edición José Axel García Ancira Astudillo . – Ciudad de México : UAM, Unidad Cuajimalpa, División de Ciencias de la Comunicación y Diseño : FH Bielefeld, University of Applied Sciences

Cornelia Muth, u.a. (2020) "Zu den Sachen selbst: Wissenschaftliche Arbeitsmaterialien Band 8"
Der achte Band der von Professorin Dr. Cornelia Muth herausgegebenen Reihe BODY-FEELING & BODYBILDUNG im ibidem-Verlag füllt eine notwendige Lücke für die phänomenologische Forschung am FB4: Anwendungsbeispiele für Haus- und Bachelor-Arbeiten werden dazu praxisbezogen konkretisiert.
 
Cornelia Muth, u.a. (2019), "Phänomenologische Praxisentwicklungsforschung Band II"

Der vorliegende Band II „Phänomenologische Praxisentwicklungsforschung“ der ibidem-Reihe BODY-FEELING UND BODYBILDUNG beinhaltet drei Studien, die den Leser*innen einen Zugang zum komplexen Verfahren der phänomenologischen Praxisentwicklungsforschung schaffen. Dieses Verfahren wurde von Reinhard Fuhr (2002) entwickelt und von Cornelia Muth (2012, Band I) weitergeführt. Das phänomenologische Vorwort ist Programm des Buches. Denn dadurch wie die Sache selbst – in diesem Fall die Entstehung des Buches – beschrieben wird, erscheinen seine Vordenker*innen und Mitgestalter*innen, sowie die für die Arbeit am Buch zur Verfügung gestellten Räume. Damit würdigt Cornelia Muth nicht nur alle an der Entstehung des Buches beteiligten Menschen, sondern macht auch ihre eigene Weltgebundenheit transparent. So bricht sie schon im Vorwort das Bild der unabhängigen Wissenschaftler*in im Elfenbeinturm auf. Damit gehen Form und Inhalt konsequent miteinander einher: Denn um die Ziele von phänomenologischen Praxisentwicklungsforschung, also Praxisgestaltung, Innovationen und Erkenntnisse, als Forscher*innen zu erreichen, ist zu begreifen, dass sich Praxis und Theorie genauso wie Weltgebundensein und Erkenntnis wechselseitig bedingen.

Rezension

Eine aktuelle Publikation aus dem Forschungskontext der InterAmerican Studies und dem Forschungsprojekt: "The Americas as Space of Entanglements" (CIAS/BMBF 2013-2019)
In dem Handbuch werden aus historischer und aktuell gesellschaftlicher Perspektive die Verflechtungsprozesse der Amerikas von der Kolonisierung bis zur Gegenwart von Beteiligten am Projekt zusammenfassend dargestellt.

Cornelia Giebeler (2019) "Familiy" in: Kaltmeier/Raab/Foley/Nash/Rinke/Rufer: The Routledge Handbook to the History and Society of the Americas, 1st Edition, Routledge, Taylor and Francis Group 
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Ingrid Hentschel (Hg.) - "Die Kunst der Gabe" - Theater zwischen Autonomie und sozialer Praxis

»Die Kunst der Gabe« behandelt aktuelle Theater- und Performanceformate in Verbindung mit der interdisziplinären Diskussion um Theorien der Gabe und des Gabentauschs. Angesichts neoliberaler Herausforderungen betont eine Theatertheorie im Zeichen der Gabe das Zusammenwirken von Menschen im Spannungsfeld von Freiheit und sozialer Verpflichtung. Theater braucht beides – ästhetische Autonomie und soziale Praxis, Spiel und Realität.

Die deutsch- und zum Teil englischsprachigen Beiträge von Frank Adloff, Marcel Hénaff, Ortrud Gutjahr, Jens Roselt, Ilana F. Silber, Hanne Seitz u.a. geben Einblick in internationale Entwicklungen des Gabe-Diskurses aus Sozialwissenschaft, Philosophie und Anthropologie und präsentieren aktuelle kunst- und theaterwissenschaftliche Positionen.

Rezension: "Die Kunst der Gabe"

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Cornelia Giebeler (2018), "Transmigrantische Jugenden in Mexiko. Biografie-Rekonstruktionen zwischen Gewalt, Care, Agency und Menschenrechten."
Ein neuer Beitrag zur Migration an der Südgrenze Mexikos von Cornelia Giebeler:
Giebeler, Cornelia (2018):
"Transmigrantische Jugenden in Mexiko. Biografie-Rekonstruktionen zwischen Gewalt, Care, Agency und Menschenrechten." In: Trzeciak/Tuider/Weinold (Hg) Transit Mexiko. Migration, Gewalt, Menschenrechte. Münster S. 194-216
Fritsche, I., Barth, M., Jugert, P., Masson, T., & Reese, G. (2017, December 21). A Social Identity Model of Pro-Environmental Action (SIMPEA). Psychological Review. Advance online publication.
Cornelia Giebeler (2018), "Die Kinderzentren des „Buen Vivir“ in Ecuador."
Herausforderungen der Umsetzung des Rechtes auf „sumak kawsay“ in der öffentlichen Früherziehung Ecuadors nach der Verfassungsreform 2008. In: Blaschke-Nacak, Stenger und Zirfas, Pädagogische Anthropologie der Kinder. S. 138 - 162


Inhaltsverzeichnis
http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/inhaltsverzeichnisse/978-3-7799-4801-8.pdf

Empiriebasierte Implikationen für eine lebensweltorientierte Praxis schulischer Gesundheitsförderung. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Ergebnisse aus Psychotherapie, Beratung und Psychiatrie. Jhg. 66, Heft 10. Seite 791-806.

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In: Ekinci, Y./Montanari, E./ Selmani, L. (Hrsg): Grammatik und sprachliche Variation. Festschrift für Ludger Hoffmann. Heidelberg: Synchron, S. 283-296

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In: Hoffmann, L./Kamayama, S./Riedel, M./Sahiner, P./ (Hrsg): Deutsch als Zweitsprache. Grundlagen für die Lehrerausbildung. Berlin: Erich Schmid, S. 493-505

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In:  Katharina Kuhs; Stephan Merten (Hg.) Arbeiten am Wortschatz: Sprechen und Zuhören. Wissenschaftlicher Verlag Trier: Trier, S. 233-244

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In:  Ewald Reuter (Hrsg): Festschrift für Withold Bonner. Tampere: Reihe der Universität Tampere (Finnland) der Fakultät Kommunikationswissenschaften

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