24.01.2012 12:32

Dass Fußball und Programmieren durchaus zusammenpassen, zeigten im Januar wieder die Informatikstudenten am Mindener Fachbereich Technik. Beim "Roboball" ließen sie virtuelle Fußballteams gegeneinander antreten. Informatik-Professorin Dr. Grit Behrens erklärt: "Genau genommen treten hier Java-Programme gegeneinander an, die auf dem simulierten Spielfeld agieren. Das ist eine super Programmierübung, die durch den Turniercharakter auch richtig Spaß macht." Das Turnier wurde nach der Premiere im Sommer 2011 schon zum zweiten Mal durchgeführt. Diesmal waren auch Schüler Mindener Gymnasien eingeladen. Insgesamt traten rund 90 Teilnehmer in 34 Teams an.

Die Studierenden und Schüler hatten die Programme in den Wochen vor dem Turnier geschrieben und ließen nun ihre Spieler gegeneinander antreten. Beim Roboball gelten Regeln wie bei einem Fußballturnier: Zunächst gab es Vorrunden, danach Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und schließlich das Finale. Die Spieler können auch Fouls begehen, verletzt wird jedoch niemand. Sogar gelbe und rote Karten mit Platzverweisen wurden in der Simulation vergeben.

Im Finale setzte sich schließlich das Team 'Super Soccer' gegen die Konkurrenten 'KickerZ' durch, Platz 3 ging an den 'FC Venus', gefolgt von "GeekEntertainment' auf dem 4. Platz.

Dozent Stefan Sayk war mit dem zweiten Roboballturnier zufrieden: "Wir haben wieder mit viel Spaß unser Ziel erreicht: Im Java Programmieren sind nun alle fit!"


1. Platz  SuperSoccer

2. Platz  KickerZ

3. Platz  FC Venus

 

Spielergebnisse der Finals:

FC Venus : GeekEntertainment (3:2)
SuperSoccer : KickerZ (6:2)


RoboBall 2012 - Sieger
Das Siegerteam Super Soccer: (v.l.:) Rolf-Günter Mernke, Hans Georg Quakernack, Kai Mark Antonowitsch

 
Bild 1
Die drei bestplatzierten Mannschaften (der FC Venus, Super Soccer und die KickerZ), die Schüler der Mindener Gynmasien und der Cheftrainer Dozent Stefan Sayk (links).